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Schauerstoff Compilation: Fremde Besucher

Shownotes

Manchmal beginnt das Unbegreifliche nur mit einem Licht in der Dunkelheit. Beide Geschichten in dieser Sammelfolge handeln genau davon: In VERBOTENE LICHTER folgt ein junger Polizist während einer nächtlichen Patrouille zwei roten Lichtpunkten ins argentinische Hinterland – und verschwindet für 18 Stunden. Danach führt uns NICHT VON DIESER WELT ins Arizona des Jahres 1975. Dort beobachten sieben Holzfäller ein fremdartiges Leuchten über einer Waldlichtung. Einer von ihnen tritt näher. Wenige Augenblicke später ist auch er verschwunden. Zwei Männer, zwei Kontinente, zwei Begegnungen, die sich jeder logischen Erklärung zu entziehen scheinen – und die Frage, die hinter beiden Geschichten bleibt: Was, wenn wir tatsächlich nicht allein sind?

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Zur aktuellen Folge:

La Pampa, Argentinien (2006) – der Polizist Sergio Pucheta folgt während einer Nachtpatrouille rätselhaften roten Lichtern in ein Waldstück, verschwindet für 18 Stunden und berichtet anschließend von einer Begegnung mit fremdartigen Wesen. Und: Arizona, USA (1975) – der Holzfäller Travis Walton nähert sich einem leuchtenden Flugobjekt im Apache-Sitgreaves-Wald, verschwindet vor den Augen seiner sechs Kollegen und taucht fünf Tage später mit einer unglaublichen Geschichte wieder auf.

  • La Pampa, Argentinien (2006) – der Polizist Sergio Pucheta folgt während einer Nachtpatrouille rätselhaften roten Lichtern in ein Waldstück, verschwindet für 18 Stunden und berichtet anschließend von einer Begegnung mit fremdartigen Wesen.
  • Arizona, USA (1975) – der Holzfäller Travis Walton nähert sich einem leuchtenden Flugobjekt im Apache-Sitgreaves-Wald, verschwindet vor den Augen seiner sechs Kollegen und taucht fünf Tage später mit einer unglaublichen Geschichte wieder auf.

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Transkript anzeigen

00:00:10: Manchmal beginnt das Unbegreifliche nur mit einem Licht in der Dunkelheit.

00:00:17: Beide Geschichten in dieser Sammelfolge handeln genau davon, in verbotene Lichter folgt ein junger Polizist während einer nächtlichen Patrouille zwei roten Lichtpunkten ins argentinische Hinterland und verschwindet für achtzehn Stunden.

00:00:36: Danach führt uns nicht von dieser Welt ins Arizona des Jahres nineteenhundertfünfundsiebzig.

00:00:43: Dort

00:00:43: beobachten sieben Holzfälle ein fremdartiges Leuchten über einer Waldleichtung.

00:00:49: Einer von ihnen tritt näher, wenige Augenblicke später ist auch er verschwunden – zwei Männer, zwei Kontinente, zwei Begegnungen die sich jeder logischen Erklärung zu entziehen scheinen.

00:01:05: und die Frage, wie hinter beiden Geschichten bleibt?

00:01:09: Was wenn wir tatsächlich nicht allein sind.

00:01:29: Verbotene Lichter.

00:01:36: Das knatternde Motorengeräusch seiner Kawasaki durchschnitt die Stille, der ihn umgebenden Einöde in der man sonst höchstens ein paar Zikadenzirpen hörte.

00:01:47: Während Anfang März auf der Nordhalbkugel noch viele Orts klirrende Kälte herrschte bewegte man sich hier im Zentral Argentinien gerade erst auf das Ende des Sommers zu.

00:01:59: Nur wer ganz genau die Natur beobachtete und die Luftveränderungen wahrnahm, spürte dass der Herbst nicht mehr weit war.

00:02:08: Sergio genoss die sanfte Brise wie ihm um die Nase strich als er mit flatternder Uniform über die staubige Landstraße und vorbei an vertrockneten Graspuscheln an knorrigen Bäumen rauschte.

00:02:21: Die Provinz trug nicht umsonst den bildhaften Namen La Pampa und konnte einem schnell den Eindruck vermitteln, dass hier ein gar nichts Weltbewegendes geschah.

00:02:32: Doch Sergio – ein junger und engagierter Streifenpolizist, der in der Region groß geworden war – wusste es besser!

00:02:43: Schon mehr als einmal hatte es ihn in den späten Abendstunden bewusst ins Hinterland seiner Heimatstadt General Pico gezogen, da er es auf ein besonderes kriminellen Klientel abgesehen hatte.

00:02:56: Wilderer Der Handel mit exotischen Wildtieren wie Reptilien, kleinen Affenarten oder Vögeln war hier noch immer lukrativ da es in Argentinien kaum umfassende Schutzmaßnahmen für die betroffenen Tierarten gab und Verbrechen dieser Art nur selten erfasst und geahndet wurden.

00:03:15: Für den achtundzwanzigjährigen Sergio Grund genug die Gegend regelmäßig genauer unter die Lupe zu nehmen Und wie es aussah sollte er mit seinem Polizeieinstink wieder einmal recht behalten.

00:03:28: Das dachte er zumindest, als gegen zweiundzwanzig Uhr vor ihm in einigen hundert Metern Entfernung zwei rote Lichter auftauchten.

00:03:37: Zu diesem Zeitpunkt wusste der junge Polizist noch nicht, dass jene Nacht des zweiten März, zwei tausendsechs sein Leben für immer verändern sollte.

00:03:51: Sergio folgerte sofort das die roten Lichter zu einem Wagen gehören mussten, der offenbar vor einem kleinen Waldstück, daß sich am Ende seines Sichtfeldes neben der Straße auftahnt zum Stehen gekommen war.

00:04:04: Er ging jede Wette ein, dass die Insassen des Fahrzeugs hier auf der Suche nach seltenen Tierarten waren, die sie fangen und verkaufen konnten – und anscheinend hatten die Wilderer nun auch seine eigene Präsenz bemerkt, denn Sergio sah wie die roten Lichter sich plötzlich weiter von ihm und seinem Motorrad entfernten!

00:04:24: Doch anstatt die Landstraße weiter entlang zu fahren schien das Fahrzeug plötzlich nach rechts auszuscheren und in dem Waldstück zu verschwinden.

00:04:33: »Okay, ihr wollt es wohl auf die harte Tour?« murmelte der junge Polizist und beschleunigte seine Maschine.

00:04:40: Es verging nicht mal eine Minute bis er mit seinem Motorrad genau diese Stelle erreicht hatte an der der unbekannte Wagen in die Dunkelheit verschwunden war.

00:04:49: Sergio nahm seinen Helm ab und blickte sich um.

00:04:53: Seine Taschenlampe wollte er vorerst nicht einschalten, um nicht seinen eigenen Standort preiszugeben – er war sicher!

00:04:59: dass die Bilderer dort irgendwo im Dickicht des Waldes in ihrem Fahrzeug saßen und lauerten.

00:05:05: Möglicherweise waren sie bewaffnet.

00:05:08: Sicherheitshalber zog er deshalb seine eigene Pistole aus dem Holster, und richtete sie mit geschärften Sinnen ins Dunkel.

00:05:15: Mittlerweile hatte sogar das Zirpen der Zikaden aufgehört.

00:05:19: Alles war toten still – beängstigend still!

