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Schauerstoff Compilation: Jenseits der Dimensionen

Shownotes

In dieser Compilation wagen wir uns in die immer wieder faszinierende Welt jenseits von klassischer Physik und menschlicher Logik: Zuerst die Folge UNENDLICH UNBEGREIFLICH, das unglaubliche Erlebnis von Peter Williamson, der während eines Sommergewitters aus dem Universum gerissen wird, nur um Tage später mit einer heftigen Amnesie und in fremder Kleidung aus längst vergangenen Zeiten zurückzukehren. War seine Geschichte vielleicht der Beweis für alternative Realitäten? Anschließend rekapitulieren wir die bizarren Experimente von Mike Marcum und stellen uns die titelgebende Frage WER WAR MADMAN MIKE? Seine selbst gebaute Zeitmaschine sorgte für Chaos, Zerstörung – und führte schließlich zu seinem mysteriösen Verschwinden. Zwei Geschichten, die die Grenzen von Wissenschaft, Verstand und unserer gewohnten Idee von Kausalität sprengen – willkommen in einer Folge voller physikalischer und metaphysischer Anomalien.

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Zur aktuellen Folge:

Die mysteriöse Geschichte von Peter Williamson, der 1974 in Somerset, England nach einem Blitzschlag verschwindet und unversehrt wieder auftaucht – ein Fall, der auf die Many-Worlds-Theory hinweist. Und die außergewöhnlichen Experimente von Mike Marcum, alias „Madman Mike“, der Mitte der 1990er Jahre scheinbar eine Zeitmaschine baute und spurlos verschwand. Zwei Geschichten, die Wissenschaft und Rätselhaftigkeit vereinen.

-Die mysteriöse Geschichte von Peter Williamson, der 1974 in Somerset, England nach einem Blitzschlag verschwindet und unversehrt wieder auftaucht – ein Fall, der auf die Many-Worlds-Theory hinweist.

  • Die außergewöhnlichen Experimente von Mike Marcum, alias „Madman Mike“, der Mitte der 1990er Jahre scheinbar eine Zeitmaschine baute und spurlos verschwand.

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Transkript anzeigen

00:00:10: In dieser Compilation wagen wir uns in die immer wieder faszinierende Welt jenseits von klassischer Physik und menschlicher Logik.

00:00:20: Zuerst die Folge Unendlich unbegreiflich, das unglaubliche Erlebnis von Peter Williamson der während eines Sommergewitters aus dem Universum gerissen wird nur um Tage später mit einer heftigen Amnesie und in fremder Kleidung aus längst vergangenen Zeiten zurückzukehren.

00:00:40: War seine Geschichte vielleicht der Beweis für alternative Realitäten?

00:00:46: Anschließend rekapitulieren wir die Bizan-Experimente von Mike Markham und stellen uns die titelgebende Frage, wer war Madman Mike.

00:00:57: Seine selbst gebaute Zeitmaschine sorgte für Chaos, Zerstörung und führte schließlich zu seinem mysteriösen Verschwinden.

00:01:07: zwei Geschichten, dir die Grenzen von Wissenschaft verstand und unserer gewohnten Idee von Kausalität springen.

00:01:16: Willkommen in einer Folge voller physikalischer, metafysischer Anomalien!

00:01:30: Schauerstoff der Gruselpodcast für schlaflose Nächte Unendlich unbegreiflich.

00:01:47: Stell dir vor jeder Moment deines Lebens ist ein Entscheidungspunkt Ein winzigeres in der Wirklichkeit an dem sich nicht nur dein Weg sondern gleich das gesamte Universum aufspaltet.

00:02:00: Du nimmst den Bus oder gehst zu Fuß, du rufst jemanden an oder schreibst eine Nachricht?

00:02:06: Du vergisst deinen Regenschirm oder du nimmest ihn mit.

00:02:11: In einem Universum schlägst du eine Tür zu in einem anderen öffnet sich damit eine völlig neue Realität.

00:02:18: und weil du praktisch im jedem Augenblick immer wieder neue Entscheidungen triffst Neue Wege gehst Dinge tust oder lässt Gibt es in diesem sich unendlich aufhaltenen Universum auch unendliche viele Versionen von dir?

00:02:34: Diese unendlichen vielen Versionen deines selbst haben nur im kurzen Moment ihrer Entstehung einen Berührungspunkt, denn die individuellen Wege der einer unzähligen verschiedenen Ichs kreuzten sich in Zukunft nie wieder.

00:02:49: Oder etwa doch Die Many Worlds Theorie zu Deutsch Viele Weltenteorien Erstmals von dem Physiker, Hugh Everett in den neunzehntfünfziger Jahren beschrieben ist ein kühnes Gedankenexperiment das den menschlichen Verstand mit samt seinen einfachen naturwissenschaftlichen Glaubenssätzen besonders herausfordert.

00:03:14: Sie besagt dass alle potenziell möglichen Ergebnisse eines Ereignisses tatsächlich eintreten nur jeweils in einem anderen gleichberechtigten Universum.

00:03:26: Es gibt also nicht DAS Universum sondern ein beinahe unendliches Netzwerk von Welten, in denen jede Version unserer Wirklichkeit weiterlebt.

00:03:34: Verzweigt, vervielfältig, manchmal fast identisch, manchmal radikal anders.

00:03:43: In der Physik lässt sich die Theorie bislang zwar nicht experimentell bestätigen oder widerlegen – allerdings nicht weil sie unlogisch wäre, sondern weil Sie sich auf Realitäten bezieht, die per Definition außerhalb unserer messbaren Welt liegen.

00:03:58: Sie ist schlichtweg nicht überprüfbar mit den Mitteln, die uns heute zur Verfügung stehen.

00:04:03: Weil jede Welt ihre eigene physikalische Kohärenz hat – Ihre eigenen Anfangsbedingungen, ihre eigene Kausalität.

00:04:12: Es isst als würde man zwei verschiedene Filme auf zwei verschiedenen Leinwänden abspielen.

00:04:17: Die mögen einmal denselben Anfang gehabt haben aber sie folgen nun völlig unterschiedlichen Drehbüchern.

00:04:26: und doch stellt sich eine Frage Was wenn diese Welten doch irgendwie interagieren könnten, wenn etwa eine physikalische Kraft stark genug wäre um diese Trennung zu stören.

00:04:39: Ein Ereignis das so extrem ist dass es den Stoff der Realität selbst zerreißt oder durchlässig macht für einen Moment.

00:04:48: Manche spekulieren, dass elektromagnetische Entladungen wie etwa ein Blitzeinschlag in solcher Auslöser sein könnten nicht im Sinne von Magie sondern als eine Art Störung der Matrix Ein Defekt im Betriebssystem der Wirklichkeit.

00:05:06: Hier kommt der Fall Peter Williamson ins Spiel, ein ganz normaler Mann, der eines Abends von einem Blitzschlag getroffen wurde und danach drei Tage lang spurlos verschwand.

00:05:19: Als er wieder auftauchte war er körperlich unversehrt aber seine persönliche Geschichte war für alle Zeiten tiefgreifend verändert – fast zu anders um wahr zu sein!

