Schauerstoff Compilation: Ungeheuer(lich)
Shownotes
Bigfoot, der Yeti oder das Monster von Loch Ness: Seit Jahrhunderten erzählen Menschen von Kreaturen, die irgendwo außerhalb unserer bekannten Welt existieren sollen. Vielleicht faszinieren uns solche Legenden gerade deshalb so sehr, weil sie einen kleinen Zweifel säen: Haben wir unsere Umwelt wirklich vollständig verstanden? Könnte in abgelegenen Wäldern, tiefen Seen oder unzugänglichen Bergen noch etwas verborgen sein, das wir bislang übersehen haben? Unsere beiden heutigen Geschichten bewegen sich genau auf dieser Grenze zwischen Mythos und Wirklichkeit. Zuerst folgen wir in EIN SCHMALER GRAT einem kanadischen TikToker, der glaubt, einen riesenhaften Humanoiden auf einem Berg entdeckt zu haben. Danach führt uns DEM BIEST AUF DER SPUR nach Nordengland – zu einer Kreatur, die verdächtig an Bigfoot erinnert.
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Zur aktuellen Folge:
Der rätselhafte Fall Andrew Dawson aus Alberta und British Columbia, Kanada (2022) – ein virales TikTok-Video, eine angebliche Riesengestalt auf dem Canoe Mountain und das verstörende Verschwinden eines jungen Mannes. Und: Die unheimlichen Sichtungen am Bolam Lake bei Newcastle, Nordengland (Anfang der 2000er Jahre) – mehrere Zeugen, eine affenartige Bestie und eine Spurensuche zwischen Kryptozoologie, Legende und Wirklichkeit.
- Der rätselhafte Fall Andrew Dawson aus Alberta und British Columbia, Kanada (2022) – ein virales TikTok-Video, eine angebliche Riesengestalt auf dem Canoe Mountain und das verstörende Verschwinden eines jungen Mannes.
- Die unheimlichen Sichtungen am Bolam Lake bei Newcastle, Nordengland (Anfang der 2000er Jahre) – mehrere Zeugen, eine affenartige Bestie und eine Spurensuche zwischen Kryptozoologie, Legende und Wirklichkeit.
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Transkript anzeigen
00:00:10: Backfoot, der Yeti oder das Monster von Loch Ness.
00:00:15: Seit Jahrhunderten erzählen Menschen von Kreaturen die irgendwo außerhalb unserer bekannten Welt existieren sollen.
00:00:25: Vielleicht faszinieren uns solche Legenden gerade deshalb so sehr?
00:00:29: Weil sie einen kleinen Zweifel sehen!
00:00:32: Haben wir unsere Umwelt wirklich vollständig verstanden?
00:00:36: Könnte in abgelegenen Wäldern tiefen Sehen oder unzugänglichen Bergen noch etwas verborgen sein, das wir bislang übersehen haben.
00:00:47: Die folgenden beiden Geschichten bewegen sich genau auf dieser Grenze zwischen Mythos und Wirklichkeit.
00:00:54: Zuerst folgen wir in ein schmaler Grad einem kanadischen Tiktoker der glaubt einen riesenhaften Humanoiden auf einem Berg entdeckt zu haben.
00:01:05: Danach führt uns dem Beast auf der Spur nach Nordengland zu einer Kreatur Die verdächtig an Bigfoot erinnert.
00:01:22: Schauerstoff, der Gruselpodcast für schlaflose Nächte.
00:01:30: Ein schmaler Grad Das Internet Segen und Fluch Und zugleich ein seltsamer Ort.
00:01:45: Hier entstehen Geschichten die sich blitzschnell verbreiten viral gehen diskutiert kommentiert und geteilt werden Und je öfter sie auftauchen desto glaubwürdiger wirken Sie.
00:01:59: Aber nur weil eine Geschichte immer wieder reproduziert und von neuem erzählt wird, steigert das nicht ihren Wahrheitsgehalt.
00:02:08: Mythen, Hoaxes- und Verschwörungstheorien mischen sich hiermit Fakten – und die Grenze zwischen Realität und Fiktion verschwimmt!