00:05:24: Sergio beschloss, daß er sich lieber doch nicht allein in diesen Einsatz stürzen sollte — weshalb er das Funke rezückte und bei der zentrale Verstärkung anforderte.

00:05:34: Wirklich besser ging es ihm danach allerdings nicht, er war hier mitten im Nirgendwo – und seine Kollegen würden mindestens eine Stunde brauchen bis sie ihn erreicht hatten.

00:05:45: Doch noch etwas anderes bereitete ihm ein ungutes Gefühl in der Magengegend.

00:05:50: Obwohl er sich sicher war, dass er das Fahrzeug in den Wald vor ihm hatte abbiegen sehen, fand er diesbezüglich nicht die geringste Spur.

00:05:58: Keine umgeknickten Gräser, keine Reifenabdrücke!

00:06:02: Dabei hätte er schwören können, dass er die roten Lichter in genau diese Richtung hatte im Schwinden sehen.

00:06:11: Einen Augenblick lang stand der junge Polizist unschlüssig am Waldrand und überlegte, was er tun sollte.

00:06:18: Bis seine Kollegen aus der Stadt vor Ort eingetroffen waren, wären die Wilderer längst überall Berge – er durfte ihre Spur einfach nicht verlieren!

00:06:27: Also atmete er einmal tief durch, strafte die Schultern und marschierte mit gezogener Waffe und besserem Wissen zum Trotz in den Wald hinein.

00:06:37: Er kam nur mühsam vorwärts, da ständig Äste und Gestrüpp ihm den Weg versperrten und er diese zur Seite biegen musste, wobei er sich einige Kratzer zuzog.

00:06:47: Wie bitte schön war dieses Auto überhaupt durch das Dickicht gekommen!

00:06:51: Certius Sinne liefen auf Hochtouren, er spitzte die Ohren, ihren seine Augen wie Pfeile hin- und herschossen – und die Umgebungskenten.

00:07:00: Doch ihm fiel nichts Ungewöhnliches auf.

00:07:03: Als er ungefähr dreißig Meter in dem Wald vorgedrungen wollte er gerade aufgeben und umkehren, doch dann sah er etwas im Augenwinkel.

00:07:15: Er hatte ein rötliches Schimmern in seiner Peripherie wahrgenommen wie Rücklichte die Aufleuchteten wenn man die Bremse betätigte.

00:07:23: das musste der Wagen sein, der dort im Dunkeln auf ihn lauerte.

00:07:27: Sergio wandte sich nach rechts und sah genauer hin Doch was er stattdessen zu sehen bekam war so ungeheuerlich und unerklärlich dass ihm beinah schwarz vor Augen wurde.

00:07:43: Das Telefon auf der Armlehne seines Sofas vibrierte, während Thomas die Spätnachrichten im Fernsehen verfolgte.

00:07:50: Er war eigentlich mit einem Fußschul in dem Bett und hatte keine Intention den Anruf entgegenzunehmen – doch mal wieder gewann seine Neugierde, und er drehte das Handy kurz um, um auf das Display zu schauen!

00:08:02: Es war Sergio, sein guter Freund- und Arbeitskollege von der Wache, von dem er wusste, dass er an jenem Abend im Gegensatz zu ihm selbst Dienst schieben musste….

00:08:13: Wenn Sergio so spät noch anrief, konnte es eigentlich nur etwas Wichtiges sein.

00:08:18: Thomas nahm ab.

00:08:20: Hallo?

00:08:21: Sergio?

00:08:23: Ein paar Sekunden lang hörte er nur ein raschendes Geräusch in der Leitung So als wenn jemand beim Laufen Gräser unter seinen Füßen umknickte.

00:08:31: Dann sprach Sergio am anderen Ende in den Hörer Komm nach Lascanyas Du weißt was zu tun ist.

00:08:41: Seine Stimme klang seltsam Monoton und irgendwie fremd.

00:08:44: Tomas wollte noch Rückfragen stellen Doch Sergio hatte bereits wieder aufgelegt.

00:08:49: Er versuchte seinen Kollegen zurückzurufen, doch niemand nahm mehr ab – das passte überhaupt nicht zu Sergio!

00:08:57: Also kontaktierte Thomas ihre gemeinsame Dienststelle.

00:09:01: Dort erfuhr er, dass sein Kollege bereits eine halbe Stunde zuvor Verstärkung angefordert hatte und mittlerweile drei Streifenwagen in Richtung Lascanias unterwegs waren.

00:09:11: Der Dispatcher erwähnte auch, dass man sich auf der Wache ebenfalls Sorgen um den achtundzwanzigjährigen machte der er sich seit seinem letzten Funkkontakt mit ihm auch nicht mehr zurückgemeldet hatte.

00:09:22: Was also war mit Sergio passiert?

00:09:28: Die angeforderte Verstärkung erreichte gegen dreiundzwanzig Uhr den Franzertio durchgegebenen Standort.

00:09:35: Man hatte ein halbes Dutzend Beamte losgeschickt, die vor Ort auch schnell das geparkte Motorrad ihres Kollegen in der Dunkelheit entdeckten – doch von Sergio selbst fehlte jede Spur!

00:09:45: Sie versuchten zunächst ihn wieder per Funk zu erreichen, doch sie bekamen keinerlei Reaktion.

00:09:51: Also schwärmten sie aus und leuchteten den Straßenabschnitt am Waldrand mit Taschenlampen ab.

00:09:56: Dabei machten sie eine beunruhigende Entdeckung.

00:09:59: Einer der Polizisten sah in der Reflexion seiner Leuchte etwas metallisches Schimmern, erbeugte sich ihn ab zum Waldboden und stellte fest dass er die dort liegenden Gegenstände kannte.

00:10:11: es waren Sergio's Funkgerät und seine Dienstwaffe allerdings längst nicht mehr intakt sondern gewaltsam in ihre Einzelteile zerlegt.

00:10:22: Spätestens jetzt war die Polizei von La Pampa höchst alarmiert, was auch immer ihr Kollege Sergio Pojeta hier draußen entdeckt hatte.

00:10:31: Es war offenbar etwas das ihn selbst in große Gefahr gebracht hat.

00:10:35: Noch mehr Beamte wurden nach Lascanias beordert um den vermisstten Polizisten aufzuspüren.

00:10:41: Im Zuge der nun deutlich größer gewordenen Suchaktion entdeckte man einen weiteren Hinweis auf Sergio's Verbleib Der allerdings gleichermaßen unerklärlich wie furchterregend auf das Suchteam wirkte.

00:10:53: In dem weichen und sandigen Waldboden zeichneten sich Sergio's Stiefelabdrücke deutlich ab.

00:11:00: Zunächst war es noch einigermaßen einfach, seiner Spur zu folgen – er schien mehrmals in das Waldstück hinein und wieder hinaus gelaufen zu sein.

00:11:09: Doch an einer Stelle veränderte sich sein Schrittmuster plötzlich!

00:11:13: Die Stiefeldrücke waren zwar noch da, doch die Abstände zwischen dem linken und rechten Abdruck wurden immer größer.

00:11:21: Zunächst sah es so aus, als wäre Sergio gerannt und die Abstände hätten sich bedingt durch die kurze Flugphase beim Rennen vergrößert.

00:11:29: Dann wurden die Distanzen zwischen den Schuhabdrücken jedoch so groß – wir sprechen hier von mehreren Metern – dass Sergio sie unmöglich springend oder rennend hätte erreichen können!