00:05:31: Und doch lässt sie sich nicht einfach wegwischen.

00:05:37: Es war ein schwüler Sommerabend im Jahr nineteenhundertvierundsiebzig, als Peter Williamson und seine Familie zu einem heiteren Grillabend bei sich im Garten in Somerset England geladen hatten.

00:05:50: Viele Freunde aus der Nachbarschaft waren gekommen – zusammen mit den Gastgebern zählte man siebzehn Personen!

00:05:57: Sechzehn von ihnen sollten gleich etwas absolut Unmögliches bezeugen.

00:06:03: Peter hatte sich klassischerweise als Grillmeister verhaften lassen und rotierte in regelmäßigen Abständen die Würste und Steaks auf dem Rost mit der Zange.

00:06:13: Immer wieder richtete er den Blick gen Himmel, wo sich bereits dunkle Wolken formiert hatten.

00:06:18: Wahrscheinlich würden sie es nicht mehr schaffen das Fleisch vom Grill zu nehmen bevor des Gewitter über Sie hereinbrechen würde.

00:06:27: Er warf seiner Frau Mary einen Blick zu Die vorsorglich schonmal zusammen mit den anderen Gästen die Tische und Stühle unter das Vordach räumte.

00:06:36: Schon spürte er den ersten Tropfen auf seinem braun gebrannten Unterarm.

00:06:41: So ein Ärger, er hatte sich wirklich auf diesen Grillabend gefreut.

00:06:45: Aber aus den vereinzelten Tropfen wurde binnen Sekunden ein handfester Platz regen und nun musste er sich wirklich beeilen wenn er die Holzkohle und das teure Grillgut auf dem Rost nicht an das Unwetter verlieren wollte.

00:06:57: Er streifte zwei Backofenhandschuhe über und trug den schweren Grill zügig vom Rasen wie Stufen hinauf zur Veranda wo er ihn unter dem Vordach abstellte.

00:07:07: Just in diesem Moment ging ein heftiger Blitzeinschlag auf dem Nachbargrundstück neben den Williams ins Nieder.

00:07:13: Glück gehabt!

00:07:15: Dann fiel Peter jedoch ein, dass er die Grillzange im Regen liegen gelassen hatte.

00:07:19: Mit langen Schritten eilte er zurück über den Rasen um sie zu holen.

00:07:24: Das Wetter hatte nun heftig umgeschlagen und zu dem Regen hatte sich einen Sturm gesellt der ihm die Tropfen fast waagerecht ins Gesicht peitschte.

00:07:33: Seine gesamte Familie und alle Gäste hatten sich mittlerweile unter dem Vordach vor dem Gewitter in Sicherheit gebracht.

00:07:39: Nur noch wenige Meter, dann hätte er die Zange erreicht und könnte ins Trockene flüchten.

00:07:45: Das war Peter Williamsens letzter Gedanke bevor es einen Ohren betäubenden Knall gab und er vom Blitz getroffen wurde.

00:07:57: Im gesamten Garten der Familie hatte sich schwarzer Rauch ausgebreitet.

00:08:01: Die sechzehn Zeugen allen Vorrang Ehefrau Mary und die zwei Kinder standen unter Schock.

00:08:08: Was war gerade mit Peter passiert?

00:08:10: Wie schlimm war er verletzt, war er hoffentlich überhaupt noch am Leben.

00:08:15: Panisch stürmte die Menschentraube auf diese Stelle zu, wo man den Familienvater zuletzt gesehen hatte.

00:08:21: Doch als sich der Rauch allmählich verzog und die Sicht besser wurde, folgte der nächste Schock.

00:08:27: Peter war weder verletzst – noch lag er bewusstlos am Boden!

00:08:30: Er war verschwunden.

00:08:35: Nachdem die Familie und die Gäste Händering den gesamten Garten nach ihm abgesucht hatten alarmierte Mary Williamson, kurzerhand die Polizei.

00:08:43: Doch auch die herbeigerufenen Beamten konnten nicht viel zur Suche beitragen.

00:08:48: Man durchkämpfte das gesamte Haus und Grundstück der Williamsons und suchte auch die nähere Umgebung nach dem Vermissten ab – keine Spur!

00:08:57: Besonders rätselhaft war allen Beteiligten wie Peter überhaupt hatte verschwinden können.

00:09:03: Der Hinterruf der Familie war von hohen Mauern umgeben und der einzige Ausgang war ein schweres Gartentor gewesen, dass den ganzen Abend über abgeschlossen und dessen Schlüssel Mary in ihrer Hosentasche bei sich getragen hatte, dass Peter nach dem Blitz einschlag den Ort des Geschehens irgendwie verlassen haben konnte war absolut unmöglich.

00:09:24: Auch die Polizei fand den Vorfall mehr als rätselhaft und wurde richtiggehend misstrauisch.

00:09:29: Man befragte alle sechzehn Zeugen in stundenlangen Vernehmungen doch sie alle reproduzierten nur dieselbe unglaubliche Geschichte.

00:09:37: Es begann zu gewittern, Peter Williamson wurde vom Blitz getroffen und vor allem im nächsten Augenblick verschwunden.

00:09:44: Trotz weiterer umfangreicher Recherchen blieb der Familienvater aus Somerset wie vom Erdboten verschluckt.

00:09:51: Drei Tage später fand sich eine völlig übernächtigte und vor Sorge ausgezehrte Mary in der Küche ihres Hauses wieder, und blickte leer aus dem Fenster zu ihrem Garten – und plötzlich meinte sie, ihren Augen nicht mehr trauen zu können!

00:10:06: Dort auf dem kurz gemählten nassen Rasen saß Peter und blickt er apartisch in die Ferne.

00:10:13: Schnee stürmte Mary hinaus und schloss ihn in die Arme.

00:10:16: Es kam ihr wie ein absolutes Wunder vor, dass sie ihren geliebten Mann unversehrt in den Armen halten konnte.

00:10:24: Doch Peter wirkte stark verwirrt und ängstlich.

00:10:27: Er war äußerlich unverletzt geblieben – doch irgendetwas stimmte nicht mit ihm!

00:10:32: Und noch etwas filmery auf.

00:10:34: Trotz dessen das es in den vergangenen drei Tagen ihn strömen geregnet hatte, war Peters Kleidung komplett trocken geblieben.

00:10:41: Und dazu kam was er da trug, war nicht mal seine eigene Kleidungen.

00:10:50: Mary brachte ihren Mann auf direktem Wege ins Krankenhaus, wo man ihn umfangreich untersuchte.

00:10:56: Auch die behandelnden Ärzte konnten glücklicherweise keine äußeren Verletzungen feststellen.

00:11:01: Peter gab an, dass er sich ein Nichts erinnern könne – weder an das initiale Barbecue noch an den Blitzeinschlag oder die Sechzig Stunden, die seit seinem Verschwinnen vergangen waren.

00:11:12: Die Mediziner begründeten seinen Gedächtnisverlust mit dem Blitz-Einschlag und wollten ihn für ein paar Tage zur Beobachtung im Krankenhaus behalten wo er sich schonen sollte.

