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Protokoll eines Fluchs

Shownotes

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Zur aktuellen Folge:

Eine mittellose Mutter erlebt in ihrem bescheidenen Heim paranormale Phänomene, die immer gewaltvoller und gefährlicher werden. In ihrer Verzweiflung wendet sie sich an zwei Parapsychologen, die sich dem rätselhaften Fall im Rahmen ihrer Feldforschung annehmen. Doch können sie der jungen Frau überhaupt helfen?

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Transkript anzeigen

00:00:10: Laura trommelte ungeduldig und im Takt des Blinkers auf ihr Lenkrad.

00:00:15: Sie hasste diese Kreuzung!

00:00:17: Ewig stand man auf der Rechtsabbiegerspur an, und wenn es dann endlich grün wurde, reichte die Phase gerade mal für drei bis vier Autos – je nachdem wie schnell sich die einzelnen Fahrzeuge in Bewegung setzten.

00:00:31: Sie selbst stand heute an vierter Stelle also könnte es knapp werden.

00:00:36: Noch so eine endlos lange Rotphase wollte sie auf keinen Fall hier rumstehen müssen.

00:00:42: Sie war bereits spät dran und musste gleich eine wichtige Präsentation im Büro halten.

00:00:50: Endlich, die Ampel sprang auf Grün!

00:00:52: Lauras Fuß tippte schon mal aufs Gaspedal Doch die Autos vor ihr ließen sich heute besonders viel Zeit.

00:01:01: Nun fahrt endlich Ihr Larm-Ersche Fluchte sie ungehalten hinter ihrer Windschutzscheibe.

00:01:07: Sie musste endlich von dieser verdammten Kreuzung wegkommen.

00:01:10: Schon sprang die Ampel wieder auf Orange.

00:01:13: Jetzt oder nie, dachte Laura und trat beinah das Gaspedal durch.

00:01:18: Sie riss das Lenkrad ungeduldig nach rechts und vergaßt dabei den Blick über die Schulter – und dann krachte es!

00:01:30: Vollkommen.

00:01:30: unter Schock öffnete Laura die Fahrer-Tür und stieg aus.

00:01:34: Das hier war so surreal, dass sie nicht mal das wütende Gehupe hinter sich hörte.

00:01:40: Sie ging ein paar Schritte um ihren Wagen herum.

00:01:43: Neben ihrer Beifahrertür lag ein junger Mann mit samt seinem Fahrrad in einer Pfütze.

00:01:49: Er schien zum Glück bei Bewusstsein, und er trug einen Helm.

00:01:55: »Oh nein!

00:01:56: Es tut mir so leid!

00:01:57: Ich habe sie nicht gesehen – ist alles in Ordnung?«.

00:02:00: Der Radfahrer rappelte sich verdattert auf und stützte sich auf die Unterarme.

00:02:06: »Ja, geht schon!« momelte er noch etwas desorientiert.

00:02:11: »Ich bin okay.

00:02:13: Doch da fiel Laura's Blick auf die Pfützer in der das Unfallopfer gelegen hatte.

00:02:18: Tiefrote Schlieren durchzogen die graubraune Plöre auf dem Asphalt, wo mein Gott sie bluten.

00:02:25: ja, rief Laura nun geschockt.

00:02:28: Wo haben Sie sich verletzt?

00:02:29: Ich rufe einen Krankenwagen!

00:02:32: Laura wollte schon ihr Handy aus der Jackentasche holen doch dann tat er Radfahrer etwas Merkwürdiges.

00:02:38: Er zückte seinen Zeigefinger, tungte ihn in die rote Schmiere auf den Boden und steckte ihn im Mund.

00:02:47: Hmm, Granatapfel!

00:02:49: konstatierte er genüsslich und sah Laura an die ihn wiederum völlig entgeistert anstarte.

00:02:57: Keine Sorge das war nur mein Holi-Sirup erklärte er ihr mit einem selbstverständlichen Lächeln.

00:03:03: Ihr was?

00:03:04: fragte die nun völlig perplex zurück.