00:02:19: Ein viraler Clip, ein Augenzeugengericht, ein Screenshot… all das kann genügen um eine Legende zu
00:02:26: erschaffen.".
00:02:31: Doch genau an dieser Grenze zwischen Fiktion und Wirklichkeit ereignete sich der folgende Fall eines Tick-Tockers, der seinen Followern vor wenigen Jahren eine geradezu unglaubliche Geschichte auftischte.
00:02:44: Und anschließend spurlos verschwand!
00:02:47: Vorweggenommen sei viele Elemente in dieser Story klingen wie ein Hoax – ein schlechter Scherz, ein typisches Internetmärchen.
00:02:58: Zugleich existieren jedoch Spuren die sehr real erscheinen, Spuren, die zeigen, dass manche Aspekte des Fals durchaus wahr sein könnten und diesem Social Media Mystery ein geradezu tragisches Ende beschert haben.
00:03:19: In den letzten Jahren lebte Andrew Dawson das Leben eines typischen Nordamerikaners.
00:03:26: Der thirty- vierjährige Kanadier wohnte in der Kleinstadt Jesper – in der Provinz Alberta direkt an der Grenze zu British Columbia.
00:03:35: Zwei-tausend-einundzwanzig hatte er begonnen, Videos aus seinem Alltag mit seiner Freundin Selma sowie deren Tochter Trinity und seinem geliebten Boxerhund Rex bei TikTok hochzuladen.
00:03:49: Andrews Videos waren dabei weder besonders reißerisch noch themenspezifisch – Mars spielte er mit seinem Hund, Mal alberte er mit einem Kumpel herum oder erstellte gewöhnliche Fragen an die Community.
00:04:04: Doch am zehnten April zwei-tau-zentzeintig änderte sich die Art seines hochgeladenen Contents plötzlich drastisch.
00:04:12: Andrew postete ein Video, das er unterwegs mit Freunden im Auto aufgenommen hatte.
00:04:18: Er hatte die Kamera auf die Spitze eines Berges gerichtet – genauer des Canoe Mountains, der sich etwa anderthalb Autostunnen von Andrews Wohnort entfernt in British Columbia befindet.
00:04:30: In dem Video sieht man auf dem Gipfel eine schemenhafte Gestalt stehen, die Andrew als rätselhaften Riesen beschreibt denn die Person wirkt deutlich größer als ein normaler Mensch.
00:04:43: Während die Freunde im Auto Andrews Beobachtung als Humbug abtaten, war der thirty- vierjährige fest entschlossen, der Sache auf den Grund zu gehen – nicht zuletzt weil seine Follower ihn später nach dem Upload für das wackeliere Handyvideo kritisierten, auf dem sich nur schemenhaft eine Art Gestalt aus der Ferne erkennen ließ.
00:05:05: In den nächsten Tagen versuchte der Tiktoker daher sich dem Berg von einem anderen Winkel auszunähern, um vielleicht mehr erkennen zu können.
00:05:14: Er fand einen Parkplatz am Fuße des Berges, wo er zumindest Halt machen und das Handy beim Heransum ruhiger halten konnte.
00:05:23: Zu seiner eigenen Überraschung war die Aufnahme vom Gipfel nun zwar deutlicher – allerdings war von der mysteriösen Gestalt weit und breit nichts mehr zu sehen.
00:05:34: Andrew erzählte seinen Followern außerdem, er habe mit ein paar Leuten aus der Umgebung gesprochen den das Phänomen bereits bekannt war.
00:05:42: Sie gaben an, dass die Figur auf dem Gipfel immer mal wieder auftauche und dann verschwinde.
00:05:51: Andrews Neugierde war nun vollends getriggert.
00:05:54: Er musste einfach herausfinden was er dort oben auf der Berggspitze gesehen hatte.
00:05:59: also wollte er den Kino Mountain mit seinem Wagen oder notfalls zu Fuß epplimmen doch das war leichter gesagt als getan.
00:06:09: Am dreizehnten April, twenty-twoundzwanzig postete der junge Kanadier ein Update, das er bei sich zu Hause aufgenommen hatte.
00:06:17: Er berichtete, dass er am Vorabend der Wegbeschreibung eines Einheimischen gefolgt war und eine schmale Straße in Richtung des Gipfels genommen hatte.