00:11:40: Wie er sich fortbewegt hatte, schien den Suchtrupps absolut unmöglich.

00:11:48: Die Polizisten folgten dem übermenschlichen Schuh abdrücken über mehrere hundert Meter bis sie aus dem Wald heraus und über einen Trampelpfad führten, und schließlich unmittelbar vor einem Kornfeld endeten.

00:12:01: Es war absolut unerklärlich!

00:12:03: Der letzte Abdruck war zweifelsohne im Erdboden zu erkennen – doch er zeigte nur Stummen auf das wogene Kornfelt, das vollkommen unangetastet vor ihnen ruhte.

00:12:13: Als hätte ihr vermister Kollege sich hier an Ort und Stelle einfach in Luft aufgelöst.

00:12:21: Also suchten die Ermittler die ganze Nacht unbeirrt weiter obwohl es gegen zwei Uhr wir aus Eimern zu schütten begann und der Regen schließlich auch die unheimlichen Fußspuren des Vermissten wegwuscht, die gleichermaßen verwirrend wie wegweisend gewesen waren.

00:12:35: Während ihrer Ermittlungen vor Ort, drang noch eine weitere Erkenntnis zu den Polizisten durch – Die von Sergio vermuteten Wilderer, die ihn überhaupt erst dazu veranlasst hatten an dem Waldstück heilzumachen, schien es nie gegeben zu haben.

00:12:50: Der Waldboden und die dortige Vegetation Offenbarten keine Reifenabdrücke, keine großflächig umgeknickte Vegetation.

00:12:58: Keine Schleifspuren oder Lackreste an Bäumen.

00:13:01: Abgesehen von Sergio's Fußspuren fand sich nicht der geringste Hinweis auf irgendjemandem, der sich dort in jüngster Vergangenheit aufgehalten hatte.

00:13:10: Gleichzeitig entdeckten sie auch nirgendwo Kampfspuren oder Hinweise auf den Einsatz von Handfeuerwaffen – was ihnen zumindest ein wenig Hoffnung gab, Sergio doch noch lebendig wiederzufinden!

00:13:24: Und wie sich zeigten?

00:13:25: war diese Hoffnung durchaus berechtigt, auch wenn Sergio's Entdeckung unmittelbar ein weiteres, unerplährliches Element zu seiner mysteriösen Geschichte hinzufügte.

00:13:38: Am dritten März, zwei tausendsechs gegen sechzehn Uhr dreißig also achtzehnt Stunden nach Sergio verschwinden ging ein Bauer seine üblichen Feldarbeit nach als ihm in der Nähe seines Maisfelds etwas merkwürdiges auffiel.

00:13:52: er sah eine dunkle Gestalt am Wegesrand neben seinem Feld kauern.

00:13:57: Die Person hielt den Kopf gesenkt und schien entweder schlafend oder bewusstlos.

00:14:02: In jedem Fall wirkte sie sehr apathisch.

00:14:05: Es war Sergio, der hier – ganze zwanzig Kilometer von seinem letzten Aufenthaltsort in Lascanyas entfernt – urplötzlich wieder aufgetaucht war.

00:14:15: Der Bauer bemerkte sofort Sergio's Polizisten-Uniform Und war überrascht dass dieser trotz seiner offiziellen Funktion schwer geistesabwesend und verängstigt wirkte.

00:14:25: Als Sergio überhaupt nicht auf die Ansprache des Bauern reagierte, rief dieser auf dem nächsten Präsidium an.

00:14:34: Sergio's Kollegen rückten an und identifizierten den achtundzwanzigjährigen – der offenbar unter Schock stand – und deswegen auch nicht auf vertrauten Gesichter- und Stimmen reagierte.

00:14:45: Er war augenscheinlich unverletzt, was natürlich eine gute Sache war aber mental ganz offensichtlich in keiner guten Verfassung.

00:14:53: Außerdem fiel den Beamten auf dass die Kleidung des jungen Polizisten Knochen trocken war, obwohl es in den Stunden nach seinem Verschwinden fast durchgängig geregnet hatte.

00:15:04: Wo also war er gewesen?

00:15:10: Als auch der Chef hinzukam – eine Vertrauensperson zu der Sergio stets ein gutes Verhältnis gehabt hat, brach der achtundzwanzigjährige sein Schweigen nicht.

00:15:19: Sergio fiel seinem Vorgesetz nur um den Hals und schluchzte bitterlich wie ein Kind.

00:15:25: Man war sich nun sicher!

00:15:27: dass der junge Mann in der Zwischenzeit von einer kriminellen Bande gekidnappt und misshandelt worden war.

00:15:33: Um ihn endlich zum Reden zu bringen, sich seiner körperlichen Unversehrtheit sicher zu sein, brachte man ihn ins städtische Krankenhaus.

00:15:41: Die Anwesenheit der verschiedenen Ärzte und das Großaufgebot an medizinischem Personal, was ich um ihn kümmerte, schien den achtundzwanzigjährigen zunächst nur noch mehr zu verunsichern.

00:15:52: Er wollte eingangs weder seine Kleidung ausziehen nor sich untersuchen lassen und reagierte auf jeden Kontaktversuch mit Abwehr- und Rückzug.

00:16:01: Als es dem Personal dann doch mit vereinten Kräften gelang, ihn zu entkleiden, entdeckten sie unter seinen Füßen schwere Verbrennungen.

00:16:10: Es wirkte als hätte Sergio in heißer Blut gestanden.

00:16:14: Andere Verletzungen fanden sie zum Glück jedoch nicht – und überraschenderweise waren auch seine Vitalfunktionen und Blutwerte völlig in Ordnung!

00:16:23: Man hätte annehmen müssen, dass er nach achtzehn Stunden allein in der menschenleeren Pampa vollkommen dehydriert und entkräftet war.

00:16:31: Nachdem Sergio sich einige Stunden akklimatisieren konnte und Begriff, dass er in Sicherheit war, fand er schließlich auch seine Stimme wieder.

00:16:41: Er erzählte nun stockend und sichtlich traumatisiert was sich nach seinem Verschwinden

00:16:45: im Las

00:16:45: Canyas zugetragen hatte.

00:16:53: Er begann seine Geschichte ab dem Moment als er den roten Lichtern in den Wald gefolgt war.

00:16:58: Als er etwa dreißig Meter tief in den Welt vorgedrungen war, hatte er das rote Leuchten wieder im Augenwinkel wahrgenommen und war sich sicher gewesen, dass er die Wilderer mitsamt ihrem Wagen nun aufgespürt hatte.

00:17:10: Doch das waren keine Wilderer gewesen – und auch kein Wagen der im Unterholz versteckt gelauert hatte!

00:17:17: Als Sergio seinen Kopf drehte, blickte er in zwei paar leuchtend rote Augen, die ihn aus der Dunkelheit heraus anstarten.

00:17:27: Diese Augen gehörten weder Mensch noch Tier.

00:17:31: Noch während der junge Polizist versuchte, das Gesehene irgendwie logisch einzuordnen kamen die beiden Augenpaare immer näher.

00:17:39: Jetzt saß Sergio, dass sie zu zwei Gestalten gehörten – die definitiv nicht menschlich waren!

00:17:46: Sie hatten graue, schimmend schleimige Haut, riesige Köpfe und extrem lange Finger.

00:17:52: Die Augen blinzelten nicht einmal als sie sich auf ihn zubewegten.