00:03:08: der junge Mann klärte sie auf.

00:03:11: Bei Holi gibt es seit neuestem nun auch diese geilen Sirup-Pots.

00:03:15: Die lassen sich ganz einfach in eine Flasche klicken und je nach gewünschter Intensität dosieren.

00:03:20: Von Infused bis volle Breitseite Geschmack ist alles möglich.

00:03:24: Dazu gibt es das noch in zehn super leckeren Geschmacksrichtungen, aber meine liebste Sorte ist Granatapfel – deshalb ich immer einen Reserve-Pott in meiner Hemmtasche mit mir herum trage.

00:03:35: Er deutete auf sein rot verschmiertes Hemd und zuckte mit den Schultern.

00:03:39: Schade um den Pott!

00:03:42: Ja…und nun?

00:03:44: fragte Laura ihn verdattert.

00:03:46: Sollten wir nicht die Polizei rufen oder so?

00:03:49: »Ach ne, nicht nötig« sagte der Radfahrer und richtete sich und sein Bike stöhnt wieder auf.

00:03:56: Mir fehlt nichts!

00:03:58: »Okay aber dann geben sie mir zumindest ihre Kontaktdaten falls doch etwas sein sollte.

00:04:04: Kein Problem« gab Erlicheln zurück und zückte seinen Papierkalender um eine Seite herauszureißen.

00:04:11: »Ich bin übrigens Christoph«, mummelte er, während er ihr mit dem Rücken zugewandt etwas notierte und dabei die Motorhaube ihres Wagens als Schreibunterlage benutzte.

00:04:22: Hier, sagte er schließlich und überreichte ihr einen zusammengefalteten Zettel.

00:04:28: Gute Weiterfahrt noch!

00:04:29: Fügte er mit einem schälmischen Grinsen hinzu.

00:04:33: Dann schwang er sich siropf verschmiert auf sein City-Bike und radelte – als wäre nichts gewesen – flink davon.

00:04:41: Laura sah ihm unglaublich nach.

00:04:43: Sie faltete den kleinen Zettl auseinander und las.

00:04:47: Holy Rabatt Code für zehn Prozent Preisnachlass.

00:04:51: Schauer Schauerstoff.

00:05:36: der Gruselpodcast für schlaflose Nächte.

00:05:43: Protokoll eines Fluchs.

00:05:50: Doris tippelte auf dem Bürgersteig von einem Bein aufs andere und richtete den Blick ungeduldig in die Ferne, wo blieb Jane?

00:05:59: nur?

00:06:01: Sie hatten sich hier nur während ihrer kurzen Mittagspause verabreden können Und nach Feierabend würde Doris ihre vier Kinder von der Schule abholen müssen.

00:06:10: Da bliebe ihr erst recht keine Zeit für das was sie schnell hinter sich bringen wollte Und wobei Jane sie unterstützen sollte.

00:06:18: Denn Doris suchte dringend Antworten.

00:06:21: Antworten auf das, was mit ihrem Zuhause nicht stimmte – was ihr seit Monaten den Schlaf raubte und was ihr kürzlich viel zu nahe gekommen war.

00:06:35: Endlich sah sie Janes knallroter Sonnenhut am Ende des Fußweges aufleuchten.

00:06:40: Jane trug ihn immer wenn die Sonne wie heute ihre Heimatstadt Los Angeles in glühender Hitze badete.

00:06:47: Es war Anfang August, nineteenhundertvierundsiebzig.

00:06:51: Ein für Doris schicksalhafter Tag – wie sie gleich herausfinden würde!

00:06:57: Die beiden Frauen begrüßen sich und traten dann schnell in den Buchladen ein.

00:07:01: Sie waren hier ganz in der Nähe des Unikampus also würden sie hoffentlich passende Literatur zu Doris sehr speziell im Thema finden.

00:07:09: Die Buchhandlung war klein aber recht gut sortiert und hatte sich offenbar auf Sachböcher spezialisiert.

00:07:16: Schnell steuerte Doris einen Gang mit der Aufschrift Astrologie und Occultis an.