00:06:27: Dort war er allerdings von einem Beamten in Uniform angehalten worden, der ihm die Weiterfahrt verweigert hatte – obwohl es sich um öffentliches Gelände handelte.
00:06:37: Andrew vermutete dass es sich um eine Art Agenten handeln könnte, der offenbar nicht wollte – das er zu viel dort oben herum schnüffelte.
00:06:47: Doch vorerst musste der thirty- vierjährige gar nicht den Kinomountain erklimmen, um weitere Ungereimtheiten und mysteriöse Erscheinungen zu entdecken.
00:06:57: Am folgetag postete er auf dem Weg zur Arbeit ein weiteres Video im Morgengrauen, da ihm während der Fahrt mit Blick auf den Berg etwas aufgefallen war.
00:07:06: Über einer der Bergflanken Schimmerte in der Luft plötzlich ein weißes Objekt.
00:07:12: Es sah aus, als würde es etwa zwanzig Meter über dem Boden habeln.
00:07:18: «Fliegt dieses Ding etwa wieder nach Hause?« schrieb Andrew dazu in der Caption und schien nun plötzlich Außerirdische mit ins Spiel zu bringen.
00:07:27: Aber das war noch nicht alles!
00:07:29: Am selben Tag hielt er während der Fahrt wieder sein Handy an die Windschutzscheiben und dokumentierte mehrere schwarze Helikopter, die emm sich um den Berg herumflogen und irgendwelche länglichen Gegenstände transportierten.
00:07:43: Nun war Andrew sich sicher, er war hier irgendetwas auf der Spur – etwas was die Regierung offenbar vor den Menschen in der Region geheimhalten wollte.
00:07:57: Seine TikTok-Follower überzeugten ihn, dass er es noch einmal versuchen solle, den Kanun Mountain auf eigene Faust zu erklimmen also vor Andrew noch einmal zur unausgebauten Straße zum Gipfel.
00:08:11: Er fuhr extra später los bei der Hofte dass der Berg in der Dunkelheit nicht mehr bewacht würde.
00:08:17: Doch er hatte sich getäuscht!
00:08:19: Auf der Mitte der Strecke bis zum Gipfel stand ein Wagen am Rand der Fahrbahn, und eine Art Officer mit einer Taschenlampe stellte sich ihm in den Weg.
00:08:29: Andrew erkannte ihn als denselben Mann von vor ein paar Tagen.
00:08:34: »Die Straße ist geschlossen, Sir« sagte der Beamte im Nüchternem, aber bestimmten Tonfall.
00:08:40: »Bitte wenden Sie und fahren sie zurück.
00:08:45: Der dreißigjährige leistete nicht viel Widerworte, denn im Grunde hatte er ja auch kein gutes Argument an der Hand, um sich den Anweisungen dieses mysteriösen Agenten zu widersetzen.
00:08:56: Er kooperierte also und entfernte sich wieder mit seinem Fahrzeug – glaubend, dass ich die Sache damit erledigt hatte!
00:09:04: Doch damit lag er leider falsch.
00:09:12: Es verging ein paar weitere Tage bis Endlu am siebzehnten April zwei tausendzweiundzwanzig realisierte dass er sich offenbar mit den falschen Leuten angelegt hatte.
00:09:23: Zumindest ließ ich das aus dem Video ableiten, daß er an diesem Tag bei Tiktok hochloot.
00:09:28: Der siebzehnsekündige Clip trug den Titel «Jemand stalkt mich» und zeigte wie Andrew nervös durch die Schlitze seiner Wohnzimmer-Galusien filmt und dabei ein parkendes Auto auf der anderen Straßenseite fixiert.
00:09:43: Andrew kommentierte dabei aus dem Off ,dass es sich um denselben Wagen handelte den er einige Tage zuvor auf der Landstraße in Richtung Berggipfel gesehen hatte.
00:09:55: Als der thirty- vierjährige daraufhin vor die Tür trat und den Insassen des Fahrzeugs konfrontieren wollte, fuhr dieser plötzlich mit quitschenden Reifen davon.