00:17:57: Sergio wollte schreien, doch aus seinem Mund kam nur tonloses Entsetzen.

00:18:02: In diesem Moment realisierte er ebenso, daß er sich nicht länger bewegen konnte.

00:18:08: Er war an Ort und Stelle paralysiert.

00:18:11: Offenbar hatten die beiden Kreaturen irgendwie die Kontrolle über seinen Körper erlangt.

00:18:16: Je mehr er versuchte, sich aus ihrem hypnotischen Griff zu befreien, desto mehr schnürte sich ihm der Brustkorb zu und seine Füße fühlten sich an wie festgeklebt.

00:18:29: Schließlich löste sich Sergio's Körper aus der Zwangsstarre – allerdings immer noch gegen seinen Willen!

00:18:35: Eine ihm völlig unerklärliche Kraft sorgte dafür, dass er seine Beine wieder bewegte und rückwärts auf dem Weg, den er gekommen war wieder aus dem Waldstück herausmarschierte.

00:18:46: Die beiden grauen Gestalten ließen ihn derweil buchstäblich nicht aus den feuerroten Augen und taxierten ihm die ganze Zeit.

00:18:54: Im nächsten Schritt liessen sie ihn per Hypnose sein Handy aus der Hosentasche ziehen und die Nummer seines Kollegen Thomas anrufen.

00:19:02: Als dieser Abnahm hörte Sergio sich selbst mechanisch sagen «Komm nach Lascanias!

00:19:08: Du weißt was zu tun ist».

00:19:11: Es war, als hätte eine unbekannte Macht ihm diese Worte in den Mund gelegt.

00:19:18: Die unheimlichen Gestalten sorgten offenbar auch dafür dass der hilflose Polizist sich auch noch vollständig entwaffnete.

00:19:25: Nach dem Anruf bei Thomas zerlegten Sergio's Hände sein Telefon wie automatisiert in seine Einzelteile und warfen es zu Boden.

00:19:33: Das selbe geschah anschließend mit seiner Handfeuerwaffe und seinem Funksprechgerät.

00:19:37: Mittlerweile hatten Sergio und die fremdartigen Wesen wieder den Waldrand an der Straße erreicht.

00:19:44: Der Ort, wo seine Kollegen bald darauf die Überreste seiner zerlegten Ausrüstung finden würden.

00:19:53: Hier war auch der Ort, an dem Sergio realisierte das der fremde stimmende Griff um seinen Körper sich gelockert hatte und er offenbar fliehen konnte.

00:20:02: Sergio rannte wieder in Richtung des Waldes da er hoffte sich dort im Zweifel besser verstecken zu können als auf offener Fläche.

00:20:09: doch er kam nur ein paar Meter weit als er plötzlich spürte, wie abermals eine fremdartige Macht über ihn besitzt ergriff und ihm im Laufen regelrecht in die Luft riss.

00:20:20: Er strauchelte ein paar Meter über den Boden schwebend und befürchtete ungebremst wieder aufzuschlagen.

00:20:26: doch etwas fing ihn ab so dass er nur kurz mit einem Fuß auf dem Boden aufsetzte und sofort wieder hoch in die luft gerissen wurde.

00:20:35: So widerholte es sich noch einige Male Mit immer größer werdenden Distanzen Die Sergio quasi schweben zurücklegte und die auch die seltsamen Fußabdrücke, die seine Kollegen später im Wald fanden, zumindest erklären würden.

00:20:53: Sergio begriff, dass die beiden monströsen Wesen sich aus seiner Flucht offenbar einen Spaß machten – und ihn nicht wirklich aufhalten wollten!

00:21:02: Als er schließlich bei einem Kornfeld angelangt war, wurde er noch ein letztes Mal in die Höhe gerissen….

00:21:08: Und für einen Moment schien Raum und Zeit vollkommen stillzustehen.

00:21:13: Sergio spürte wie seine Füße von dem wahnsinnigen Überlebenssprint brannten.

00:21:18: Er sah sich um und blickte nach unten, und ganz plötzlich fühlte er sich Mutterseelen allein.

00:21:25: Da war nichts mehr um ihn herum – kein Kornfeld, keine Straße, kein Nachthimmel, keine Sterne… Nichts!

00:21:34: Nur eher diese schrecklich glühenden roten Augen- und tiefschwarze Dunkelheit.

00:21:41: Das war der Moment als er das Bewusstsein verlor.

00:21:49: Als Sergio, achtzehn Stunden später bei der kilometerweit entfernten Farm auftauchte hatte er selbst keine Erklärung dafür wie er dort hingelangt war.

00:21:58: Niemand würde sich je einen Reim darauf machen können was dem Achtundzwanzigjährigen in jener Nacht zugestoßen war.

00:22:05: und natürlich gab es nachdem Sergio sein schier unglaubliches Erlebnis geschildert hatte auch jede Menge Skeptiker die das für absoluten Humbo kielten.

00:22:15: bis heute wird die Geschichte im Foren diskutiert und viele sind der Auffassung dass Sergio ebenso eine psychotische Episode gehabt haben konnte.

00:22:24: Auch wenn das wohl kaum die physikalisch geradezu unmöglichen Fußspuren erklärt, die er hinterlassen hatte.

00:22:33: Sergio selbst hat sich von dem traumatischen Erlebnis leider nie erholt.

00:22:38: Er legte einige Jahre später seine Arbeit als Polizist nieder und wurde in den Vorruhe standversetzt.

00:22:45: Bis heute ist er allerdings davon überzeugt, Und er hat zu seiner außerirdischen Entführungsgeschichte sogar erst vor wenigen Jahren ein paar YouTube-Videos veröffentlicht.

00:23:00: Seine schärfsten Kritiker glauben ihm natürlich dennoch nicht und vermuten die Ursache von Sergio's ungeheuerlicher Geschichte in einer instabilen Psyche oder noch schlimmer, dem Konsum von Halluzinogenen Drogen.

00:23:14: Andererseits müssen selbst sie zugeben – dass in Sergio Pojetas Geschichte alle Details nahtlos ineinander passen!

00:23:22: Sofern er sich die ganze Begegnung mit diesen außerirdischen Wesen nur ausgedacht hatte, musste es doch irgendwo Widersprüche und Ungereimtheiten geben.

00:23:31: Im Allgemeinen gelten die unberührten weiten Argentiniens übrigens als reggerechter Hotpot für paranormales und extraterrestrische Sichtungen – und überhaupt gemessen an der schier unendlichen Größe und Lebensdauer des Universums um uns herum!

00:23:49: Wie wahrscheinlich ist das da?

00:23:51: Dass wir wirklich Ganz allein sind.

00:24:04: Von der einsamen Pampa Argentiniens geht es nun fast drei Jahrzehnte zurück in die Wälder von Arizona.

00:24:12: Auch hier beginnt alles mit einem Licht, das dort eigentlich nicht sein dürfte.

00:24:17: Sieben Männer sehen es Einer von ihnen kommt ihm zu nahe.

00:24:22: Sein Name ist Travis Walton Und fünf Tage lang bleibt er verschwunden Nicht von dieser Welt.

00:24:42: Als er das Gleisende Licht sah

00:24:44: konnte er nicht widerstehen.

00:24:47: Es war so wunderschön, betörend und gleichzeitig so beängstigend!

00:24:53: Er musste einfach wissen, was es war – und so trat er näher, setzte vorsichtig einen

00:25:00: Fuß vor den anderen.