00:07:22: Ihre Finger wanderten über die einzelnen Buchrücken, während sie mit den Augen die Titel überflog – Begegnungen mit der dritten Art, Teufels-Austreibungen für Anfänger oder Dämonenlexikon stand dort geschrieben.

00:07:38: Wieder wurden Doris die Knie weich.

00:07:40: Sollte sie wirklich mit einem solchen Buch zur Kasse gehen?

00:07:44: Oder lieber gleich aufgrund der Scham, die sie angesichts ihrer jüngsten paranormalen Erfahrungen empfand im Boden versinken.

00:07:54: Welches Buch soll ich nehmen?

00:07:56: fragte sie ihre Freundin Jane neben sich, doch die war mit ihrem Blick offenbar ganz woanders hängen geblieben.

00:08:04: Auf der anderen Seite der niedrigen Regale standen zwei junge Männer und unterhielten sich angeregt.

00:08:10: Doris rollte mit den Augen.

00:08:13: Jane war doch zu ihrer Unterstützung mitgekommen, doch anscheinend hatte sie mal wieder nichts als Flirten im Kopf.

00:08:20: Hey!

00:08:20: Ich rede mit dir!

00:08:22: stupste Sie Ihre Freundin sanft in die Rippen Doch Jane legte daraufhin nur einen Finger auf die Lippen und bedeutete ihr mit einem Unwirschen, sie möge schweigen und zuhören.

00:08:36: Nun spitzte auch Doris die Ohren und verstand nach einigen Sekunden genau was Jane gemeint hatte.

00:08:42: Die beiden Männer schienen junge Akademiker zu sein, die sich über ein ungewöhnliches Forschungsfeld unterhielten.

00:08:49: Geister, Dämonen und paranormale Phänomene So viel hatte Doris jedenfalls aus den kurzen Gesprächsfetzen entnehmen können, die an ihr Ohr gedrungen waren.

00:09:01: Plötzlich kam er der Besuch in der Buchhandlung mehr als schicksalhaft vor.

00:09:05: Wahrscheinlich brauchte sie kein Standardwerk über okkulte Erscheinungen – ein Buch würde ihr in ihrer verzweifelten Lage wahrscheinlich ohnehin nicht weiterhelfen können.

00:09:15: Doch diese beiden unbekannten dortbaren Wissenschaftler, die sich mit der Materie auszukennen, schien Und da sprudelte es unverhohlen aus Doris heraus.

00:09:26: »In meinem Haus spugt es auch!« sprach sie laut in die Richtung der beiden Männer, die unterbrachen ihre versunkene Unterhaltung und sahen Doris überrascht an – Sie konnte spüren wie ihr Gesicht knallrot anlief.

00:09:41: Doch sie rang sich durch den Blick nicht abzuwenden.

00:09:45: Noch so eine glückliche Fügung würde sich ihr sicherlich nicht allzu bald wiederbieten….

00:09:53: doch ehrlich legte sie nun mit gemäßigter Stimme nach.

00:09:57: In meinem Haus passieren unerklärliche Dinger, ich weiß nicht was das ist.

00:10:02: Vielleicht Geister?

00:10:03: Vielleicht der Teufel höchstpersönlich!

00:10:06: Aber ich brauche Hilfe – Ich wohne im Westen der Stadt in Culver City.

00:10:11: Vielleicht könnten Sie sich das einmal anschauen?

00:10:16: In Ihrer letzten Frage lag etwas derart flehendes, dass einer der beiden Männer sofort Mitgefühl empfand.

00:10:23: Diese Frau schien es offenbar ernst zu meinen.

00:10:26: Er griff in die Innentasche seines Sackos und holte eine Visitenkarte hervor, die Adoris überreichte.

00:10:33: Carrie Gaynor – PhD am Institut für Parapsychologie der University of California Los Angeles stand dort in imprigierten Lettern geschrieben.

00:10:45: Hier sagte er freundlich und reichte ihr die Karte über den Büchertresen hinweg.

00:10:50: Rufen sie mich gern in den nächsten Tagen einmal dazu an!

