Die Suche nach dem M
Shownotes
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Zur aktuellen Folge:
Ein abenteuerlustiger Wanderer findet in der Mojave-Wüste eine mysteriöse Höhle, deren unerklärliches Energiefeld ihn schnell in die Flucht schlägt. Von seinen YouTube-Followern überredet, bricht erneut zu der Höhle auf und verschwindet daraufhin spurlos - ganz in der Nähe der Area 51…
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Transkript anzeigen
00:00:09: Die Suche nach dem.
00:00:19: M. Sean nahm einen großen Schluck von seiner Wasserflasche und blieb abrupt stehen, die Flüssigkeit, die seine durstige Kehle hinunterran konnte man inzwischen eher als lauwarme Brühe bezeichnen – und dennoch erfüllte sie ihren Zweck!
00:00:42: Und er fühlte sich unglüber besser.
00:00:45: Acht Stunden war er heute mal wieder durch die Mojavi-Wüste gewandert, wobei seine persönliche Mission in Wirklichkeit deutlich länger angedauert hatte.
00:00:57: Vor vier Jahren war er das erste Mal hierher aufgebrochen und hatte das Unmögliche zu finden versucht.
00:01:05: Mittlerweile war es das Jahr zwei Tausend Neunzehn – und er hatte die insgesamt vierte Expeditionen durch die berüchtigte Wüste unternommen, in der es im Sommer bis zu fünfundvierzig Grad heiß werden konnte.
00:01:20: Mehr als einhundertzwanzig Kilometer war er insgesamt bei seinen Wanderungen abgelaufen und hatte dabei mit den Augen sorgsam die Umgebung gescannt, und heute am siebundzwanzichsten Juli zwei Tausendneinzehn hat er offenbar endlich gefunden, wonach er so lange gesucht hatte.
00:01:42: Die Höhle war nicht genau das was er sich vorgestellt hatte doch nun wo er davor stand, begriff er endlich, was Kenny damals gemeint hatte.
00:01:53: Der Eingang hatte zwei spitze Bögen und sah tatsächlich aus wie der Buchstabe M., doch Sean verstand auch im selben Atemzug, warum er die Höhle zunächst übersehen – und genau wie Kenny und viele andere Extremwanderer sie Beiner nicht wiedergefunden hätte.
00:02:15: Jemand hatte sie zugemauert!
00:02:17: Erst auf den zweiten Blick sah man dass es sich nicht um eine gewöhnliche Felsformation handelte, sondern die Steine irgendwie aufgeschichtet und von Menschenhand arrangiert wirkten.
00:02:29: Und dennoch konnten sie nicht darüber hinwegtäuschen das hier einst ein Eingang gewesen war mit einem Doppelbogen wie ein M. Er zückte seine GoPro und sprach in die Kamera.
00:02:45: also Leute ich bin zwar kein Geologe aber für mich sieht das hier klar nach der Höhle aus die Kenny gesucht hatte.
00:02:53: Schaut euch die zwei Bögen an, das ist definitiv ein M!
00:02:58: Und man kann ganz genau sagen, dass die Steine dort aufgeschichtet worden sind um den Eingang zu blockieren.
00:03:04: Für mich sieht es so aus als hätte jemand das erst kürzlich gemacht und damit hätten wir das M-Cave Rätsel –ein für allemal– die bankt.
00:03:17: Er drückte auf Pause und sah sich zufrieden um.
00:03:21: Es hatte vier Jahre und einhundertzwanzig Kilometer gebraucht Aber endlich war er Kenny's mysteriöser Entdeckung auf die Spur gekommen.
00:03:30: Doch etwas wohnte Sean dann doch!
00:03:33: Kenny hatte damals in seinem ersten Post zu der Höhle erwähnt, dass er merkwürdige Vibrationen gespürt und sich extrem unwohl gefühlt hatte – je näher er dem Eingang gekommen war.
00:03:45: Sean selbst hatte nichts dergleichen in der Nähe der Höle gespürt.
00:03:50: Doch als er sich nun allmählich entfernte und quer durch das trockene Ödland Den Rückweg in Richtung seines Wagens antrat, merkte er plötzlich wie ihm schonmrig vor Augen wurde.