00:25:03: Er konnte hinter sich die Rufe

00:25:04: hören, seine Männer, die ihn anfleten,

00:25:08: stehen zu bleiben

00:25:10: und zu ihnen zurückzukehren.

00:25:13: Doch eine unsichtbare Kraft

00:25:15: zog ihm immer mehr in ihren Bann.

00:25:19: Plötzlich wurde er von

00:25:20: einer Art Blitz

00:25:21: getroffen.

00:25:23: Ein greller Lichtstrahl

00:25:24: schleuderte ihn hoch durch die Luft, was danach folgte, waren traumatische und verstörende Erinnerungen

00:25:33: an eine Begegnung mit der dritten Art –

00:25:36: Erinnerung, die Travis Walton bis heute nicht vergessen

00:25:40: kann!

00:25:44: Es war das Jahr nineteenhundertfünfundsiebzig und der damals dreihundzwanzigjährige Travis Walden ein völlig durchschnittlicher

00:25:51: junger Mann

00:25:53: im ländlichen Arizona Genauer

00:25:55: in der kleinen Gemeinde Snowflake,

00:25:57: verdinkte er sich seinen Lebensunterhalt als einfache Holzfäller.

00:26:02: Travis war kein wilder Draufgänger und doch kannte man ihn dafür stets neugierig zu sein und seine Ängste und Zweifel zumeist seinem Entdeckergeist unterzuordnen

00:26:12: – ein Charakterzug,

00:26:15: der ihm eine einschneidende Erfahrung bescheren sollte

00:26:18: die ihn für immer prägen würde.

00:26:23: Am fünften November nineteenhundertfünfundsiebzig gab es für Travis mal

00:26:27: wieder die Gelegenheit

00:26:28: sich als Holzfeller ein paar Scheine zu verdienen.

00:26:32: Als Teil einer siebenköpfigen Gruppe bekam er den Auftrag, in die nahegelegenen Wäldern

00:26:37: von Apache

00:26:38: Sit

00:26:38: Greaves einen weiträumiges Areal abzuholzen.

00:26:42: Der Auftrag sollte einige Tage dauern und es gab für die Männer sehr viel zu tun.

00:26:47: So kam es dass sie bereits am ersten Tag ihres Arbeitseinsatzes sehr früh aufbrachen.

00:26:54: Alle Männer fuhren mit im Truck von Mike Rogers dem Chef der Truppe.

00:26:58: Die Arbeit war hart und schweißtreibend, und es blieb den Waldarbeiter nicht viel Zeit für persönliches Geplauder.

00:27:05: Sie alle waren nicht unbedingt beste Kumpel – aber in dem kleinen Ort kannte ohnehin jeder jeden und die Mehrheit von ihnen verstand sich gut!

00:27:15: Nach vielen Stunden an strengender Arbeit und mit Einbruch der Dunkelheit erklärte Mike Rogers die

00:27:20: Schicht schließlich für

00:27:21: beendet.

00:27:22: Die Männer luden ihre Sägen und ihr Equipment auf den Wagen und stiegen wieder in den Truck.

00:27:28: Müde und erschöpft traten sie gemeinsam die Heimfahrt nach Snowflake an.

00:27:34: Doch schon nach wenigen Meilen, die sie auf dem verschlungenen Waldweg hinter sich gelassen hatten, lenkte etwas merkwürdiges ihre Aufmerksamkeit auf sich.

00:27:43: Während der Fahrt durch den mittlerweile dunklen Wald und das dichte Gestrüpp sahen Sie rechter Hand der Straße plötzlich ein gleißendes Licht!

00:27:52: Es war eine schier unendliche Zahl an Lichtstrahlen, die sich ihren Weg zwischen den engstehenden Nadelbäumen

00:27:58: hindurchbahnten.

00:28:01: Sofort begannen die Männer aufgeregt zu rätseln, um was es sich handeln könnte.

00:28:06: War das der Mond?

00:28:07: Nein!

00:28:08: Den konnten sie linkerhand am Himmel eindeutig erkennen – vielleicht ein Waldbrand.

00:28:13: War womöglich ein Flugzeug abgestürzt… Aber auch das schien keinen Sinn zu ergeben.

00:28:19: Na los Mike, fahr

00:28:20: näher

00:28:20: heran, sagte Travis schließlich, den die Neugierde gepackt hatte.

00:28:26: Der Truck barnte sich seinen Weg durch die Bäume immer näher in Richtung

00:28:29: des Leuchtens

00:28:30: bis er schließlich eine Lichtung erreichte.

00:28:34: Hier konnten sie nun eindeutig erkennen, woher das merkwürdige

00:28:37: Licht kam.

00:28:39: Travis war so fasziniert davon, dass er schon aus dem Wagen sprang bevor dieser überhaupt zum Stehen gekommen war.

00:28:47: Ungläubig schaute er und seine Begleiter in den Himmel – da war es ohne jeden Zweifel!

00:28:53: Ein fremdartiges fliegendes Objekt in der Form einer Untertasse.

00:29:01: Während den anderen sechs Männern im Wagen bereits ein ungutes Gefühl den Lacken hinaufkocht war Travis wie gebannt von ihrer gemeinsamen Entdeckung.

00:29:10: Das Flugobjekt sendete fremdartige Geräusche aus, da war ein tiefes motorartiges Brummen – doch gleichzeitig gab es hohe und schrille Frequenzen die die Luft regelrecht

00:29:20: zu elektrisieren

00:29:21: schieben.

00:29:25: Langsam ging der junge Holzfeller immer näher an das Objekt heran bis es etwa dreißig Meter über seinem Kopf schwebte.

00:29:33: Währenddessen brach sich bei den Männern im Wagen langsam aber sicher die Panikbahn.

00:29:38: Sie riefen immer wieder nach Travis, er möge zurückkehren.

00:29:42: Doch der wollte einfach nicht hören!

00:29:44: Wie paralysiert stand er noch immer

00:29:46: unter dem Licht

00:29:47: und starte nach oben.

00:29:50: Da begann das Objekt plötzlich den Motor hochzufahren und sich auf der Stelle um die eigene Achse zu drehen.

00:29:57: Travis glaubte noch es würde nun davon fliegen doch da hatte er sich getäuscht.

00:30:03: Plötzlich schoss mit ungeahnter Kraft ein greller Lichtstrahl aus dem Objekt mehrere Meter durch die Luft.

00:30:14: Was danach folgte, war blankes Chaos.

00:30:17: Die verbliebenen Männer im Wagen hatten keine Ahnung was gerade mit Travis geschehen war.

00:30:23: War er verletzt?

00:30:24: War er überhaupt noch am Leben?

00:30:26: und was verdammt nochmal war dieses Ding.

00:30:29: Panisch schrien alle durcheinander Völlig.

00:30:32: kopflos trat Mike schließlich das Gaspedal durch Und der Truck floh mit quietschenden Reifen von der Lichtung.

00:30:41: Mike Rogers hatte Mühe unter dem Eindruck der extremen Unruhe in seinem Wagen einigermaßen die Kontrolle beim Fahren zu behalten.

00:30:49: Und mit jedem Meter, den sie zurücklegten, setzte sich eine schmerzhafte Erkenntnis immer weiter bei ihm fest – Sie konnten Travis nicht einfach zurücklassen!

00:31:00: Nach einigen hundert Metern stieg er deshalb abrupt auf die Bremse.