00:10:57: verließen daraufhin den Buchladen.

00:11:00: Doris blieb noch einen Augenblick lang, wie angewurzelt stehen und betrachtete das geprägte Kärtchen in ihren Händen.

00:11:07: Es kam ihr beinahe wie ein Glückslos vor Ein Exit-Ticket aus dem Albtraum der sie seit Monaten nicht losließ Und er – so viel wusste Doris leider noch nicht In den kommenden Wochen noch viel schlimmer werden würde.

00:11:26: Barry Teff blickte nicht von seiner Schreibmaschine auf als es Forscher an der Tür klopfte.

00:11:32: Offenbar hatte er es nicht einmal gehört, denn er starte nur Sturr auf die von rechts nach links wandern der A-Vierseite, während er ihn in die Tasten hemmerte.

00:11:41: Wieso oft wollte er schnell einen Gedanken zu Papier bringen, bevor er ihm wieder entwischte?

00:11:48: Als Barry auch auf das zweite Klopfen nicht reagiert hatte, trat Kerry Gaynor einfach so ein.

00:11:54: Er kannte seinen Forschungskollegen mittlerweile so gut, dass ihm klar war Er würde ansonsten wahrscheinlich für immer wartend vor dessen Bürotür zubringen.

00:12:02: Zu seiner eigenen Überraschung schien Barry dennoch erfreut und geradezu auf ihn gewartet zu haben, als er den Raum betrat.

00:12:09: – Ach gut, dass du da bist, Carrie!

00:12:13: Ich wollte eh gerade zu dir.

00:12:15: Ich denke ich habe den Fragebogen für Doris Bither endlich fertiggestellt.

00:12:20: Triumphierend briss er die grade noch beschriebene A-IV Seite aus der alten Underwood Number Five und legte sie auf einen stattlichen Haufen weiterer im sich betippter Blätter.

00:12:32: Sechzehn Seiten voller brillanter Fragen, sagte er stolz.

00:12:37: Unglaublich dass du diese Frau einfach so in einer Buchhandlung aufgetrieben hast!

00:12:41: Wenn wir Glück haben wird sie unsere erste richtige Feldstudie Mal abwarten.

00:12:49: gab Carrie Beschwichtigen zurück.

00:12:51: Ich habe gerade nochmal mit ihr telefoniert weil ich eine Kartei mit ihren Stammdaten anlegen wollte.

00:12:56: Da wollte sie mir nicht mal ihre Geburtsdatum verraten.

00:13:00: Ach die taut schon noch auf gab Barry optimistisch zurück.

00:13:04: Wann ist noch gleich der Termin heute für den Hausbesuch?

00:13:08: Sie hat uns keine genaue Zeit genannt, nur dass wir nach Anbruch der Dunkelheit vorbeikommen sollen weil sich da die meiste Aktivität beobachten ließe.

00:13:18: Prima!

00:13:19: Dann können wir ja vorher noch schnell was essen gehen.

00:13:22: Fröhlich pfeifend warf Barry sich sein Sacco um die Schultern und nahm den Autoschlüssel von seinem Schreibtisch.

00:13:28: Er war wirklich hoch motiviert dieses parapsychologische Projekt mit Doris Bither der allein stehenden, vierfachen Mutter aus Culver City anzugehen.

00:13:38: Doch Carrie hatte kein so gutes Bauchgefühl.

00:13:41: Nach den vielen Telefonaten mit Doris hat er als bald den Eindruck gewonnen dass die junge Mutter noch ganz andere Probleme hatte jenseits von Geistern oder Dämonen in ihren eigenen Vierwänden.

00:13:58: Es war der zweiundzwanzigste August nineteenhundertvierundsiebzig Als Barry Teff und Carrie Gaynor vor Doris Bithers Wohnhaus zum Stehen kam.

00:14:09: Barry musterte das Gebäude vor ihnen einen Augenblick unglaublich, doch der vielsagende Blick seines Kollegen machte deutlich dass sie sich bezüglich der Adresse nicht geirrt hatten.