00:10:06: Seine Follower warnten Andrew nun vermehrt, ermöge ihn der Angelegenheit nicht weiter herumschnüffeln da er sonst womöglich noch Schlimmeres zu befürchten hatte.
00:10:16: Und wie es vorerst schien, behielten sie recht Denn anstelle der zuvor noch beinahe täglich geposteten Videos folgte auf Endo Dorsens TikTok-Kanal nun absolute Funkstille.
00:10:32: Drei Wochen gingen ins Land, in denen seine Follower um ein Lebenszeichen des thirty- vierjährigen Bankten und sich besorgt fragten was passiert sein mochte.
00:10:43: Bis der Kanadier sich schließlich am siebten Mai zwei tausendzweiundzwanzig mit einem erneuten Video mit dem Titel Offizielles Update zurückmeldete.
00:10:53: Der Clip war anders als sonst, denn anstelle von Aufnahmen des Kinomounten oder der klassischen Selfie-Einstellung die Andrew sonst verwendet hatte, war das Handy nun offenbar auf ein Stativ gesetzt worden und der junge Mann stand etwa einen Meter fünfzig entfernt buchstäblich mit dem Rücken zur Wand.
00:11:13: So konnte man nicht mal erkennen wo Andrew sich überhaupt befand.
00:11:18: Noch verwirrender und beunruhigender war jedoch der Inhalt des Videos.
00:11:23: Andrew behauptete in dem gut dreißigstig kündigen Clip, er war einfach beschäftigt gewesen und hatte keine Zeit gehabt seinen Kanal mit weiteren Content zu bespielen.
00:11:34: Außerdem müsse er seine Follower leider enttäuschen denn alle Videos zu den mysteriösen Riesen auf dem Berg seien fake und er habe sie lediglich zur Unterhaltungszwecken gepostet.
00:11:48: Die TikTok-Community und insbesondere seine FOLLOWER waren natürlich sprachlos!
00:11:53: Hatte er sie alle hinter das Licht geführt?
00:11:56: Doch während viele User sich betrogen fühlten und ihrem Groll in den Kommentaren Ausdruck verliehen, entstand plötzlich ein weiteres Lager an Tiktokern die das Video etwas anders interpretierten.
00:12:09: Vielen war aufgefallen dass die Kameraeinstellung untypisch für Andrew gewählt war – und es beinah so wirkte als wäre er zu der Aufnahme gezwungen worden.
00:12:19: Noch dazu schaute der Influencer bei seiner Botschaft an seine Fans regelmäßig zur Seite als würde er einem festgelegten Skript folgen, das ihm jemand diktierte.
00:12:30: Und wer genau hinschaute, bemerkte an der Aufnahme außerdem ein leicht anderes Seitenverhältnis des Frames was darauf hindeutete dass für den Clip nicht sein eigenes Telefon verwendet worden war.
00:12:44: Die Frage war also hatte er das Video in denen er all seine Beobachtungen zum Canoemountain dementierte überhaupt aus eigenem Interesse gedreht?
00:12:55: Oder hatte ihn jemand dazu gezwungen?
00:13:01: Wieder vergingen zehn Tage, in denen Andrew nichts von sich hören ließ.
00:13:06: Dann jedoch fasste er sich am siebzehnten Mai offenbar ein Herz und setzte einen weiteren neunsekündigen Clip mit dem Titel Ich habe Angst ab!
00:13:15: Der wiederum neue Verwirrung – und große Sorgen um den dreißigjährigen Stiftete.
00:13:21: In gewohnter Selfie-Manier, offenbar wieder bei sich zu Hause sprach er nun in die Kamera.
00:13:28: Es kann sein, dass ihr nie wieder etwas von mir hört.
00:13:32: Aber meine Videos waren nicht fake!
00:13:36: Und als wäre dies Nichtbestätigung genug für jene gewesen, die zuvor ohnehin Zweifeln an Andrews Geständnis gehabt hatten, postete er einen Tag später sein definitiv letztes Video auf seinem TikTok-Kanal – eine erneute Aufnahme der verschneiten Bergspitze.
00:13:53: Dieses Mal ließ sich jedoch schämenhaft ein abstrakt wirkendes Gebäude darauf erkennen….