00:11:23: Auch für die Polizei war der Fall damit erledigt, der Vermisste war schließlich wieder aufgetaucht.

00:11:28: Die trockene fremde Kleidung, die er beim Wiederauffinden getragen hatte ließ aber weder Peter noch seiner Familie keine Ruhe und bald darauf sollten sich in Peters Erinnerungen doch noch ein paar Puzzleteile zusammensetzen, die die ganze Geschichte umso unglaublicher machten.

00:11:46: In den kommenden Tagen wurde er im Krankenhaus von lebhaften Träumen und Flashbacks heimgesucht die ihm eine erste Idee davon vermittelten, was während seines Verschwindens möglicherweise passiert war.

00:11:58: Er erinnerte sich, dass er mit starken Schmerzen an einem Straßenrand gelegen hatte und das ein freundlicher Mann ihn in ein anderes, ihm bisher unbekanntes Krankenhaus gebracht hatte.

00:12:08: Dort war er mehrere Tage geblieben und hatte sich mit einem anderen Patienten angefreundet, der ihm schlussendlich mit seiner eigenen Kleidung ausgeholfen hatte – da Pieters Anziehsachen bei dem Blitzeinschlag stark verschlissen und verbrannt waren!

00:12:23: Doch da musste noch mehr sein.

00:12:28: Nachdem der Familienvater den ersten Schock verdauert und sich ein paar Tage zu Hause erholt hatte, wollte er sich dem einschneidenden Erlebnis nochmal etwas nüchterner zuwenden – um zu ergründen, ob seine seltsamen Erinnerungen überhaupt realer Natur waren.

00:12:43: Bei der fremden Kleidung handelte es sich um eine neulwertige und maßgeschneuderte Hose aus dunkelgrünem Kord – ein edles aber unmodernes Kleidungsstück!

00:12:53: Denn der Schnitt passte ganz und gar nicht in die Dikade des neunzehntsiebziger Jahre.

00:12:57: Und auch in dieser Zeit kauften die Menschen ihre Kleidung bereits überwiegend von der Stange.

00:13:04: Peter betrachtete die Innenseite der Hose genauer und stellte fest, dass sie von einem Schneider namens Herbert Fox gefertigt worden war.

00:13:12: Außerdem hatte dieser die Hose mit den aufgestickten Buchstaben JB versehen – vermutlich die Initialien des einstigen Besitzers!

00:13:20: Ein Seitentaschentuch das sich in einer Hosentasche fand und ebenfalls mit dem Buchstaben JB bestickt worden war, verstärkte diese Vermutung.

00:13:30: Außerdem fand Peter eine angebrochene Zigarettenpackung in einer der Taschen – die Marke auf der Packung kannte er!

00:13:37: Doch das Logo sah irgendwie anders aus als das was er aus der Werbung gewohnt war.

00:13:45: Peter beschloss dass die fremde Korthose vermutlich sein einziger Anhaltspunkt sein würde und machte sich daran die Schneiderei von Herbert Fox ausfindig zu machen.

00:13:55: Der Familienvater fuhr nach Sommerton und erkundigte sich im Geschäftsviertel, ob es dort tatsächlich eine Schneiderei unter dem Namen gab.

00:14:02: Er hatte Glück!

00:14:04: Viele Bewohner des Viertels erinnerten sich und bestätigten, dass sie die Herbert Fox-Schneiderei kannten – doch zugleich hatten Sie beunruhigende Neuigkeiten für Peter.

00:14:14: Die Schneidereiexistierte bereits seit zwanzig Jahren nicht mehr.

00:14:18: Sie war Anfang der neunzenhundertfünfziger Jahre bei einem Betriebsunfall abgebrannt und seitdem nicht wiedereröffnet worden.

00:14:26: Wie konnte das sein?

00:14:28: Die Hose, die er im Krankenhaus von dem anderen Patienten bekommen hatte war kein Relikt aus seiner vergangenen Zeit.

00:14:35: Sie war noch fast wie neu – auch wenn der Schnitt wie gesagt überhaupt nichts zur aktuellen Mude passte.

00:14:43: Peter war mit seinem Latein am Ende und zeigte sich mehr als dankbar, als ein Mann namens Colin Parsons mit ihm Kontakt aufnahm.

00:14:51: Parsons stellte sich als privater Ermittler vor, der zufällig von Peters Geschichte gehört hatte und das Rätsel gerne aufklären wollte.

00:14:59: Passens war auch derjenige, der erstmals die Möglichkeit ins Spiel brachte, dass Peter in den Sechzig Stunden seiner Abwesenheit nicht wirklich verschwunden war.

00:15:08: Er war nun nicht mehr in seiner eigenen Realität.

00:15:15: Um seine These zu untermauern, interviewte er Peter Williamson sowie alle Zeugen, die an dem Barbecueabend den Blitzeinschlag gesehen hatten und er stellte weitere Recherchen an und fand so beispielsweise heraus wer der eigentliche mysteriöse Besitzer der Hose gewesen der dem Familienvater im Krankenhaus geholfen hatte.

00:15:35: Er förderte den Namen John Blackwood zu Tage, der ein regelmäßiger Kunde der Herbert-Foxschneiderei gewesen war.

00:15:43: Doch auch diese Entdeckung hatte einen bedeutungsschweren oder viel mehr unlogischen Haken.

00:15:49: John Black Wood war schon in seiner Beruf als Bergarbeiter tödlich verunglückt.

00:15:57: Colin Parsons folgerte daraus das Blackwood in der Parallelwelt die Peter kurzzeitig aufgesucht hatte, noch existieren musste.

00:16:06: Genau wie die Herbert Fox-Schneiderei – die in dieser alternativen Realität offenbar nicht niedergebrannt war.

00:16:13: Das passte auch zu den Erkenntnissen, die ehemalige Mitarbeiter der Schneiderei lieferten als sie die Hose genauer untersuchten.

00:16:21: Der Reißverschluss war ein Modell von und konnte also frühestens sechzehn Jahre nach dem Brand des Unternehmens in die Hosa eingearbeitet worden sein.

00:16:33: Doch Peter wehrte sich zunächst vehement gegen die waghäisige These, er sei durch den Blitzeinschlag in ein alternatives Universum katapultiert worden.

00:16:43: Die Erinnerungen, die sich in den folgenden Wochen in seinem Gedächtnis weiter Bahn brachen, gaben ihm zunächst neue Hoffnung das Mysterium doch noch vollends zu entzaubern und logisch erklären zu können.

00:16:57: Er erinnerte sich nun immer detaillierter an das Krankenhaus, in welches der freundliche Mann ihn gebracht hatte nachdem er ihn am Straßenrand gefunden.

00:17:06: Peter konnte aus dem Gedächtnis sogar eine Art Lageplan des Krankenhauses entwerfen.

00:17:10: Er wusste noch, wo sich sein Zimmer befand auf welcher Station er gelegen hatte und konnte sich schlussendlich sogar noch an den Namen des behandelnden Arztes erinnern – ein gewisser Doktor nennt!