00:14:20: Denn vor ihnen lag eine vollkommen abrissreife Bruchbude.

00:14:25: Das Haus war derart heruntergekommen und in einem desolaten Zustand was die beiden Männer sich fragten warum es überhaupt noch von der Kommune vermietet wurde.

00:14:35: Tev und Gaine steuerten auf die Eingangstür zu, in der Doris bereits auf sie wartete.

00:14:42: Perfektes Timing!

00:14:43: sagte sie.

00:14:44: lächeln – Die Kinder sind gerade eingeschlafen.

00:14:48: Barry nahm den Geruch von Hochprozentigem wahr als er sich an ihr vorbei ins Innere des Hauses schob.

00:14:54: Wieder drehte er sich mit einem fragenden Blick zu seinem Kollegen um doch der zogte nur die Schultern.

00:15:00: Was soll's?

00:15:01: Nun waren Sie einmal hier und konnten ebenso gut Ihr sechzehnseitiges Protokoll durchziehen.

00:15:09: Doris Bither führte die beiden Wissenschaftler in ihr Wohnzimmer und bot ihnen eine verschlissene Ledercouch als Sitzgelegenheit an.

00:15:16: Sie selbst blieb stehen, doch ihr Gang schwankt er erheblich – weshalb sie sich unauffällig an einer alten Kommode abstützte, die vor lauter vollgekwalmter Aschenbecher- und schmutziger Trinkleser kaum noch stäfliche Boot.

00:15:30: Barry Teff gab sich möglichst unbeeindruckt von dem heilosen Durcheinander.

00:15:35: Das alles ging ihn schließlich nichts an Und er war im Auftrag der parapsychologischen Wissenschaft hier.

00:15:41: Er öffnete seine Aktentasche und zog den sorgsam erarbeiteten Fragebogen hervor, also Miss Bithe, begann ja in neutralem Tonfall.

00:15:53: Ich habe hier zusammen mit Dr.

00:15:54: Gaynor einen Fragebogen für sie erstellt – und möchte Sie bitten, dass wir diesen zunächst zusammen durchgehen!

00:16:02: Doch Doris fiel ihm unmittelbar ins Wort.

00:16:05: Diese Wesen haben sich an mir vergangen.

00:16:10: Die beiden Männer starten sie mit offenen Mund

00:16:12: an.".

00:16:13: Das war das letzte, womit sie gerechnet hatten.

00:16:16: Doch Doris holte noch weiter aus!

00:16:19: Sie sind meistens zu dritt und kommen während der Nacht.

00:16:23: Sie halten mich fest so dass ich nicht wehren kann.

00:16:26: Ich kann sie nicht sehen aber sie haben eine ungeheure Kraft.

00:16:31: Jetzt sahen Barry & Carrie einander an.

00:16:35: Beide dachten in diesem Moment höchstwahrscheinlich dasselbe.

00:16:38: Was war das denn für eine absurde Geschichte?

00:16:42: Zusammen mit ihrem offenkundigen Alkoholproblem und ihren chaotischen Lebensverhältnissen, brauchte diese Frau garantiert keine Parapsychologen sondern einen Therapieplatz.

00:16:53: Keine Frage!

00:16:54: Hier gab es definitiv nichts für sie zu tun.

00:16:59: Miss Bither ich glaube nicht dass wir für dieses Problem die richtigen Ansprechpartner sind sagte Kerry Gaynor vorsichtig und erhob sich synchron mit seinem Forschungspartner.

00:17:10: vielen Dank für ihre Zeit fügte Barry noch verlegen hinzu und die beiden Männer eilten mit langen Schritten aus dem baufälligen Haus zurück zu ihrem Wagen.

00:17:20: Was für eine Zeitverschwendung, säufzte Kerry als er sich auf den Beifahrersitz fallen ließ – also würden sie sich eine neue Fallstudie suchen müssen!

00:17:31: Doch die beiden Forscher kannten Doris Bither schlecht.

00:17:35: Die vierfache Mutter würde nicht so einfach aufgeben und sie stattdessen immer wieder um Hilfe bitten.