00:31:03: Was soll das?

00:31:06: Fahr schon weiter!

00:31:07: flehten seine Kameraden ihn an.

00:31:10: Na los, fahr!

00:31:11: forderten sie verzweifelt.

00:31:13: Ihre Stimmen überschlugen sich fast im Angesicht blanker Panik.

00:31:17: Doch stattdessen stieg Rogers aus, lasst mich eine Minute nachdenken", sagte er bestimmt.

00:31:25: Die restliche Gruppe folgte ihm sofort und redete weiter auf ihn ein.

00:31:29: Vor allem der gerade erst siebzehnjährige Steve Pierce war verzweifelt und wollte nur noch nach Hause – doch Mike Rogers ließ das nicht gelten!

00:31:38: Jungs wir können Travis da nicht einfach liegen lassen.

00:31:41: was ist wenn er verletzt ist und Hilfe braucht?

00:31:44: Ich muss einfach zurückfahren und nach ihm sehen.

00:31:47: Ihr könnt ja hier bleiben, wenn ihr

00:31:49: wollt.".

00:31:52: Doch auch das wollte wiederum niemand!

00:31:54: Alle Männer stiegen wieder in den Truck – denn keiner wollte allein und schutzlos in der Dunkelheit zurückbleiben.

00:32:03: Auf der Rückfahrtserlichtung war die Stimmung im Wagen zum Zarreißen angespannt.

00:32:07: Was würde sie dort erwarten?

00:32:10: War das unheimliche Flugobjekt noch da?

00:32:13: Und in welchem Zustand würden Sie Travis

00:32:15: auffinden?".

00:32:17: Die meisten unter ihnen gingen davon aus, dass der junge Holzfälle durch den Lichtblitz getötet worden war.

00:32:24: Oder vielleicht behaupteten sie das auch nur um rechtfertigen zu können warum Sie ihn alleine auf die Lichtung zurückgelassen hatten?

00:32:32: Mike Rogers ließ dies jedenfalls nicht länger als Rechtfertigung vor sich gelten und als sie auf die lichtung zurückgekehrt waren er kannte ja umso mehr dass er einen fatalen Fehler begangen hatte denn nicht nur das unheimliche flugobjekt war inzwischen verschwunden was alle zumindest ein bisschen erleichterte.

00:32:52: Auch von Travis war weit und breit keine Spur, mit Taschenlampen suchten die Männer die Lichtung ab und riefen immer wieder seinen Namen doch als Antwort bekamen sie nur die gespenstische Stille des Waldes zu hören Als wäre das, was sie so eben erlebt hatten überhaupt nicht passiert.

00:33:15: Mike Rogers brach Weinen zusammen.

00:33:18: Die Schuld und die Scham, die ihr in diesem Moment empfand sollten ihn noch Jahrzehnte lang verfolgen.

00:33:25: Dabei stellt sich rückblickend

00:33:26: die Frage,

00:33:27: ob er überhaupt etwas für Travis hätte tun können.

00:33:29: Wenn nicht mal die örtlichen Behörden im Fall des vermissten Holzfellers etwas ausrichten konnten oder wollten.

00:33:39: Denn trotz des unguten Bauchgefühls dass man ihre Geschichte zu Travis verschwinden nicht sonderlich ernst nehmen würde meldeten die Männer den Vorfall natürlich noch in derselben Nacht der Polizei und die reagierte direkt skeptisch auf die abenteuerliche Geschichte der Holzfeller.

00:33:56: Der Sheriff ging sofort davon aus, dass es sich um einen schlechten Scherz handeln musste.

00:34:01: Mehr noch!

00:34:02: Er vermutete, das die Männer Travis etwas angetan hatten und nun mit der Geschichte von ihr fliegenden Untertasse davon ablenken wollten.

00:34:12: In den folgenden Stunden und Tagen wuchs ich die ohnehin schon traumatische Erfahrung der Waldarbeiter zu einem absoluten

00:34:19: Alptraum aus –

00:34:21: sie wurden des Mordes an Travis Walton bezichtigt.

00:34:25: Im Rahmen einer großangelegten Suchaktion an der die sechs Männer selbstverständlich teilnahm, mussten sie sich immer wieder mit falschen Anschuldigungen auseinandersetzen.

00:34:34: Kommt schon Jungs!

00:34:36: sagte etwa der Chief Deputy am zweiten Tag der Suche.

00:34:39: Wenn ihr uns verratet wo ihr die Leiche versteckt habt können wir alle nach Hause gehen.

00:34:46: Der psychologische Druck auf Mike Rogers und seine Männer machte alles nur noch schlimmer.

00:34:51: In der kleinen Gemeinde machten die meisten Menschen inzwischen einen großen Bogen um Sie.

00:34:57: Die einen weil sie sie für Spinner hielten die sich Travis in Führung durch außerirdische komplett ausgedacht hatten.

00:35:03: Die anderen, weil sie sie für Mörder hielten, die skrupellos genug waren um den Behörden hinterher eine solch Harnbüchende Geschichte aufzutischen.

00:35:14: und die Sache wurde nicht besser.

00:35:16: Zum einen, weil Travis auch nach drei Tagen weiträumiger und akribischer Suche im County unauffindbar blieb.

00:35:23: zum andern, weil der Sheriff mittlerweile zur radikaleren Methoden griff um die vermeintlichen Mörter zu überführen.

00:35:31: Er bestellte einen Spezialisten für Lügendetektortests ein.

00:35:35: Zunächst waren die Männer von dem Verfahren gar nicht so sehr abgeschreckt.

00:35:39: Im Gegenteil, nun hatten sie endlich Gelegenheit zu beweisen dass sie die Wahrheit sagten.

00:35:45: Doch als Sie die Fragen vorab lesen durften, die sie im Zuge des Tests beantworten sollten lief es ihnen eiskalt den Rücken hinunter.

00:35:53: Alle Fragen zielten auf den Verdacht ab das die Männer Travis angeblich getötet Von einem Raumschiff oder gar einer möglichen Entführung durch Außerirdische waren irgendwo die Rede.

00:36:06: Gleichzeitig konnten die Männer nun keinen Rückzieher mehr machen, wenn sie den Test nun ablehnten würden Sie sich nur noch verdächtiger machen.

00:36:16: Der Experte bestellte jeden einzeln in dem Verhöraum um ihn dem Test zu unterziehen.

00:36:22: Die Männer schwitzten Blut und Wasser.

00:36:24: Zu groß war die Angst etwas Falsches zu sagen Und sich selbst fälschlicherweise zu belasten.

00:36:31: Während man heute weiß dass Lügendetektor Tests nur wenig Aussagekraft haben, genossen jene Apparate in den Siebzigerjahren noch eine ganz andere Reputation.

00:36:40: Nachdem der Experte alle Zeugen von Nommen hatte, ging er zum Büro des Sheriffs.

00:36:47: Der ging bereits fest davon aus, das der Test die gewünschten Ergebnisse geliefert hatte und fragte er erwartungsvoll alles Lüge stimmt?

00:36:58: hat denn einer gestanden?

00:37:00: im Gegenteil entgegnete der Experteschroff Sie alle sagen die Wahrheit, wobei ich natürlich nicht genau weiß was das ist.

00:37:10: Aber sie alle glauben an das, was sie gesehen haben!

00:37:14: Sie haben Travis nicht umgebracht und sie haben definitiv irgendetwas gesehen, was ihr extrem verstört hat.