00:13:59: Andrew hatte dem Clip den Titel Militär gegeben und war fest davon überzeugt, dass er diesen Bau auf dem Gipfel des Berges noch nie zuvor gesehen hatte.
00:14:11: Danach blieb Andrews Tiktok-Account bis zum heutigen Tage stumm.
00:14:22: Während Andrew Dawson nicht mehr zu den unheimlichen Vorkommnissen am Kinomau unten postete, schien er von nun an irgendwie mit seinem gewöhnlichen Leben weitermachen zu wollen.
00:14:33: TikTok bespielte er nicht mehr.
00:14:35: Doch auf seinem Facebook-Profil teilte er weiterhin Eindrücke aus seinem Privatleben, mit seinem Hund Rex, seiner Freundin Salma und seiner Stiefdochter Trinity.
00:14:46: Er genoss den Frühsommer mit seiner Familie – und freute sich auf eine Reise nach Mexiko!
00:14:52: In diese Zeit fiel auch die Anfrage des bekannten Podcasters Toni Merkel der Andrew bei Instagram kontaktierte und fragte ob er seine Story in seiner Sendung The Confessionals Podcast zu Deutsch, der Geständnis-Podcast erzählen wolle.
00:15:09: Ein Format das sich explizit mit den paranormalen oder unerklärlichen Erlebnissen seiner Gäste beschäftigt.
00:15:17: Doch der einstige Influencer Andrew blieb kurz angebunden und schrieb abermals – alles sei nur erfunden gewesen!
00:15:25: Es schien als wollte er die Videos, mit denen er wochenlang die TikTok Community in Atem behalten hatte und mit denen er sich offenbar in große Gefahr gebracht hatte, für immer hinter sich lassen.
00:15:41: Doch irgendwann ruhte schließlich auch sein Facebook-Account – das folgten gar keine Updates mehr!
00:15:48: Stattdessen hörte man nun zumindest noch einmal in der Lokalpresse seiner Heimat etwas von dem thirty- vierjährigen.
00:15:55: Hatte Andrew sich etwa an die Medien gewandt und seine Geschichte offiziell an die Öffentlichkeit gebracht?
00:16:01: Leider nein!
00:16:03: Jemand hat eine Traueranzeige für ihn aufgegeben….
00:16:09: Sechs Wochen nach seinem letzten TikTok-Video zum Canoe Mountain erschien am ersten Juli, im Kempel River Mirror eine Traueranzeige für Andrew Ryan Wachon Dorsen.
00:16:24: Von seiner Freundin Selma über seine Eltern bis hin zu Tanten und Onkeln der Familie Dorssen waren dort alle aufgeführt die den viel zu frühen Tod des thirty vierjährigen Betrauten.
00:16:36: Über die Todesursache lieferte die Anzeige keinen Aufschluss was allerdings auch nicht gerade typisch in solchen Nachrufen ist.
00:16:44: Was also war geschehen?
00:16:49: Wieder einmal brachen unter seinen Social-Media-Anhängern wilde Diskussionen los, während manche User sein Tod eindeutig mit den jüngsten Verstrickungen und seinem rätselhaften Content in Verbindung brachten behaupteten andere Andrew gekannt und gewusst zu haben dass er an Depressionen gelitten habe, weswegen er womöglich den Freitod gewählt hatte.
00:17:13: Und wieder andere konnten der ganzen Geschichte überhaupt kein Quäntchen Wahrheit mehr abgewinnen, weshalb sie sogar den Tod des dreißigjährigen Tiktokkers für fragwürdig hielten und glaubten er habe selbst dies schlussendlich inszeniert.
00:17:28: Doch wie eingangs bereits angedeutet manchmal liegen Wahrheit und Illusionen extrem nah beieinander so dass uns nichts anderes übrig bleibt als die ganze Geschichte Schritt für Schritt noch einmal zu betrachten.
00:17:45: was Andrews Story Von der paranormalen Sichtung auf dem Kinomountain zunächst sicherlich Punkte bringt, ist die Tatsache, dass er zuvor nie irgendetwas Themenverwandtes aus diesem Bereich gepostet hatte.