00:17:25: Da Peter im Jahr nineteenhundertvierundsiebzig nicht einfach die Namen des Arztess googeln konnte und ja auch gar nicht wusste in welchem Krankenhaus er während seines mysteriösen Verschwinnens in Behandlung gewesen war, blieb ihm nur sich in seinem persönlichen Umfeld ein wenig umzuhören.

00:17:41: Und tatsächlich, etwa einen Monat nachdem der Familienvater wieder im Garten seines Eigenheims unverhofft aufgetaucht war, wusste jemand etwas mit dem Namen des Arztes anzufangen?

00:17:52: Ein Bekannter war kürzlich in einem Krankenhaus unweit von Somerset in Behandlung gewesen und hatte sich von Dr.

00:17:58: Nendt – einem dort angestellten Neurologen – untersuchen lassen.

00:18:04: Endlich schien sich für Peter Williamson ein Teil des Mysteriums zumindest doch noch lösen zu lassen!

00:18:10: Wenn es den Arzt wirklich gab und dieser in einem nahegelegenen Krankenhaus gearbeitet hatte, dann würde er sich schließlich an Peter erinnern und bestätigen können, dass er nach dem Blitzeinschlag dort eingewiesen worden war.

00:18:22: Denn mittlerweile war Peter fast sicher, das er nach seinem Krankenhausaufenthalt eigenständig nach Hause zurückgekehrt sein musste – wo seine Frau ihn schließlich erleichtert in die Arme geschlossen hat!

00:18:34: Oder war das nur ein Produkt seiner Fantasie?

00:18:37: Ein notgedrungener Versuch seines Gehirns die noch immer klaffende Erinnerungslücke wiederzuschließen.

00:18:46: Für den Moment war Peter froh, eine neue vielversprechende Spur entdeckt zu haben und bei seiner Ankunft in dem Krankenhaus aus seiner Erinnerung wurde er auch alles andere als enttäuscht.

00:18:58: Alles war genau so wie er es sich eingeprägt hatte – der Grundriss des Gebäudes, die Leitfarben auf den Fluren, der Geruch, ja selbst das Quetschen des Linoliums unter seinen Füßen.

00:19:10: Mit klopfenem Herzen ging Peter zur Anmeldung und fragte nach Doktor Nendt.

00:19:15: Die Dame hinter dem Counter nickte wie selbstverständlich, und sagte, er solle nur einige Minuten warten!

00:19:21: Die Anspeinung des Familienvaters wuchs ins Unermessliche –.

00:19:26: als DoktorNend dann um die Ecke bog und auf ihn zusteuerte, war Peter abermals erleichtert.

00:19:32: Der Arzt sah genau so aus, wie er es in seiner Erinnerung abgespeichert hatte.

00:19:37: Doch leider folgte die Ernüchterung auf den Fuß.

00:19:41: Dr.

00:19:42: Nend war sehr freundlich und hörte Peter geduldig zu, doch für ihn bestand kein Zweifel – er hatte den Mann aus Somerset noch nie gesehen!

00:19:51: Peter insistierte und beteuerte, dass das unmöglich sei, da er sich an so viele Details erinnern könne.

00:19:57: Der Arzt ließ es darauf ankommen und zeigte ihm das Patientenprotokoll an der Anmeldung.

00:20:03: In dem Zeitraum, den Peter angegeben hatte, war weder jemand unter seinem Namen noch auch nur ein ansatzweise ähnlich gelagertes Fall behandelt worden.

00:20:12: Mein letzten Amnesie-Patienten hatte ich vor mehr als fünf Jahren, Schlossdoktor nennt seine Erklärungen.

00:20:22: Peter Williamson war schlussendlich bei seinen Recherchen in einer Sackgasse gelandet.

00:20:27: Es gab einfach keine logische Erklärung für das was ihm wiederfahren war und während der traumatisierte Familienvarte sich noch immer mit der Theorie der vielen Welten schwer tat fand sich der Ermittler Colin Parsons umso mehr darin bestätigt dass Peter Williamsen durch den Blitzeinschlag kurzzeitig die Realität gewechselt hatte.

00:20:50: Doch mal im Ernst!

00:20:52: Wie viel Wahrheitsgehalt steckt in dieser Geschichte eigentlich?

00:20:56: Der Hergang dieses nahezu unglaublichen Sci-Fi-Abenteurs von Peter Williamson wurde im Netz an verschiedenen Orten wie Foren, Podcasts oder Mysteryblocks diskutiert was nicht unbedingt ein Beleg für ihre Verhaftigkeit ist doch es finden sich noch ältere Quellen.

00:21:12: bei genauer Recherche Zuvor war die Geschichte von dem unfreiwilligen Dimensionen-Wandler bereits in drei Büchern aufgetaucht.

00:21:22: Da wäre zum einen Jenny Rendles' Time Storms from two thousand zwei, eine Art Science Fiction Sachbuch das sich mit Zeitreisen und möglichen Rissen und Schlupflöchern in der Realität befasst.

00:21:34: Noch früher fand sie allerdings eine explizite Erwähnung Rodney Davies Werk Supernatural Vanishings dass bereits nineteenhundertsechsundneinzig veröffentlicht wurde.

00:21:45: Und dieses Werk wiederum bezieht sich auf einen anderen Buchtitel namens Encounters with the Unknown, dessen Verfasse tatsächlich der bereits mehrfach erwähnte Primater-Ermittler Namens Colin Parsons war.

00:21:58: Er gab an Peter Williamson und seine Familie damals mehrfach Interview zu haben – doch war er dabei wirklich objektiv vorgegangen?

00:22:07: oder hatte er womöglich absichtlich Fakten mit Fiktion vermischt?

00:22:13: Denn leider finden sich in seinem Buch kaum solide Quellen wie etwa Polizeiberichte oder Zeitungsartikel von damals.

00:22:20: Auch über den privaten Ermittler selbst ist wenig bekannt und Peter Williamson wiederum konnte bisher, vielleicht auch wegen seines aller Weltnamens, nirgendwo aufgespürt werden.

00:22:30: Kurz gesagt glaubwürdige Fakten und Quellen die den Hergang der Geschichte untermauen würden findet man weder ein Colin Parsons Buch noch anderswo – das allein muss den beschriebenen physikalischen Mechanismus der hinter dem versehentlichen Realitätsschiff von Peter Williamson steht, allerdings nicht in Zweifel ziehen.

00:22:51: Im Gegenteil – die Theorie der vielen Welten, die durch Unterbrechung ihrer quantenphysikalischen Eigenschaften miteinander agieren können ist real und immerhin mathematisch belegt.

00:23:03: Kleinste Teilchen können gleichzeitig verschiedene Zustände einnehmen und sogar an verschiedenen Orten sein.

00:23:10: Die Realität wie wir sie kennen entspricht aber immer dem Ort wo gerade gemessen oder beobachtet wird.

00:23:18: Oder anders gesprochen, nur das was wir sehen nehmen wir als unsere Realität wahr.

00:23:25: Daneben können aber noch unendlich viele weitere Welten existieren die auch dann da sind wenn wir sie nicht wahrnehmen können.

00:23:34: Vielleicht hat Peter Williamson doch in jenem verhängnisvollen Sommergewitter von die er niemals hätte sehen sollen.