00:37:23: Während der Sheriff sprachlos zurückblieb war die Erleichterung bei den Sechs Holzfällern natürlich groß.

00:37:29: Nicht länger als Mörder in ihrer kleinen Gemeinde beäugt und sich endlich wieder halbwegs normal in der Öffentlichkeit bewegen zu können war das, was sie sich alle erhofft hatten.

00:37:39: Auch wenn das Travis natürlich nicht zurückbrachte.

00:37:43: Doch auch in diesem Punkt sollte es bald eine spektakuläre Wendung geben.

00:37:50: Am Montag den zehnten November nineteenhundertfünfundsiebzig fünf Tage und sechs Stunden nach Travis verschwinden klingelte bei Drain Walton um kurz vor Mitternacht das Telefon.

00:38:03: Ich bin zurück!

00:38:04: Komm und hol mich ab,

00:38:05: Bitter!"

00:38:07: sagte eine heiseres Stimme am anderen Ende.

00:38:10: Dwayne war Travis' älterer Bruder und glaubte zunächst an einen bösen Scherz.

00:38:15: «Nein, ich bin's wirklich!» insistierte die Stimme.

00:38:19: Sie haben mich zurückgebracht.

00:38:22: Der Anrufer bestellte DwayNE zu einer Tankstelle mit Münztelefonen nur wenige Meilen von Snowflake entfernt.

00:38:30: Und tatsächlich als DwayN sich mit seinem Wagen zögerlich näherte.

00:38:34: er kannte er seinen Bruder der dort zittern in eine Ecke kauerte.

00:38:38: Travis war extrem erschöpft und verängstigt Doch er lebte.

00:38:45: Die anschließende Untersuchung im nächsten Krankenhaus brachte weitere positive Erkenntnisse, so war dem dreihundzwanzigjährigen offenbar keine Gewalt angetan worden.

00:38:55: Der behandelnde Arzt fand lediglich eine kleine Wunder an seinem Arm die wir eine Injektionsstelle

00:39:00: aussah.

00:39:02: Dafür schien jedoch Travis Innenleben massiv Schaden genommen zu haben.

00:39:09: Nach seiner Rückkehr war er definitiv nicht mehr derselbe und in den folgenden Wochen sollte der junge Holzfeller sich immer weiter abkapseln und in sich zurückziehen.

00:39:20: Es fiel ihm extrem schwer, über jene fünf Tage zu sprechen, in denen er als vermisst galt.

00:39:26: Selbst seinem eigenen Bruder gegenüber konnte er sich kaum öffnen – was nur war mit ihm geschehen?

00:39:36: Währenddessen nahm Arbamals der Druck von außen zu.

00:39:40: Denn abgesehen von der Polizei die mit ihren Mordanschuldigungen gegenüber der Gruppe offenbar komplett falsch gelegen hatte interessierte sich nun die Presse massiv für den Fall.

00:39:51: Travis Geschichte verbreitete sich wie ein Lauffeuer im ganzen Land und entsprechend wollten natürlich alle wissen, was genau er erlebt hatte oder vielleicht auch nur Glaubte erlebt zu haben.

00:40:04: Die Erinnerungen des XXIII-Jährigen waren in dessen derart traumatisch dass man ihn einer Hypnose unterzog um die verdrängten Erlebnisse wieder an die Oberfläche

00:40:13: zu bringen

00:40:15: Und auch um zu sehen ob er wirklich die Wahrheit sagte.

00:40:18: Unter Hypnose zu lügen, ist bekanntlich schwierig.

00:40:24: Das Erlebte kam nur mühsam zurück – doch so langsam bauten sich die Fragmente in Travis' Unterbewusstsein wieder zusammen!

00:40:31: Er erinnerte sich, dass er zunächst auf eine Art Chirurgentisch liegend wieder zur Bewusstsein gekommen war.

00:40:38: Irgendetwas Schweres lag auf seinem Brustkorb, was ihm sehr wehtat und das Atmen erschwärte.

00:40:45: Er sah zunächst alles sehr verschwommen.

00:40:48: Ihm war heiß und alle Gliedmaßen fühlten sich an wie Blei….

00:40:54: Da bemerkte er, dass er nicht alleine war.

00:40:58: Da waren Leute um ihn herum und schienen mit diversen Gegenständen zu hantieren.

00:41:03: Von oben blendete ihnen eine grelle Lichtquelle – das müssen Ärzte sein!

00:41:08: – Schosses Travis plötzlich durch den Kopf.

00:41:12: Er erinnerte sich wieder an den Moment als er auf der Lichtung aus dem Auto gesprungen war.

00:41:17: Wahrscheinlich hatte er sich verletzt und die Jungs hatten ihn ins Krankenhaus gebracht.

00:41:22: Doch auf einmal stellten sich seine Augen wieder scharf wo er war oder vielmehr, er begriff plötzlich gar nichts mehr.

00:41:33: Denn über ihn hatten sich drei fremdartig aussehende Kreaturen mit riesigen Köpfen geneigt und starten ihnen an.

00:41:44: Adrenalin schoß durch Travis Körper und sein Fluchtinstinkt übernahm die Kontrolle.

00:41:49: Panisch sprang er von dem OP-Tisch und riss ich den seltsamen Apparat vom Brustkorb.

00:41:54: Die drei Kreatuen kamen langsam auf ihn zu.

00:41:58: Travis griff sich irgendeinen merkwürdiges Chirurgenbesteck und fruchtelte damit wild in der Luft herum.

00:42:02: – Wer seid ihr?

00:42:05: Was verdammt noch mal wollt ihr von mir, rief er in Todesangst.

00:42:10: Er war sich sicher, dass sie ihn umbringen würden.

00:42:14: Doch da machten die drei Gestalten plötzlich auf der Stelle kehrt und verließen den Raum.

00:42:20: Travis, noch immer völlig entkräftet und benebelt, befürchtete, das sich schon bald zurückkehren würde.

00:42:27: Also barnte er sich in seinem geschwächten Zustand irgendwie den Weg aus dem Raum.

00:42:32: Orientierungslos tastete er sich vor und kam schließlich in eine Art engen Korridor.

00:42:38: Der Weg verlief in einer Kurve, sodass er weder besonders weit vorausschauen konnte noch wusste ob die drei Wesen ihn womöglich verfolgten.

00:42:46: Nach einer Weile stieß er auf einen weiteren Raum und schlich vorsichtig hinein.

00:42:53: In der enken Kammer gab es nur ein futuristisch aussehenden Stuhl, der wie ein Cockpit-Sessel aussah

00:42:59: –

00:43:00: er war zum Glück leer!

00:43:03: Ich muss hier raus, ich muss hier heraus!

00:43:06: Spulten sich in Endlos-Schleife Travis Gedanken ab.

00:43:10: Die Wände der Kammer sahen so aus als wären es Türen.

00:43:14: Doch er fand keine Griffe und auch keine Klinke um sie zu öffnen.

00:43:19: An dem Stuhl gab es eine Vielzahl von Knöpfen.

00:43:21: Vielleicht öffnete ja einer von ihnen eine Tür nach draußen.

00:43:26: Ohne zu wissen was er da tat fingerte Travis an den Knöpfeln und Hebeln herum.

00:43:32: Es brachte nichts, die Türen blieben weiterhin verschlossen.

00:43:36: Da trat plötzlich erneut eine Gestalt in den Raum.