00:17:58: Er war ein vollkommen gewöhnlicher Typ – der einfach Spaß daran gehabt hatte sein tägliches Leben mit der TikTok-Community zu teilen.
00:18:08: Gleichzeitig war auch er sich vermutlich darüber bewusst das vermeintliche Sensation und reißerische Videos natürlich deutlich mehr Reichweite bringen als Alltagskontent.
00:18:21: Konnte es also eine bewusste Entscheidung gewesen sein, seine Follower mit Verschwörungstheorien in die Irre zu führen oder glaubte Andrew selbst felsenfest daran?
00:18:30: Was den geheimnisvollen Riesen auf dem Berg angeht lässt sich mittels Google Maps relativ schnell ein Licht ins Dunkel bringen Denn bei der Überlebensgroßengestalt handelt es sich bei näherem Hinsehen um nichts anderes als einen schnöden Mobilfunkmast.
00:18:50: Aber wie konnte es dann sein Das Endo des Konstrukts bei seinem zweiten Besuch am Kinomountain nicht mehr widerfand.
00:18:58: Das Follow-up Video entstand an einem anderen Standort, so dass Endo die andere Flanke des Berges filmte – von wo aus man den Turm perspektivisch schlichtweg nichts sehen konnte.
00:19:11: Apropos Bergflanke und was war mit dem weißen, späbenden Objekt das Endo einige Tage später sah?
00:19:20: Zunächst einmal machen die Aufnahmen den Eindruck dass es sich um einen anderen Berg handelte, zumal die gesamte Region alles andere als flach ist und zahlreiche Gebirge vorhanden sind.
00:19:31: Am wahrscheinlichsten ist außerdem, das es sich bei dem Objekt eigentlich um ein Wetterballon gehandelt hatte – wenn nicht einfach Umreste von Kondensstreifen!
00:19:41: Auch die umherfliegenden Hubschrauber lassen sich bei genauerem Hinsien logisch erklären.
00:19:47: Wer das Video aufmerksam verfolgt sieht, daß die Helikopter große Baumstämme an einem Seil transportieren Eine Strategie bei Forstarbeiten, die in schwer zugänglichen Regionen wie dieser vollkommen üblich sind.
00:20:04: Wenn der thirty- vierjährige Tiktoker also wissentlich oder unwissentlich gänzlich normale Dinge am Canoo Mountain gesehen und einfach nur falsch interpretiert hatte – warum wurde er dann in den folgenden Tagen und Wochen gestorgt und verfolgt?
00:20:19: Und warum vermutete er das die Regierung dahinterstecken könnte?
00:20:25: Das Video von dem Mysteriösen Beamten der ihm den Zugang zum Berggipfel verwährte, ist leider sehr dunkel und unschar.
00:20:33: Allerdings lässt sich erkennen, dass der Mann ein Dodge Charger mit getunter Abgasanlage fuhr – was vor allem deutlich wurde als er mit rührendem Auspuff in quitschenden Reifen davon rausste, als Anduin einige Tage später vor seinem Haus entdeckte und zur Rede stellen wollte.
00:20:52: Nicht gerade ein typisches Vehikel für einen Regierungsagenten in geheimer Operation!
00:21:00: An dem Geständnisvideo, das Endloh im Mai of May, Schließlich Hochloot und in welchem er all seine Beobachtungen dementierte lässt sich weiterhin schwer ausmachen ob er die Wahrheit sagt oder nicht.
00:21:14: Gleichzeitig stellt sich die legitime Frage wenn die Regierung oder irgendeine geheime Organisation tatsächlich ein Problem mit Endluß Content hatte weil er im Begriff war ein streng gehütetes Geheimnis öffentlich zu machen?
00:21:29: Warum dann dieses Video indem er alle zuvor getroffenen Aussagen zurücknahm.
00:21:35: Denn wenn man ihn offenbar zu dem Geständnis zwingen konnte, warum hatte man dann nicht gleich seinen gesamten Content sowie seinen Account gelöscht?
00:21:44: Oder hatte man ihn etwa für alle Zeiten zum Schweigen bringen wollen?
00:21:48: Weshalb weitere sechs Wochen später schließlich die Todesanzeige zu Andrew Dawson im Netz auftauchte?