00:04:02: Wieder zückte er seine GoPro und sprach im Grunde mit sich selbst um sich von seinem eigenen Unwohlsein abzulenken – doch es half alles nichts!
00:04:13: Er lief noch ein paar Schritte bevor er sich schwallartig übergeben musste.
00:04:18: Das ganze wiederholte sich noch einige Male bis Sean zwischen sich und die Höhle etwas mehr Distanz gebracht hatte und es ihm schlagartig besser ging.
00:04:29: Noch immer wummerte sein Schädel, doch zusätzlich kreisten seine Gedanken nun um eine drängende Frage.
00:04:37: Kenny Beach war zu einer ambitionierten Suche aufgebrochen nachdem er bei einer früheren Wanderung die M-förmige Höhle entdeckt sich jedoch nicht hineingetraut hatte.
00:04:49: da sie nun offenbar zugeschüttet worden war bestand die Möglichkeit dass auch Kenny sie damals bei seiner zweiten Wanderung nicht wiedererkannt hatte.
00:04:59: Die andere Möglichkeit war ihn dess, daß er sie sehr wohl wiedergefunden und auch betreten hatte – und das er sie leider nie mehr verlassen konnte!
00:05:15: Im Jahr zwei Tausend vierzehn lebte Kenny Beach endlich das Leben, das er sich erträumt hatte.
00:05:21: Im vorangegangenen Jahr hatte er auf eigene Faust seinen Job als Techniker bei einem großen Kaffeeproduzenten gekündigt, um endlich mehr Zeit für seine beiden großen Leidenschaften zu haben.
00:05:34: Nützliche Dinge erfinden und extrem wandern!
00:05:38: Denn jede freie Minute – die kenn ich gerade nicht an einem neuen Toilettenpapierhalter oder einer Trillerpfife Tüftelte verbrachte er draußen in der unberührten Natur den Mojave-Wüste direkt vor seiner Haustür im Westen von Las Vegas, Nevada.
00:05:56: Kenny forderte sich selbst und seine körperlichen Fähigkeiten dabei immer wieder aufs Neue heraus.
00:06:03: Oft zog er nur mit einer kleinen Wasserflasche oder einem Schoko-Riegel zu stundenlang Expeditionen los, und steuerte bewusst Orte in der Wüste an die andere Wanderer und Kletterer aus Sicherheitsgründen wie Bermiden.
00:06:17: Für den Siebenundvierzigjährigen war es ein besonderer Kick wenn er ganz auf sich allein gestellt war – und mit seiner Umwelt irgendwie interagieren musste!
00:06:26: um zu überleben.
00:06:28: Er schlief unter freiem Himmel, grob nach trinkbarem Wasser in der staubtrockenden Wüstenerde oder erledigte auch mal ein kleines Nagetier mit seiner Steinschleuder falls der Hunger sich nicht länger ignorieren ließ.
00:06:42: Bei seinen zahlreichen Wanderungen ins Unbekannte brachte er immer wieder kleine Pfundstücke mit die er Zuhause auf eine Art Altar wie seine Schätze arrangierte rostige alte Messer, Tierknochen oder besonders aussehende Steine, die er gefunden hatte, versammelte er hier in seiner stetig wachsenden Kollektion.
00:07:05: Doch Kenny interessierte sich nicht nur für die Flora und Fauna in der Mojave-Wüste.
00:07:11: Wie viele Menschen in der Region um Las Vegas wusste auch er – dass sich in dieser Wüste auch die mythenumwobene Area Fifty One befand!
00:07:20: Der Ort wurde US-amerikanische Regierung angeblich extraterrestrische Forschung betrieb einigen besonders passionierten Verschwörungstheoretikern zufolge, dort auch Kontakt zu wirklichen außerirdischen unterhielt.
00:07:36: Entsprechend konsumierte Kenny Beach viele Dokus- und Augenzeugengerichte über die Area Fifty One auf YouTube – ein Ort wo er selbst regelmäßig Content von sich und seinen abenteuerlichen Wanderungen einstellte.
00:07:50: Er mochte es sehr, sich mit der Community auszutauschen und hatte eines Tages offenbar das Bedürfnis ein besonderes Erlebnis zu teilen.
00:08:01: Im Sommer of the Year, in dem es um angebliche Militärtests zu hochpotenten Energiefeldern ging.