00:17:42: Und es würde ihr gelingen, dass Tav und Gaina nur zehn Tage später zu ihrem Haus zurückkehren würden.

00:17:49: Und dieses Mal würden sie Doris glauben, der erste September, nineteenhundertvierundsiebzig ein neuer Versuch.

00:18:01: Kerry hatte lange gebraucht um Barry zu einem erneuten Hausbesuch zu überreden nachdem Doris Bither ihn am Telefon immer wieder angefleht hatte Sie könne ihnen beweisen dass es in Ihrem Haus nicht mit rechten Dingen zuginge hatte sie immer wieder betont.

00:18:17: Am Ende hatte Kerry nachgegeben weniger, weil Doris ihn wirklich überzeugt hatte.

00:18:23: Sondern weil die alleinerziehende Mutter es ganz offensichtlich nicht leicht im Leben hatte und er schlichtweg mit Leid für sie empfand.

00:18:32: Doris Bither empfing die beiden Forscher erneut und führte sie dieses Mal in die Küche.

00:18:38: Ohne dass Barry und Carrie sie danach gefragt hatten erwähnte sie auf dem Weg dorthin wie beiläufig getrunken habe ich heute nichts!

00:18:48: Die beiden Parapsychologen entschieden Das Thema nicht weiter vertiefen zu wollen und fragten Doris stattdessen nach neuen paranormalen Erscheinungen, die kürzlich stattgefunden hatten.

00:19:00: Deswegen sind wir hier", antwortete Doris mit einem vielsagenden Lächeln.

00:19:06: Wie meinen Sie das?

00:19:08: wollte Barry irritiert nachfragen.

00:19:10: doch ihm wurde plötzlich das Wort abgeschnitten als einer der Küchenunterschränke sich gespenstig öffnete und eine Pfanne herausschuss, die mit voller Wucht an die gegenüberliegende Wand knallte.

00:19:23: Den beiden Männern klappte im Schock die Kindlade herunter.

00:19:27: Doch Doris hatte nicht mal mit der Wimper gezuckt!

00:19:30: Sehen Sie?

00:19:31: sprach sie nun mit deutlich festerer Stimme und zog an ihrer Zigarette.

00:19:36: Ich hatte es ihnen doch gesagt, das hier etwas nicht stimmt.

00:19:43: Das Erlebnis mit dem sich verselbstständigten Kochgeschirr bedeutete den endgültigen Startschuss für die paranormalen Untersuchungen in Hause Bitha.

00:19:52: In Interviews berichtete Doris dass sowohl sie als auch ihr ältester Sohn im Teenager-Alter regelmäßig in Deckung gehen mussten, wenn ihnen Dinge aus ihrem Haushalt und einmal sogar der gesamte Sicherungskasten entgegenflogen.

00:20:07: Barry Taff und Carrie Gaynor hatten Eingangs noch befürchtet, daß ihre Einflussnahme und alleinige Präsenz vor Ort die Phänomene –die Doris beschrieb– nicht mehr auftreten lassen würden, weil sich die dahinterliegenden paranormalen Kräfte vielleicht von ihnen gestört fühlten.

00:20:23: Doch interessanterweise Bei dies überhaupt nicht der Fall und stattdessen erfuhren auch sie bald eine breite Palette an merkwürdigen Erscheinungen, die sich physikalisch kaum erklären ließen.

00:20:35: Knallende Türen, Flüstern, unsichtbare Berührungen und unerklärliche Lichtformationen traten bald mit einer derartigen Häufigkeit auf das selbst bei den beiden Wissenschaftlern eine Art Gewöhnungseffekt einsetzte – insbesondere die seltsamen Lichte Schienen für Barry und Carrie am besten dokumentierbar zu sein.

00:20:58: Immer wieder formten sich in der Luft nähe-und grüne Lichtpunkte, ähnlich wie Glühwürmchen die sich vor allem Andorris zu Heften schienen und sie in atemberaubendem Tempo umkreisten.