00:21:58: Die Trauer-Anzeige ist schlussendlich das Momentum in der mysteriösen Geschichte des kanadischen Tiktokkers dass die meisten Rätsel aufgibt.
00:22:07: Denn auch hier gibt es zunächst Indizien, die in Richtung Hokes weisen.
00:22:12: Auf der lokalen Nachrichtenseite kann so ziemlich jeder eine Traueranzeige inserieren – ohne Mittelsterbeurkunde einen Nachweis zu erbringen.
00:22:21: Ebenso finden sich keine weiteren offiziellen Todesmeldungen für Andrew Dawson im Netz.
00:22:29: Gleichzeitig ist es — insbesondere in Zeiten von Social Media — extrem schwierig geworden seinen eigenen Tod vorzutäuschen.
00:22:38: Seine sozialen Kanäle hat Andrew seit dem ersten Juli, zwei Tausendzweiundzwanzig jedenfalls nicht mehr bespielt.
00:22:45: Sein Facebook-Profil ist sogar in eine Gedächtnisseite umgewandelt worden und sein Instagram-Account sowie seinen TikTok-Profil ruhen ebenfalls.
00:22:57: selbst wenn der thirty vierjährige sich parallel neue Accounts aufgebaut hätte wäre es sicherlich nur eine Frage der Zeit bis diese aufliegen würden Zumal seine Lebensgefährtin Salma weiterhin intensiv ihre Social Media Accounts nutzt und seit diesem Jahr offenbar einen neuen Partner hat.
00:23:17: Eine Erklärung zu Andrews Verschwinden, hat sie jedoch nie abgegeben was unterschiedlich ausgelegt werden kann.
00:23:25: Viele Menschen teilen ihren Schmerz eben nicht gerne mit der ganzen Welt Und so bleibt es durchaus wahrscheinlich dass Andrew Ryan Watson Dorsen leider nicht mehr am Leben ist.
00:23:40: Anstelle von einem Zusammenhang mit seiner vermeintlichen Sichtung einer übernatürlichen Kreatur bleibt jedoch eine logischere und umso tragischere Erklärung.
00:23:51: Im November, zwanzig, etwa ein halbes Jahr vor seinem Tod postete Andrew bei Facebook eine handgeschriebene Notiz auf der Stand, solltest du jemals an Suizid denken sei sicher dass ich mir jederzeit lieber deinen Kummer anhören würde als zu deiner Beerdigung zu gehen.
00:24:14: Vielleicht eine Mahnung, die rückblickend gar nicht so sehr seinen Freunden und Followern sondern vielmehr ihm selbst gegolten hatte?
00:24:31: Andrew Dorsens Geschichte zeigt wie schnell aus einer einzigen rätselhaften Sichtung eine moderne Legende entstehen kann.
00:24:40: doch Berichte über riesenhafte menschenähmliche Kreaturen gab es lange vor TikTok.
00:24:46: für unsere zweite Geschichte Reisen wir deshalb nach Nordengland an einen stillen See, an dem mehrere Zeugen das selbe unheimliche Wesen gesehen haben wollen.
00:25:06: Dem Biest auf der Spur.
00:25:12: Es zischt mehrmals lautstark als die vier Männer bei einer Zeit gleich ihre Bierdosen öffneten und sie anschließend einander zugewandt in die Höhe hielten.
00:25:22: Cheers Jungs oder Tite Lines riefen sie einander dazu bevor jeder einen großen Schluck nahm die Dose in die Halterung seines Campingstuhls klemmte und sich dann wieder mit konzentrierter Mine seiner Route zuwandte.
00:25:37: Sie hatten die Angeln schon vor über einer Stunde ausgeworfen, bisher hatte aber noch keiner von ihnen Glück gehabt – aber das machte nichts!
00:25:45: Die vielversprechende Dämmerungszeit hier am Bollem Lake im Nordosten Englans ganz in der Nähe von Newcastle stand erst noch bevor….
00:25:56: Und überhaupt waren sie ja nicht nur hergekommen um hoffentlich mit einer Wagenladung Hächte wieder nach Hause zu fahren.