00:08:10: Kenny schrieb Ich bin eine erfahrener Wanderer und Bergsteiger.
00:08:16: Einmal als ich in der Nähe der Nellis Air Force Base in Nevada eine Wanderung unternommen hatte kam ich an einer versteckten Höhle vorbei.
00:08:25: Der Eingang der Höhle hatte die perfekte Form des Buchstabens M. Da ich für gewöhnlich jede Höhlle betrehte, die Ich finde wollte ich auch dort hineingehen Aber als ich hinein klettern wollte begann plötzlich mein gesamter Körper unangenehm zu vibrieren.
00:08:43: Je weiter ich mich vortastete umso stärker wurden die Vibrationen.
00:08:48: Schließlich bekam ich es mit der Angst zu tun und lief so schnell ich konnte weg.
00:08:53: Das war echt eines der schrägsten Dinge die ich je erlebt habe.
00:09:00: Mit Kenny's Kommentar brach sich nun plötzlich ein riesiges Internet-Phänomenbahn, das fortan unter dem Namen M Cave – also M-Höhle – bekannt wurde.
00:09:12: Zahlreiche Menschen waren von der Geschichte fasziniert und traten mit dem siebenundvierzigjährigen in Kontakt um mehr über dessen unerklärliches Erlebnis zu erfahren.
00:09:21: Da nur er allein die mysteriöse Höhle aufgetan hatte meldeten sich natürlich auch jede Menge Skeptika zu Wort!
00:09:28: Sie forderten Kenny heraus, noch einmal das Gebiet rund um die Nellis Air Force Base zu erkunden.
00:09:34: Um die Höhle wiederzufinden und der Community einen Beweis zu liefern.
00:09:40: Das ließ sich der erfahrenen Outdoor-Abenteurer natürlich nicht zweimal sagen.
00:09:45: Allerdings wollte er noch etwas abwarten bis die Temperaturen in der Mojave Wüste Wiederwanderungen zuließen ohne dass man wegen der dortigen Hitze ein Kreislaufkolaps erlitt.
00:09:57: Im Oktober war das Wetter schließlich mild genug, damit Kenny Beach es auf einen Versuch ankommen lassen wollte.
00:10:05: Die unheimliche M-Höhle wiederzufinden!
00:10:08: Bei seiner initialen Entdeckung der Höhle hatte er nur ein kleines Taschenmesser und eine Steinschleuder dabei gehabt.
00:10:15: Beides gab ihm nicht genügend Sicherheit – falls er sich im Ernstfall verteidigen musste.
00:10:21: Also packte er dieses Mal auch eine Schusswaffe ein Und bestenfalls um die zahlreichen Trolls & Skeptiker bei YouTube Lügen zu strafen.
00:10:30: Seine Kamera, der forty-jährige führte wie versprochen eine Art Videotagebuch bei seiner Wanderung um seine Follower so gut es ging hautnah dabei sein zu lassen.
00:10:46: Doch nachdem er seine Suche optimistisch gestartet hatte setzte nach ein paar Tagen die Ernüchterung ein.
00:10:53: Er hatte die Höhle nicht wiedergefunden.
00:10:56: Das schien ihm nahezu unerklärlich da er die Mojave wüste mittlerweile wie seine Westentasche kannte und die gewählte Strecke Nun im Grunde ein zweites Mal ablief.
00:11:07: Wie hatte er die M-Höhle da verpassen können?
00:11:12: Die Enttäuschung machte sich natürlich auch bei den mittlerweile Tausenden von Menschen breit, die Kennys Mission verfolgt und mitgefiebert hatten!
00:11:21: Angestachelt von seinem eigenen Ehrgeiz – und der Reaktion seiner Community kündigte Kenny umgehend einen zweiten Versuch an, den er wenige Tage später unternehmen wollte.
00:11:36: überschlugen sich vor Begeisterung, doch es gab auch anonyme kritische Stimmen die ihn vor seiner ambitionierten Challenge warnten und ihm prophezeiten dass dieses Abenteuer nicht gut für ihn ausgehen würde.
00:11:49: Doch der siebenvierzigjährige ließ sich nicht beirren!
00:11:53: Am zehnten November zwei tausend vierzehn brach er erneut zu einer dreitägigen Wanderung in der Mojave-Wüste auf.