00:23:49: Und vielleicht hat er damit, ohne es zu wissen einen der größten Denkfehler der Menschheit widerlegt?

00:23:56: Er hat gezeigt, dass unser altbekanntes Universum vielmehr ein unendliches Multiversum ist!

00:24:11: Das Wechselspielen aus Logik und Mysterium kennt viele Gestalten – und oft entzieht es sich unserer Erklärung.

00:24:20: Nach der unheimlichen Geschichte von Peter Williamson dessen Erlebnis eine der wildesten physikalischen Theorien unterstützt, kommen wir jetzt zu einer Geschichte der Experimente.

00:24:31: Wer war Mike Markham?

00:24:33: Und wie dicht liegen Genie und Wahnsinn eigentlich beieinander?

00:24:44: Wer war Madman Mike?

00:24:52: Der sah auf die Uhr!

00:24:53: Es war mal wieder fast drei Uhr morgens.

00:24:56: Anscheinend hatte er wieder einmal die Zeit beim Tüfteln vergessen.

00:25:00: Egal – Jetzt konnte und wollte er auf keinen Fall aufhören.

00:25:05: Den ganzen Nachmittag hatte er da gehockt und mit Engels Geduld unzählige Meter Kupferdraht auf zwei große Magnete gewickelt.

00:25:14: Da brauchte Power, viel mehr Power!

00:25:20: Mike Markham – ein junger Mann aus Stanbury, Missouri war von einem unstillbaren Erfinder- und Tüftlergeist getrieben.

00:25:29: Der Garten hinter seinem Haus sah für die Nachbarn wie ein vermüllter Schrottplatz aus Doch für den Einundzwanzigjährigen lagerte dort sein größter Schatz.

00:25:40: Alte CD-Player, kaputte Fernseher und Monitore lagen dort verstreut und in ihre Einzelteile zerlegt – alles Dinge die Mike bei seinen Amateur-Experimenten gut gebrauchen konnte!

00:25:54: Der junge Mann hatte keinerlei professionelle Expertise in den Bereichen Physik oder Elektrik doch vieles hatte er sich im Laufe der Jahre selbst angeeignet.

00:26:04: Dabei war der kreative Autodidakt stets auf Bücher oder eigene Versuchsaufbaus angewiesen gewesen, denn Mitte der Ninzehundertneunziger Jahre als sich seine geradezu unglaubliche Geschichte zutrug gab es noch kein flächendeckendes Internet wo Mike hätte recherchieren können.

00:26:23: Doch wie so oft liegen Genie und Wahnsinn nah beieinander weshalb Mike's Besessenheit von technischen Geräten ihm schnell den Spitznamen Madman bei seinen Freunden eingehandelt hatte Wie weit ihr Kumpel allerdings mit seinen Experimenten und Erfindungen bereit zu gehen war, und welches Mysterium Mike um seine Persona schaffen würde.

00:26:46: Das hatten selbst sie damals nicht kommen sehen!

00:26:52: Er hatte irgendwo bei vierhundert aufgehört mitzuzählen – wie oft er die Kupfer spulen nun um den Magneten gewickelt hatte.

00:27:00: Er brauchte einfach mehrere Tausend Volt und aus der Steckdose bei ihm Zuhause kam gerade mal ein Hundertzwanzig.

00:27:07: Also hatte er an eigenen Transformatoren getüftelt, um mehr Spannung bereitzustellen.

00:27:13: Als er damit fertig war, konnte endlich der eigentliche Versuchsaufbau starten.

00:27:18: Mike wollte eine sogenannte Jakobsleiter nachbauen – man schloss zwei Metallbügel und zwei Hochspannungsquellen an und positionierte sie so zueinander, dass sie sich an ihrem untersten Punkt nahezu berührten und in vertikaler Richtung v-förmig immer weiter auseinanderschreiten.

00:27:37: Wenn er alles richtig gemacht hatte, würde sich ein elektrischer Blitz entzünden der aufgrund des Wärmeauftriebs zwischen den beiden Bügeln nach oben wanderte und verpuffte bevor sich unten an der Spannungsquelle ein neuer Funken bildete.

00:27:53: Die Idee zu der Jakobsleiter war dabei durchaus nicht neu.

00:27:58: man nutzte dieses beeindruckende Schauspiel bereits häufig in Forschung und Lehre um Hochspannungsstrom gut sichtbar demonstrieren zu können.

00:28:07: Doch Mike wollte nicht einfach nur ein bereits gut erprobtes physikalisches Phänomen reproduzieren.

00:28:13: Er hatte eine viel gefährlichere Idee!

00:28:19: Das Problem mit der Jakobsleiter war zunächst, dass weitere Parameter für das Gelingen des Experiments eine Rolle spielten – wenn etwa die Luft im Versuchsraum zu kalt, zu feucht oder auch zu staubig war, funktionierte es nicht, weil der Luftwiderstand zu groß wurde.

00:28:35: Genau das passierte bei Mike's Versuchen….

00:28:38: Er hatte zwar mehr als genug Spannung durch die Transformatoren aufgebaut, doch zwischen den Metallbügeln erschien dennoch kein elektrischer Blitz.

00:28:46: Also versuchte er, den Luftwiderstand mittels wärmer herabzusenken und arrangierte dafür eine Reihe von kleinen Lasern um die Jakobsleiter herum, die er zuvor aus alten CD-Playern ausgebaut hatte.

00:28:59: Doch wieder musste er feststellen, dass sich zwischen den beiden Metallbügel überhaupt nichts tat!

00:29:05: Frustriert wollte er seinen Versuchsaufbau gerade vom Stromnetz trennen, als er plötzlich etwas bemerkte.

00:29:12: Zwischen den beiden Drahtbügeln die V-förmig auseinander liefen hatte sich zwar kein Blitz gebildet dafür jedoch etwas anderes.

00:29:20: Es sah aus wie ein kleines warberndes Hitzefeld so wie man sich die glühende Hitze in der Wüste vorstellt wenn man den Blick über den Horizont schweifen lässt.

00:29:33: Mike widerstand dem Drang den fremdartigen Vortex mit den Händen zu berühren und griff stattdessen nach einer Schraube, die neben ihm auf der Werkbank lag.

00:29:43: Erwarf die Schrauben in das seltsame Energiefeld, indem sie augenblicklich zu verschwinden schien.

00:29:49: Mike fragte sich gerade ob die pure Hitze zwischen den Stäben das Mitteilstück einfach vaporisiert hatte als die Schnaube einige Sekunden später wieder herausgeschleudert wurde und auf dem Fußboden landete.

00:30:02: Mike griff instinktiv danach.

00:30:04: Eis kalt!

00:30:06: Erneut warf er die Schlaube in die Jakobsleiter nur um wieder einige Sekunden später zu sehen, wie sie wieder auftauchte und aus dem Luftstrudel herausgeschleudert wurde.

00:30:17: Er wiederholte das Experiment noch einige Male bis die verbaute Technik schließlich überhitzte und das Gerät sich mit einem lauten Knall verabschiedete.