00:21:11: In dem Versuch diese Erscheinung mittels Fotos einzufangen rückten Tev und Gaina mit immer neuen technischen Geräten Hilfsmitteln und Unterstützern aus ihrem Forschungsmilieu an.

00:21:23: Bald schon war das mittlerweile abgeklebte und abgedunkelte Haus proppenvoll mit über twenty-fünf Leuten, die alle dasselbe sahen und keine Erklärung dafür fanden.

00:21:34: Merkwürdige Lichter, die weder innerhalb noch außerhalb des Gebäudes einen Ursprung hatten – und die geradezu magisch auf Doris fixiert waren!

00:21:43: Die Bilder, die die Wissenschaftler von der paranormalen Erscheinung aufzeichneten, zeigten derweil nur seltsame Lichtbögen da das néongrüne Leuchten sich wie gesagt blitzschnell bewegte und sich daher nicht in Ruhe abfotografieren ließ.

00:22:01: Etwa einen Monat, nachdem Teff und Gaynor ihre Feldstudie begonnen hatten, begann es im Haus seltsam zu riechen.

00:22:09: Erst nur ganz subtil – doch dann wurde der Gestank immer stärker!

00:22:14: Es war der Geruch nach Verwesung.

00:22:17: Bald wurde er so penetrant, dass man ihn nicht länger ignorieren konnte.

00:22:22: Das mittlerweile fünfundzwanzig köpfige Team stellte das gesamte Haus auf den Kopf und als man die Geruchskwelle nicht hatte ausmachen können, unternahm man sogar einen erneuten Versuch mit Spürhunden.

00:22:33: Doch auch diese konnten den Ursprung des furchtbaren Gestanks nicht lokalisieren.

00:22:40: Etwa in dieser Zeit fiel eine neue völlig unerklärliche Beobachtung mit Blick auf die gelbgrünen Lichter.

00:22:48: Bei Doris Bither herrschte mal wieder Vollhaus – als die leuchtenden Punkte die an jenem Abend besonders aktiv durch die Luft geschossen waren, sich plötzlich zu Formieren schienen.

00:22:59: Über zwanzig Menschen bezeugten gleichzeitig – wie sich hinter Doris, die wie so oft bei den Hausbesuchen anbetrunken auf ihrem Bett saß, plötzlich eine dämonische Gestalt aus den Lichtern formte.

00:23:12: Alle Augenzeugen sollten später dasselbe berichten!

00:23:15: Sie sahen einen maskulinen Oberkörper mit einer schrecklichen Fratze als Gesicht.

00:23:21: Die zahlreichen Versuche die paranormale Erscheinung fotografisch festzuhalten, scheiterten jedoch allesamt.

00:23:31: Mittlerweile hatten die Untersuchungen in Doris Bithas Haus seit etwa zehn Wochen angedauert und die alleinerziehende Mutter hatte über die Zeit immer mehr versucht gegen den psychischen Stress und den paranormalen Terror in ihren Verwänden anzutrinken – mit nur mäßigem Erfolg!

00:23:49: Barry Tefft und Kerry Gaynor konstatierten schließlich das die Phänomene sogar zunahmen während Doris betrunken war.

00:23:57: Und zwar nicht etwa, weil sie dann haluzinierte und sich Dinge einbildete.

00:24:01: Schließlich gab es mittlerweile stets genügend Augenzeugen für die unglaublichen Erscheinungen, die sich im Hause Bitha abspielten.

00:24:11: Der vierfachen Mutter wurde es irgendwann schlichtweg zu viel – und sie zog von der desolaten Behausung in Culver City in den Süden von Los Angeles.

00:24:20: Doch nach einigen Wochen eines ruhigen Neuanfangs stellte sich erneut die Verzweiflung bei Doris ein.

00:24:27: Die paranormalen Phänomene brachen sich auch in dem neuen Hausbahn.

00:24:31: Und nicht nur dort!

00:24:33: Auch in den Nachbarhäusern kam es plötzlich zu Poltergeistaktivitäten, wie Gaynor und Teff aus ihren Interviews mit Anwohnern erfuhren.