00:12:01: Danach sollte Kenny Beach jedoch nie mehr zurückkehren.
00:12:09: Am vierzehnten November, twenty-fourzehn, vier Tage nach seinem Aufbruch ins Ungewisse meldete seine Freundin Sharon ihn vermisst.
00:12:18: Sofort wurden zahlreiche Einsatzkräfte mobilisiert die das Gebiet in der Wüste am Boden und aus der Luft akribisch absuchten.
00:12:27: Zunächst begann die Suche sogar recht vielversprechend da Kenny bereits im Oktober des Videos zu seiner verheerigen Wanderung hochgeladen und erklärt hatte wie seine Route verlaufen Er in der Landschaft anpeilen würde.
00:12:42: Man entdeckte noch am ersten Tag der Suche seinen Wagen, den er in der Nähe der Militärbasis geparkt hatte und von dort aus aufgebrochen war.
00:12:51: Er hatte sein Versprechen an die YouTube-Community also gehalten – und war tatsächlich losgezogen!
00:13:00: Doch trotz bester Vorzeichen fanden die Suchtrubs in den folgenden Tagen absolut nichts.
00:13:07: Sie scanten akribisch andere Höhlen das weitläufige Steppengelände und blickten sogar in tiefe Schluchten, in die Kenny womöglich bei einem Unfall gestürzt war.
00:13:18: Der Extremwanderer bleb spurlos verschwunden – doch nicht nur das!
00:13:23: Beim Durchkemmen der Landschaft fanden sie auch keinen anderen Hinweis, dass Kenny Beach sich dort je aufgehalten hatte.
00:13:31: Keine Überbleibsel eines Nachtlagers, keine Fußspuren aber auch keine Hinweise darauf, des Dritte Beteiligt gewesen wären etwa durch Reifenabdrücke oder Kampfspuren.
00:13:45: Nur eine wichtige Entdeckung machte man dann doch noch!
00:13:49: Am Zweiundzwanzigsten November, also gut eine Woche nach Kennys verschwinden, entdeckte man sein Handy am Eingang eines Minenschachs der Senkrecht viele Meter tief in die Erde führte.
00:14:02: Der Ort war dabei wenig überraschend denn Kenny Beach hatte bereits bei seiner vorangegangenen Expedition im Oktober genau dort gestanden und ein Video für YouTube aufgenommen.
00:14:14: Der Schacht war ihm also bekannt gewesen.
00:14:15: Mit einer Mischung aus Hoffen und Bangen ließ man daraufhin eine Kamera in den schmalen, dunklen Gang hinab – nur um abermals keine Spuren von dem siebenundvierzigjährigen zu finden!
00:14:28: Und noch etwas anderes war seltsam.
00:14:31: Das Telefon selbst wirkte nicht wie versehentlich verloren sondern wie absichtlich am Eingang des Schachts abgelegt.
00:14:39: Es war vollkommen kratzerfrei und als man es einschaltete waren alle Funktionen noch intakt und der Akku hatte noch jede Menge Laufzeit übrig.
00:14:49: Kenny hatte also von sich aus entschieden, es dort zurückzulassen – aber warum?
00:14:58: Man konzentrierte die Suchtrupps nun rund um den Minenschacht und wandte sogar Rastersuche an, um wirklich jeden Quadratmeter gewissenhaft abzugrasen.
00:15:09: auch der Möglichkeit das er von einem Tier angegriffen und tödlich verletzt wurde ging man nach doch ohne Erfolg.
00:15:17: Nirgendwo in dieser endlosen Wüste gab es einen Hinweis darauf, was mit dem Abenteurer geschehen sein könnte.
00:15:25: Kenny Beach blieb und bleibt bis heute verschwunden.
00:15:31: Während man von offizieller Seite an der Suche nachdem siebenundvierzigjährigen gescheitert war ging die Nachricht zu Kenny Beach spurlosem Verschwinden natürlich im Netz viral – und anders als der Fokus der Behörden bei der Suchei gelegen hatte richteten viele Beobachter den Blick nun in eine ganz andere Richtung.
00:15:52: Denn der Bereich, in dem Kenny nach der mysteriösen M-Höhle gesucht hatte war wie gesagt nicht irgendein x beliebiger Wüstenabschnitt gewesen.