00:30:28: Für heute hatte Mike definitiv genug getüftelt Und dennoch lag er den Rest der Nacht wach während seine Gedanken rasten Wenn die Schraube stets zunächst verschwand und nach einigen Sekunden wieder auftauchte, konnte es eigentlich nur zwei Erklärungen dafür geben.

00:30:46: Entweder hatte er es mit seiner abgewandelten Jakobsleiter geschafft die Schraube zu teleportieren oder – und dieser Gedanke verursachte in seiner Magengegend ein seltsames Gefühl aus Euphorie-und Überwältigung.

00:31:01: Er hatte mittels des Energiefeldes die Schnaube für einige Sekunden in die Zukunft geschickt so dass sie stets zeitversetzt wieder auhtauchte.

00:31:10: Kurz gesagt, er hatte vielleicht eine Zeitmaschine erschaffen.

00:31:19: In den folgenden Tagen und Wochen lief Mike's Erfindergeist zur Höstform auf – denn er wollte das beobachtete Phänomen keineswegs nur reproduzieren!

00:31:28: Nein, er wollte es stabiler, länger und vor allem größer machen.

00:31:34: Sein erster Versuchsaufbau war gerade mal forty-fünf Zentimeter groß gewesen.

00:31:39: Nun wollte er auf eine Höhe von mindestens zwei Metern kommen.

00:31:44: Dafür brauchte er schweres Gerät.

00:31:46: Die selbstgebauten Transformatoren würden da nicht mehr ausreichen.

00:31:50: Er würde für einen gelingenden Versuchsaufbau mindestens fünfzigtausend Volt brauchen, doch Madman Mike hatte schon eine Idee wo er Trafos finden würde die groß genug für sein tollkühnes Projekt sein würden.

00:32:07: Zunächst beschaffte er jedoch das weitere Equipment für seine selbst gebaute Maschine.

00:32:11: große Metallstäber als elektrische Leiter waren einfache Baumarktware und auch ein paar ausrangierte Laser, fand er günstig bei einem Eventveranstalter.

00:32:21: Das größte Problem waren die Transformatoren schon allein wegen ihres horrenden Preises.

00:32:27: Er musste für einen Trafo mindestens fünfzehntausend Dollar rechnen – und die hatte der einundzwanzigjährige definitiv nicht!

00:32:36: Er hatte aber schon vor einer Weile bemerkt, dass beim lokalen Energieversorger einige dieser Dinger völlig unbenutzt auf dem Firmengelände herumlagen.

00:32:45: Riesige Transformaturen die einfach nur vor sich hinrosteten und die sicherlich niemand vermissen würde.

00:32:52: Allein würde er die Trafos sicher nicht entwenden können, doch zum Glück hatte Mike gute Kumpels, die ihn bei seiner abenteuerlichen Idee unterstützten.

00:33:01: Mitten am helllichten Tag fuhren die Freunde mit Pick-up Trucks zu dem Firmengelände – und beluden diese wie selbstverständlich mit den Transformatoren!

00:33:12: Es vergingen weitere Wochen intensiven Tüftelns bis für Mike schließlich der Moment der Wahrheit gekommen war….

00:33:19: Seine neue, riesige Jakobsleiter war bereit an den Strom angeschlossen zu werden.

00:33:25: Doch sobald er das selbst gebaute Ungetüm an sein lokales Stromnetz angedockt hatte, passierte nichts – abgesehen von einem lauten Knall!

00:33:34: Die Sicherungen in seinem Haus waren allesamt rausgesprungen und Maik stand im Dunkeln.

00:33:40: Und nicht nur er.

00:33:42: Ein Blick aus dem Fenster offenbarte, dass er sogar die Stromversorgung in seinem ganzen Wohnviertelarm gelegt.

00:33:49: Doch Madman Mike ließ sich davon nicht entmutigen.

00:33:53: Große Ideen brauchten manchmal einfach mehrere Anläufe und tatsächlich gelang es dem jungen Mann nach weiteren Testen und Feinjustieren doch noch, die Maschine ohne Stromausfall zum Laufen zu bringen.

00:34:09: Anstelle des zuvor nur wenige Zentimeter großen Luftwirbels den sein Prototyp noch erzeugt hatte sah er vor sich nun ein ein Meter breites und zwei Meter hohes Energiefeld.

00:34:21: Maik hatte die Metallstiebe nicht länger v-förmig, sondern nahezu parallel angeordnet – was mehr Raum für Experimente mit größeren Gegenständen bot.

00:34:31: Wieder warf er testweise ein paar Objekte in den elektromagnetischen Strudel.

00:34:35: Doch etwas Entscheidendes hatte sich nun verändert!

00:34:39: Die hineingeworfenen Gegenstände kamen nicht mehr zurück und schlüssig, was er mit seiner faszinierenden, wenn gleich beängstigenden Erfindung anfangen sollte Bestellte Mike sich an einem der folgenden Nachmittage seine Freunde ein.

00:34:57: Die Jungs in seinem Wohnzimmer, das zugleich Mike's persönliches Labor war, nahmen ihren Kumpel trotz aller Sympathien natürlich nicht ernst.

00:35:06: Sie zogen ihn auf und drohten im Scherz, seine Couch durch das mysteriöse Portal zu schicken.

00:35:12: Doch als sie das Möbelstück in das Energiefeld hineingeschoben hatten, wurde aus Spaß ganz schnell ernst – die Couch war weg!

00:35:20: Dann klingelte es an der Haustür.

00:35:27: Noch völlig verdutzt von dem ebenbezeugten Experiment öffnete Mike die Tür.

00:35:32: Draußen stand die Polizei und hielt ihm einen Durchsuchungsbeschluss unter die Nase.

00:35:36: Wie sich herausstellte, hatten sie den einundzwanzigjährigen schon länger auf dem Radar nachdem wie Nachbarn von merkwürdigen Aktivitäten in seinem Haus um ständige Stromausfällen berichtet hatten.

00:35:48: Ebenfalls hatte der lokale Energieversorger die gestohlenen Transformaturen zur Anzeige gebracht – und es dauerte nicht lange bis diese Spur ebenfalls zu Mike Markham führte.

00:36:00: Mike bekam für den Trafodiebstahl und die Stromausfälle, die er provoziert hatte, sechzig Tage im Gefängnis – rund fünf Jahre auf Bewährung.

00:36:10: Zurück in der Realität hat ihm sein Vermieter allerdings wegen unrechtmäßiger Nutzung des Stromanschlusses seinen Vertrag gekündigt und das Haus vollständig räumen lassen.

00:36:20: Die Zeitmaschine an der Madman Mike nun monatelang getüftelt hatte war damit ebenso verloren.

00:36:27: Maik musste erst mal bei Freunden unterkommen und sich eine neue Bleibe suchen.

00:36:32: An weitere Experimente war vorerst nicht zu denken, doch dass die Polizei ihm auf die Schläche gekommen war und ihn verhaftet hatte, hat er sich für den einundzwanzigjährigen als Glück im Unglück herausgestellt.

00:36:48: Denn so hatte die bizarre Geschichte von dem jungen Mann der mittelsgeklauter Transformatoren eine Zeitmaschine hatte bauen wollen über regionaler Aufmerksamkeit erlangt – einen TV-Sender!