00:43:42: Abermals blieb Travis beinah das Herz stehen doch dann wich im nächsten Moment die Angst der Erleichterung!

00:43:48: Es war ein Mensch in einem Raumanzug.

00:43:51: Sofort stürzte Travis auf ihn zu.

00:43:54: «Hilf mir!«

00:43:55: beschwor er den Fremden.

00:43:56: »Wir müssen hier raus!

00:43:59: Doch der Fremde-Im-Raumanzug startte ihnen nur Stumm an.

00:44:04: Wo sind wir?

00:44:05: Wer sind diese

00:44:05: Wesen?!

00:44:07: Warum antwortest du nicht?

00:44:08: sprudelten die Fragen aus Travis heraus, doch sein Gegenüber schwieg einfach weiter.

00:44:14: Da bemerkte Travis, dass mit dessen Augen etwas nicht stimmte!

00:44:19: Sie wirkten leer und völlig teilnahmslos.

00:44:22: War das hier wirklich ein

00:44:23: Mensch?!

00:44:26: Da griff der Fremde ihn sanft am

00:44:27: Arm

00:44:28: und führte ihn aus dem Raum.

00:44:30: Resigniert werte Travis sich nicht und ging mit.

00:44:33: Welche Wahl hatte er schon?

00:44:36: Zurück zu den drei furchtbaren Kreaturen wollte er auf keinen Fall.

00:44:41: Der Mann in dem Raumanzug führte ihn wieder durch den engen, kurvenförmigen Korridor und durch weitere kleine Räume.

00:44:49: Er öffnete schließlich eine Luke – und Travis erkannte, dass es die Rampe des Raumschiffs sein musste.

00:44:56: Scheinwerfer blendeten ihn von allen Seiten als die Ramppe vollständig herausgefahren war.

00:45:02: Langsam gingen sie zusammen hinunter.

00:45:07: Nachdem sich seine Augen ermählich an das Licht gewöhnt hatten, erkannten Travis viele weitere Raumschiffe, die genauso aussahen wie dasjenige welches er gerade verlassen hatte.

00:45:18: Es waren Unzählige!

00:45:20: Wo war er hier?

00:45:22: Die Umgebung sah nicht grade nach Snowflake Arizona aus, die Landschaft war kark und gleichförmig.

00:45:29: keine Vegetationen und keinerlei Zeichen von Zivilisation ließen irgendwelche Rückstüsse auf den Ort zu.

00:45:36: alles war grau in Grau.

00:45:40: der fremde Mann führte ihn ein anderes Raumschiff hinein.

00:45:44: abermals in einer kleinen Kammer angekommen Saar Travis sich dieses Mal drei humanoiden Personen gegenüber.

00:45:51: Würden diese ihm endlich helfen?

00:45:54: Doch auch in ihrem emotionslosen Blick erkannte der junge Mann, dass etwas mit ihnen nicht stimmen konnte.

00:46:01: Wortlos packten sie ihn und hielten ihn mit schier übermenschlicher Kraft fest während einer von ihnen eine Art Plastikmaske über sein Gesicht stülpte.

00:46:11: Hier reißt die Erinnerung von Travis Walton ab.

00:46:15: Im nächsten Moment fand er sich völlig durch Nest in einem Straßengraben neben dem Highway liegend wieder Von woher aus er bis zu der Tankstelle lief, um seinen Bruder anzurufen.

00:46:27: Es sollten noch einige Wochen vergehen, bis Travis die anderen Männer aus der Holzfella tropischließlich

00:46:32: widersah.

00:46:32: Man

00:46:34: traf sich im Haus von Chef Mike Rogers.

00:46:37: Sie alle waren natürlich heil froh dass Travis zurückgekehrt war und auch das dieser Albtraum aus Mordanschuldigungen damit entgültig vom Tisch war.

00:46:47: Und trotzdem herrschte bei dem Treffen gedrückte Stimmung.

00:46:51: Vor allem Mike war noch immer von dem schlechten Gewissen und der Scham geplagt, weil er in Panik weggefahren war nachdem Travis von dem Lichtblitz getroffen wurde.

00:47:00: Dabei hatte der dreihundzwanzig-Jährige ihm mittlerweile längst verziehen.

00:47:06: Travis erzählte noch einmal was ihm seit seinem Verschwinden am fünften November wiederfahren war.

00:47:12: Im Gegensatz zur Polizei oder den sensationslüsternden Medien glaubten die anderen Jungs ihm seine Geschichte Oder hatten zumindest weitaus weniger Vorbehalte Denn schlussendlich saßen sie alle im selben Boot.

00:47:26: Sie alle hatten etwas erlebt, dass Schier unglaublich schien.

00:47:32: Travis hatte bereits erkannt was der eigentliche Mechanismus hinter dem Spott, dem Hohn und dem Unglauben war die ihm seit seiner Wiederkehr entgegen wehten.

00:47:42: Die Menschen wollten um jeden Preis eine rationale Erklärung finden für das was er zu erzählen hatte.

00:47:49: Also sprachen sie von einem schlechten Scherz.

00:47:52: Travis Geschichte war für die meisten Menschen Nicht mehr als das Fantasie-Produkt eines Wichtig-Tours, der zu viele Science-Fiction-Filme gesehen hatte und unbedingt mal ins Fernsehen wollte.

00:48:04: Und so geriet der Fall Travis Walden allmählich in Vergessenheit!

00:48:09: Die Welt drehte sich weiter – und das Leben der Leute im Snowflake Arizona ging unbekümmert weiter nur nicht für die sieben Männer.

00:48:20: Die Erlebnisse in jenem November nineteenhundertfünfundsiebzig haben bei jedem einzelnen Crewmitglied tiefe Narben hinterlassen Narben, die nur oberflächlich verheilt sind und jedes Mal ein wenig aufbrechen, sobald sie die Geschichte von damals wieder hochholen.

00:48:36: Sie alle sind bis heute gezeichnet von dem was sie gesehen haben – was auch immer das war!

00:48:42: Denn natürlich kann es sein dass die ganze Geschichte doch nur ein dummer Streich war der irgendwie entartet ist.

00:48:51: Dass Travis seine Entführung nur vorgetäuscht und die Männer diese spannende Story von der fliegenden Untertasse auf der Lichtung gemeinsam einstudiert hatten.

00:49:00: Doch wie lässt sich dann erklären, dass man Travis nie gefunden hat als das Gebiet weiträumig abgesucht wurde?

00:49:07: Warum hatten denn alle Männer den Lügendetektortest bestanden?

00:49:11: Wieso hätte sich die Truppe überhaupt so eine Geschichte einfallen lassen wenn sie sich zwar als Kollegen kannten aber nun auch keine Klicke aus engen Freunden gewesen waren.

00:49:21: Und hätten die anderen sechs Männer die Geschichte nicht spätestens dann für falsch erklärt und Travis Aufenthaltsort bekannt gegeben?

00:49:28: Wie man es auch dreht und wendet, die Männer müssen irgend etwas gesehen haben.

00:49:37: Und wir können nur spekulieren was das gewesen ist!

00:49:41: Doch das Universum besteht Berechnungen zufolge aus mindestens einhundert Milliarden Galaxien – und allein unsere Galaxie vereint mindestens eine hundertsechzig Milliarden Planeten.

00:49:54: Wäre es da nicht naiv anzunehmen dass wir ganz alleine sind?

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