00:16:01: Stattdessen war Kenny Beach faktisch vor den Toren der sogenannten Area Fifty One auf die Suche gegangen.
00:16:11: Die Area Fifthy One ist nicht nur ein militärisches Sperrgebiet der USA sondern seit Jahrzehnten ein Ort der Mythen und Verschwörungstheorien rund um UFOs und Aliens.
00:16:23: Wichtig zu wissen ist dabei, dass dieses Areal in Nevada keineswegs auf Privatgelände steht.
00:16:30: Stattdessen sind weite Teile der Mojave-Büste im Besitz der US-Regierung – und Kenny war folglich auf staatlichem Territorium unterwegs gewesen!
00:16:40: Viele Wanderer und Verschwörungstheoretiker die die Region schon zuvor aus purer Neugierde aufgesucht hatten waren bereits um die Erfahrung reicher dass man dort nie lange allein blieb.
00:16:53: Je mehr man sich dem eigentlichen Militärgelände näherte, umso wahrscheinlicher wurde es, das als bald ein weißer oder schwarzer SUV am Horizont auftauchte aus den zwei bewaffnete Soldatensprangen und die Eindringlinge zerredestelten.
00:17:10: Von daher brodelte es nach Kennys Verschwinden in den Internetforen- und sozialen Medien – Die M-Höhle könne möglicherweise einen geheimer Eingang zur Area Fifty One gewesen sein!
00:17:21: und dass der Vermisste vielleicht unabsichtlich in eine Militäroperation geplatzt war, und dies mit dem Leben hatte bezahlen müssen.
00:17:30: Manche Beobachter gingen sogar noch einen Schritt weiter – und brachten extra-terrestrisches Leben ins Spiel!
00:17:37: Sie glaubten, daß der M-förmige Eingang in den Untergrund womöglich außerirdischen Besuchern durch das Militäre vorbehalten und der siebenundvierzigjährige bei seiner Begegnung mit der dritten Art ums Leben gekommen.
00:17:52: Weitere Anhaltspunkte gab es für diese Theorien jedoch nicht.
00:17:59: Doch es gab dafür weitere, durchaus logischere Argumente dafür – das Kenny Beach den Geheimnissen der Area-Fifty One ein bisschen zu nahe gekommen war.
00:18:09: Schon in seinem ersten Post hatte er berichtet, dass er beim Betreten der Höhle eine merkwürdige sehr unangenehme Vibration im ganzen Körper gespürt hatte und diese Aussage später in seinen Videos immer wieder bestätigt.
00:18:23: Auch der eingangs vorgestellte YouTuber Sean Horlecker hatte im Angesicht einer zugeschütteten, M-förmigen Höhle wie gesagt starke Symptome, wie Schwindel und Erbrechen verspürt.
00:18:37: In den Kommentaren auf Social Media erklärte man sich dies mit dem möglichen Einsatz von Strahlenwaffen.
00:18:43: Hierzu zählte beispielsweise ein sogenanntes ADS – also an Active Denial System das bei Menschen zu einer Überhitzung der Haut führt ähnlich wie eine Mikrowelle.
00:18:55: Auch eine sogenannte Infraschallwaffe wurde als Auslöser ins Spiel gebracht.
00:19:01: Diese operiert nur mit vier bis achtzehn Herz, der Mensch kann die Schwingungen also nicht hören aber er spürt umso mehr die Vibrationen im Körper.
00:19:10: Die Wirkung von Infrascheil ist körperlich und psychisch sehr unangenehm Und sie kann sogar schwere Organschäden verursachen.
00:19:21: Angestachelt von dem Wunsch Das Geheimnis, um die M-Höhle und Kennys verschwinden endgültig zu klären, brachen noch weitere Autoprofis und Wanderer auf.
00:19:31: Um den siebenundvierzigjährigen wiederzufinden – tot oder lebendig!
00:19:36: Abgesehen von Jean Horlacker fand noch ein anderer Extremhiker namens Abandoned Minds Eleven im Jahr zwei tausendzweiundzwanzig eine andere Höhle, die irgendwie mförmig aussah.
00:19:49: Eine alte Flasche und etwas Müll gaben sogar den Hinweis darauf dass sich hier irgendjemand in der Vergangenheit aufgehalten hatte.