00:37:00: hatte Mike's Story in einem kurzen Bericht gefeaturet und zufällig hatte ein Mann, der sich von Berufswegen sehr für paranormale Phänomene interessierte diesen Beitrag gesehen.

00:37:12: Der Mann hieß Art Bell und war ein berühmter Radiomoderator der Sendung Coast to Coast AM die landesweit überall in den Vereinigten Staaten übertragen wurde.

00:37:23: In dieser Sendung befasste sich Bell explizit mit dem Unerklärlichen und Mysteriösen gerne Talkgäste per Telefon ein.

00:37:34: So bekam auch Mike Markham die Gelegenheit, seine Geschichte bei Coast to Coast zu erzählen.

00:37:40: Ganze anderthalb Stunden unterhielten er und Art Bell sich über seine Experimente das unheimliche Portal was er erschaffen hatte und was er glaubte welchen physikalischen Gesetzmäßigkeiten das Energiefeld folgte.

00:37:55: Mike war froh in Art Bell endlich einen Gesprächspartner auf Augenhöhe gefunden zu haben der ihm nicht nur glaubte, sondern mit ihm gemeinsam fachsimpelte – wie man den Versuchsaufbau noch effizienter und wirkungsvoller gestalten könnte.

00:38:11: Der neunzigminütige Austausch der beiden Männer sollte dem ganzen Vorhaben neuen Aufwänd bescheren.

00:38:17: Millionen Menschen hatten dem Interview bei Coast to Coast gelauscht und seitdem stand Maix Telefon nicht mehr still.

00:38:25: Fasziniert von seinem Vorhabem boten Menschen ihm plötzlich kostenlos große Transformatoren an oder wollten ihm ihr Grundstück zur Verfügung stellen, um weiter experimentieren zu können.

00:38:36: Er erreichte mit seiner Geschichte ebenso ein paar renommierte Physiker die an dem Projekt mitwirken und die Idee zu der Zeitmaschine weiterentwickeln wollten.

00:38:47: Schlussendlich bekam Mike durch die Einflussnahme von Art Bell in Overland Park in Kansas eine große Lagerhalle als Versuchsraum das benötigte Material für den Bau die ihn unterstützen wollten.

00:39:03: Gemeinsam investierten sie mehrere Monate, bis die Zeitmaschine gebaut war und tatsächlich funktionierte.

00:39:16: Zumindest berichtete Mike Markham es so als er und Art Bell im Jahr nineteenhundertsechsundneinzig nach mittlerweile sechzehn Monaten wieder on air telefonierten.

00:39:27: Der Radiomoderator hatte ehrlicherweise nicht mehr geglaubt noch einmal mit Mike sprechen zu können.

00:39:33: In der langjährigen Erfahrung des Hosts war der junge Mann Weiss Gott nicht der Einzige gewesen, der an Zeitmaschinen herum experimentiert hatte.

00:39:41: Viele von jenen ambitionierten Bastlern – das wusste Artbell zu berichten – hatten ihren Ehrgeiz teuer bezahlt und waren bei gefährlichen Selbstversuchen ums Leben gekommen.

00:39:52: Doch Madman Mike Markham offenbar nicht!

00:39:56: Was also war in den vergangenen anderthalb Jahren genau geschehen?

00:40:03: dass er dank des zusätzlichen Equipments und der personellen Unterstützung seine Idee noch einmal gründlich hatte aufstocken können.

00:40:11: Während er mit seinem Prototyp gerade mal zwanzigtausend Wols – und mit dem größeren Modell, mit den gestohlenen Trafos etwa siebzigtausende Wols hat er erzeugen können – verfügte die neue Megamaschine in Overland Park übersagenhafte drei Millionen Volt.

00:40:30: Wieder hatte er die Möglichkeiten seines Apparats zunächst im Kleinen getestet.

00:40:35: Er hatte kleine Gegenstände in das Energiefeld geworfen, die – ähnlich wie zuvor noch die Couch bei seinem selbstgebauten Heimversuch – zunächst spurlos verschwanden.

00:40:45: Doch dann tauchten diese Objekte wieder auf allerdings um zwei Minuten Zeit versetzt und stets fünfzig bis einhundertfünfzig Meter in westlicher oder östliche Richtung niemals nördlich- oder südlich von der Lagerhalle.

00:41:01: Maik experimentierte weiter mit kleinen Lebewesen wie Hamstern oder Ratten.

00:41:06: Auch sie schickte er durch sein selbstgebautes Portal, und diese wurden nach kurzer Zeit von seinen Teammitgliedern an den vermuteten Stellen in der Umgebung wieder aufgegriffen.

00:41:15: Mittlerweile hatte Mike ca.

00:41:18: zweihundert Tests mit seiner Zeitmaschine durchlaufen – und er probt, wie er durch die leichte Veränderungen einzelner Parameter einen gewissen Einfluss darauf nehmen konnte, wann und wo die versendeten Objekte oder Tiere wieder auftauchten.

00:41:32: Die Methode schien ihm soweit sicher zu sein!

00:41:38: In seinem zweiten Telefonat mit Alt Bell kündigte der wagemutige Erfinder nun an, er werde in ca.

00:41:44: dreißig Tagen eigenmächtig durch das Portal gehen um zu sehen was geschehen würde.

00:41:50: Er selbst würde dafür allerdings eine eigens gebaute Metallkapsel nutzen – um sich und sein Mobiltelefon, das er mitnehmen wollte vor den extremen Strahlungen zu schützen.

00:42:01: Dies war das vorerst letzte Mal, dass die breite Öffentlichkeit von Mike Marcom hörte bevor er Anfang nineteenhundertsehnundneunzig spurlos verschwand.

00:42:15: Das heißt, nicht ganz spurlos!

00:42:18: Bald darauf meldete sich ein anderer Hörer bei.

00:42:20: Coast to Coast AM Art Bell und sein Team hatten seit einer Weile versucht mit Mike in Kontakt zu treten doch er war wie vom Erdboden verschluckt.

00:42:29: Der Anrufer behauptete nun, er habe in einem Zeitungsarchiv eine beunruhigende Entdeckung gemacht die mit Mike Markums Verschwinden im Zusammenhang stehen könnte.

00:42:39: Er sei auf einen Artikel aus dem Jahr neunzehntundertreißig gestoßen.

00:42:43: Diesem zufolge hatte man damals an einem Strand in Kalifornien, einen jungen Mann totaufgefunden der in einer zerquetschten Metallkapsel angespült worden war.

00:42:53: Der Mann habe seltsame futuristische Kleidung getragen und obendrein ein quadratisches elektronisches Gerät bei sich gehabt das der Beschreibung nach ein Mobiltelefon zu sein schien.

00:43:07: Die Schilderungen des Hörers befeuerten unter den Anhängern von alternativer Wissenschaft und paranormalen Phänomen natürlich den Mythos, dass Madman Mike tatsächlich in seine Zeitmaschine gestiegen war.

00:43:19: Allerdings nicht wie kalkuliert die Zukunft bereist, sondern sich stattdessen in der Vergangenheit verirrt hatte – mit tödlichem Ausgang!