00:24:42: Doris hatte also nicht vor den unheimlichen Erscheinungen fliegen können – sie folgten ihr nun auf Schritt und Tritt.

00:24:53: Auch in ihrem neuen Zuhause setzten die beiden Parapsychologen ihre Untersuchungen fort.

00:24:58: Abermals erschienen die Lichter Kochgeschirr flog durch die Gegend und die neu angeschafften Kondensatormikrofone vermochten sogar unheimliche Atemgeräusche, und schwere Schritte von einer unsichtbaren Entität aufzunehmen.

00:25:13: Wirklich helfen konnten Barry Tefft und Kerry Gaynor ihrer Probanden allerdings nicht.

00:25:19: Doris hatte sich auf die Experimente eingelassen um eine Ursache für das nächtliche Grauen in ihrem Haus zu finden.

00:25:26: Doch stattdessen war durch die Einflussnahme der beiden Forscher Alles nur noch schlimmer geworden.

00:25:35: Zwei weitere Male sollte Doris Bitha noch umziehen, erst ins nahegelegene San Bernardino dann ins weit entfernte Texas – wo die unheimlichen Phänomene allmählich weniger wurden allerdings nie ganz aufhörten.

00:25:50: Zuletzt sahen und hörten Teff und Gaynor die vierfache Mutter im Jahr in den letzten Jahren bei einer Filmpremiere.

00:25:59: Ein befreundeter Autor hatte Doris Bethas Geschichte aufgeschrieben und anschließend die Filmrechte verkauft.

00:26:06: Die Geschichte der verzweifelten jungen Frau, die unter paranormalen Phänomenen litt wurde nun unter dem Titel The Entity zu Deutsch «Die Erscheinung», ein Kassenschlager im Kino.

00:26:21: Seit ihrem Aufeinandertreffen mit Doris Bither haben sowohl Barry Teff als auch Kerry Gaynor nie wieder einen vergleichbaren Fall erlebt – und bevor ein falsches Bild von der Glaubwürdigkeit der beiden Wissenschaftler entsteht.

00:26:34: Insbesondere Teff der schon in seiner frühesten Kindheit eigene paranormale Erlebnisse hatte, sah sich stets als größten Skeptiker seiner eigenen Forschungsdisziplin.

00:26:46: Denn allzu oft waren er und seinen Kollege Behauptungen zu Geistern, Dämonen oder anderen seltsamen Erscheinungen nachgegangen die sich als vollkommen natürlich und logisch erklärbar herausstellten.

00:26:58: Das Prinzip von Orkhems Rasiermesse also dass die einfachste und naheliegendste Lösung meist die richtige ist war stets auch die Leitlinie seiner eigenen Arbeit.

00:27:11: Und dennoch verweist Barry Teff immer wieder darauf, wie viel Unerklärliches es in dieser Welt noch durch die Menschen zu ergründen gilt.

00:27:19: Egal ob paranormale Phänomene oder Begegnungen mit unbekannten Wesen – schon seit der frühsten Menschheitsgeschichte das bezeugen Schriften, Skizzen und selbst Höhlenmalereien waren wir stets mit dem Übernatürlichen konfrontiert.

00:27:38: Vielleicht werden irgendwann neue Technologien mehr Licht ins Dunkel bringen, vielleicht wird es zu einer Art Verschmelzung von Wissenschaft und Religion kommen.

00:27:47: Und so manch abstrakte Vorstellung wird irgendwann zu einem belegbaren Fakt – der Auffassung ist zumindest Barry Teff!

00:27:55: Denn er ist sich sicher….

00:27:57: Es stimmt... Vieles vermeintlich Unerklärliches hat am Ende des Tages ganz simple banale Ursachen die schlichtweg falsch interpretiert wurden.

00:28:06: Doch selbst wenn man all die Scharlatane, Märchenerzähler, Verrückten und alle ihre abenteuerlichen Geschichten abzieht bleiben immer noch genügend übernatürliche Phänomene übrig.

00:28:18: Die man nicht so ohne weiteres erklären kann.

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