00:19:57: Auch dieser YouTuber kehrte später auf Wunsch der Community zurück zu der mysteriösen Höhle, die mittlerweile ebenfalls zugeschüttet worden war.
00:20:07: und ein weiteres Mal fragte man sich ob die Regierung oder das Militär, der Sucher nach Kennewitch wieder einen Strich durch die Rechnung gemacht hat.
00:20:19: Da weder die offiziellen Suchaktionen noch private Bemühungen zu einem Wiederauffinden des siebenundvierzigjährigen geführt hatten, mehrten sich als bald auch Vermutungen, Kenny könne freiwillig verschwunden bzw.
00:20:33: untergetaucht sein – denn wie viele aus seinem privaten Umfeld und durch seine Videobeträge wussten, Kenny Beach war ein absoluter Freigeist der einem konventionellen spießigen Leben nicht viel abgewinnen konnte.
00:20:48: Noch dazu hatte er durch die Königung seines Jobs etwa einen Jahr vor seinem Verschwinden mittlerweile große Geldsorgen.
00:20:56: Dazu passte auch ein merkwürdiger Zwischenfall, der sich im Jahr two-tausendachzehn also vier Jahre nach seinem Verschwindenzudruck.
00:21:05: jemand verübte in dem Laden seiner Schwester die einen kleinen Esoterik-Shop in Las Vegas Betrieb eines nachts einen Einbruch und plünderte die Geldkasse.
00:21:15: Die Person auf dem Überwachungsmaterial des Geschäfts sah Kenny dabei zum Verwechseln ähnlich.
00:21:22: wer schlussendlich den Einbrug verübt hatte konnte jedoch nie geklärt werden.
00:21:30: Und so mussten sich Familie, Freunde, Bekannte und schlussendlich die halbe Internet-Community mit einer Lösung zu dem Verschwinden von Kenny Beach arrangieren, die sich für alle am schwierigsten verdauen ließ.
00:21:44: Denn Kenny hatte – anders als von ihm angekündigt bei seiner letzten Expedition in die Mojave Wüste seine Kamera nicht mitgenommen dafür allerdings eine Schusswaffe.
00:21:58: Sein engstes Umfeld sollte nach seinem Verschwinden aussagen, dass es dem siebenundvierzigjährigen zuletzt nicht gut gegangen sei.
00:22:06: Er litt seit Jahren an Depressionen, nahm allerdings weder Medikamente noch Therapienanspruch und hatte in jüngster Zeit mit massiven existenziellen Problemen zu kämpfen gehabt.
00:22:20: Sein Plan, sich mit seinen Erfindungen- und eigensgedrehten YouTube-Videos finanziell über Wasser zu halten war leider gehörig gescheitert.
00:22:30: Kenny war im Begriff, sein Haus zu verlieren.
00:22:33: Beim Durchsuchen seiner persönlichen Gegenstände fand die Polizei außerdem mehrere schriftliche Hilferufe und seinen Internetverlauf war geprägt von sehr dunklen Suchanfragen.
00:22:47: Kenny hatte offenbar seine eigene Selbsttötung geplant.
00:22:54: Nur allzu oft bleibt es für Hinterbliebene völlig unbegreiflich wenn ein geliebter Mensch freiwillig aus dem Leben scheidet.
00:23:03: Auch Kenny Beach war nach außen stets der charismatische, fröhliche Optimist gewesen, dem nicht so leicht etwas anhaben konnte.
00:23:12: Er war der geborene Abenteurer gewesen – er liebte die Natur und die Region in der er lebte.
00:23:19: Freunde und Familie hatten ihm ein sicheres soziales Netz geschaffen.
00:23:25: Und dennoch deutet vieles darauf hin, dass der nicht mehr weiterleben wollte.
00:23:34: Seine Geschichte bleibt eine Mahnung an uns alle, gut aufeinander aufzupassen und offen über unsere Probleme zu sprechen.
00:23:44: Kennys Familie hat die Hoffnung mittlerweile aufgegeben das er noch am Leben ist.
00:23:50: Es bleibt ihr von Herzen zur Wünschen dass die Suche nach ihm in den endlosen Weiten der Mojave-Wüste weitergeht Und dass er irgendwann doch noch zumindest nach Hause kommt und dort seine letzte Ruhe findet.
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