00:43:29: Achtzehn Jahre lang will sich dieser Mythos hartnäckig bis im Jahr zwei Tausend Fünfzehn wieder Art Bells zuhörer Telefon klingelte.

00:43:39: Der inzwischen hochbetagte Radiohost hatte mittlerweile eine neue Sendung mit dem Titel Midnight in the Desert aufgebaut, die inhaltlich allerdings sehr an das alte Format erinnerte.

00:43:51: Am anderen Ende der Leitung war Mike Markham quick lebendig und offenbar immer noch Teil unserer Gegenwart – was viele Hörerinnen und Hörere enttäuschte.

00:44:02: Der inzwischen vierzigjährige Mike, die bankte auch gleich mal den Mythos, er wäre versehentlich in die neunzehntreißiger Jahre gereist und dort gestorben.

00:44:12: Doch dafür erzählte er nun eine andere, nicht minder und laubliche Geschichte.

00:44:20: Mike Markham berichtete, dass sie sein Versprechen eingelöst – und Anfang nineteenhundertsehnundneunzig tatsächlich eigenmächtig sein selbstgeschaffenes Portal durchschritten hatte!

00:44:31: Dann war alles um ihn herum schwarz geworden.

00:44:34: Als er wieder zu sich kam, lag Mike jedoch nicht etwa auf dem Boden der Lagerhalle und auch nicht ein Hundertfünfzig Meter entfernt davon.

00:44:42: Er fand sich mitten in einem Getreidefeld wider und hatte bohrende Kopfschmerzen.

00:44:47: Im ersten Moment hatte er überhaupt keine Ahnung, wie er dort hingekommen war.

00:44:52: Schlimmer noch!

00:44:53: Zunächst war seine Amnesie so heftig, dass er nicht mal mehr seinen eigenen Namen wusste.

00:44:59: Instinktiv lief er eine lange Landstraße entlang, die ihm glücklicherweise in eine Stadt führte.

00:45:06: Dort angekommen, war nach einigen Stunden Fußmarsch ein Teil seiner Erinnerungen wieder an die Oberfläche gespült worden – er wußte nun wider Woher er kam und welche Mission in die vergangenen Monate umgetrieben hatte.

00:45:21: Doch als er die unbekannte Stadt erreichte, und das Orts-Eingangstil laß, traute er zunächst seinen Augen kaum.

00:45:28: Er war in Fairfield, Ohio gelandet – einem Vorort von Cincinnati.

00:45:33: Dieser lag knapp ein tausend Kilometer in ästlicher Richtung für den Standort der Lagerhalle in Overland Park in Kansas entfernt.

00:45:42: Und noch etwas anderes wurde ihm mit Schrecken bewusst!

00:45:45: als er an einem Kiosk mit der aktuellen Tageszeitung in der Auslage vorbeikam.

00:45:50: Es war das Jahr, nineteenhundertneunundneinzig.

00:45:54: Mittlerweile waren zwei Jahre vergangen seit dem Moment, als sie in sein selbst erschaffenes Portal getreten und verschwunden war.

00:46:05: Maid begriff schnell dass er in Fairfield Ohio vorläufig fest saß.

00:46:10: Er hatte keine Papiere, keine Kreditkarte und nicht ein Cent in der Tasche.

00:46:14: Auch sein Telefon war weg.

00:46:16: Niemand würde ihm glauben Man würde ihn für einen geisteskranken Freak halten, bestenfalls noch für einen verwirrten Obdachlosen.

00:46:25: Also ging er zunächst zur lokalen Bahnhofsmission und besorgte sich eine Mahlzeit.

00:46:30: Dort vermittelte man ihm auch einen kleinen Gelegenheitsjob mit dem er sich zumindest das Bus-Ticket für die Reise zurück nach Kansas finanzieren konnte.

00:46:40: Doch als er einige Tage später endlich wieder vor der Lagerhalle in Overland Park stand folgte der nächste Schock.

00:46:47: Das Gebäude war leer.

00:46:49: Die Maschine Als seine Unterlagen und Notizen, seine Unterstützer – alles war weg.

00:46:56: Wer dafür verantwortlich fahrt?

00:46:58: Ob der Eigentümer der Lagerhalle diese hatte räumen lassen oder ob vielleicht jemand anderes eine deutlich mächtigere Instanz hinter der Savotage seines Projektes steckte?

00:47:08: Das erfuhr Maik nicht!

00:47:10: Auch sein Langzeitgedächtnis hatte unter dem riskanten Selbstversuch gelitten so dass er sich nicht mehr namentlich an seine Unterstützern und Geldgeber erinnern konnte.

00:47:23: In den folgenden Jahren war Mike Markham also überwiegend damit beschäftigt gewesen, die wenigen Puzzleteile seines alten Lebens irgendwie wieder zusammenzusetzen.

00:47:34: Die Amnesie machte ihm weiterhin schwer zu schaffen und er hatte sämtliche materiellen Besitztümer und Zeugnisse seiner Identität verloren.

00:47:42: Als er twenty-fünfzehn wieder mit Art Bell telefonierte berichtete er außerdem vom Leben in verschiedenen Obdachlosenheimen mit einfachen Gelegenheitsjobs bestritt.

00:47:55: An einen erneuten Bau einer Zeitmaschine war und ist für ihn vorerst nicht mehr zu denken.

00:48:03: Zugegeben, es gibt verschiedene Theorien- und Interpretationsansätze die die Geschichte von Madman Mike Markham erheblich in Zweifel ziehen.

00:48:13: Für viele Menschen mit einem nüchternen Blick auf die Sache bleibt er ein Spinner der unbedingt eine Zeitmaschine hatte entwickeln wollen um seinen durchaus realen Problem in der Gegenwart zu entfliehen.

00:48:25: Maik hatte massive finanzielle Schwierigkeiten gehabt und so wundert es nicht, daß sein ursprünglicher Plan gewesen war mit der Zeitmaschine in die Zukunft zu reisen um sich so einen großen Lottobewind zu sichern.

00:48:40: Gleichzeitig gelten seine Theorien mittels derer er die Grenzen von Raum und Zeit überwinden wollte – nicht als völlig abwegig!

00:48:49: Wenn Quantencomputer uns mittlerweile die Existenz eines Multiversums mit unzähligen parallelen Realitäten nahelegen Warum sollte man sich auf den Daraus entstehenden, zahllosen Zeitstrahlen nicht auch bewegen können?

00:49:06: Mike Markham war es offenbar nicht beschert diesen Weg bis zum Ende zu gehen und eines der größten Rätsel der Menschheit zu lösen.

00:49:14: Und dennoch gebührt ihm Anerkennung für seinen Mut und Ehrgeiz – und dafür, dass er bereit war sein Leben im Dienste der Forschung zu riskieren!

00:49:24: Bis heute bekommt der einstige Madman Anfragen bei Facebook auf die er allerdings verhalten antwortet.

00:49:32: Es scheint, als führe der mittlerweile einundfünfzigjährige ein aufgeräumtes und zufriedenes Leben – ein glücklicher Zustand, der ihm schlussendlich auch ganz ohne Zeitmaschine zuteil wurde!

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