00:26:04: Sie waren seit langer Zeit alte Schulfreunde und hatten in ihren Rollen als berufstätige Familienväter kaum noch Gelegenheit, zu solchen Unternehmungen.
00:26:13: Entsprechend genossen sie es die Auszeit am See auch zu nutzen, um gemeinsam in alten Geschichten zu schwelden und mal wieder herzhaft zusammen zu lachen.
00:26:25: Doch unter die ausgelassene Stimmung der Männer mischte sich als bald ein mulmiges Gefühl.
00:26:32: Keiner von ihnen vermochte zunächst zurecht den Finger darauf zu legen, was genau die unbehagliche Atmosphäre verursacht hatte.
00:26:39: Doch dann dämmerte es ihnen schließlich!
00:26:42: Der See und der sie umschließende Wald waren toten still.
00:26:47: Mittlerweile war die Sonne im Begriff unterzugehen – und die verbliebene Helligkeit hatte die Landschaft um sie herum in ein orange-roserfarbenes Zwielicht getaucht.
00:26:57: Eigentlich hätte unter den Insekten und nachtaktiven Tieren nun Hochbetrieb herrschen müssen… War dies doch die gewisse Stunde, in der sie normalerweise lautstark zum Leben erwachten.
00:27:09: Doch alles schwieg beharlich – geradezu nervös!
00:27:12: Angespannt den Atem anhaltend Da entdeckte einer der Männer in einiger Entfernung eine Bewegung.
00:27:23: Die vier Freunde saßen am südlichen Ufer des Sees und blickten auf dem schmalen Nordstrand an der gegenüberliegenden Seite.
00:27:30: Der See war klein Und die Distanz zwischen den weiten Ufern betrug nicht mehr als etwa zweihundert Meter.
00:27:37: Umso mehr war unverkennbar, dass sich zwischen den Bäumen hinter dem Sandstrand irgendetwas regte.
00:27:44: Zunächst konnten sie nur wackelnde Bäume und Sträucher ausmachen.
00:27:47: Doch urplötzlich wurde klar das dort jemand stand – und sie beobachtete.
00:27:53: oder sollten Sie vielmehr sagen etwas?
00:27:59: Denn schon aus dieser Entfernung konnten die Männer mit Sicherheit sagen, daß der Fremde am gegenüberliegenden Ufer von enorm großer Statur war!
00:28:08: Sie schätzten ihn auf ca.
00:28:09: zwei Meter dreißig.
00:28:10: Mit der untergehenden Sonne, die sie derweil aus Richtung Westen blendete, war es allerdings schwierig weitere Details zu erkennen.
00:28:20: Dies änderte sich jedoch schlagartig mit dem Moment als die Sonne hinter den Hügeln verschwunden war.
00:28:27: Plötzlich konnten sie die Erscheinung am anderen Ofa einwandfrei erkennen und feststellen, dass es sich weiß Gott nicht um einen Menschen handelte – sie war von extrem muskulöser Statur und über mit dunklem Fell bedeckt.
00:28:42: Das Unheimlichste an der Kreatur waren jedoch die Augen, die sie rot funkelnd über den See hinweg böse anstarten.
00:28:51: Die vier Männer, die eigentlich bis in die Nacht hatten Fischen wollen, brachen ihren Angelausflug sofort ab.
00:28:58: Als ihnen klar wurde, dass sie für den Rückweg zum Auto eben jenes Waldstück durchqueren mussten – aus dem das bedrohliche Monster gekommen war – wesen sie all ihre Ausrüstung zurück und sprinteten atemlos zu ihren Wagen!
00:29:11: Keiner von ihnen blickte zurück, als sie so schnell sie konnten den Wald durchquerten und ihre schweren Schritte durchs Moos die gespenstische Stille durchsnitten.
00:29:21: Doch sie alle trafen unversehrt bei ihren Fahrzeugen ein, stiegen ein und fuhren mit quetschenden Reifen davon.
00:29:29: Zurück in ihrer Heimatstadt Newcastle diskutierten sie heftig ob Sie den Vorfall überhaupt melden sollten.
00:29:36: Ihnen war schließlich nichts geschehen, niemand hatte sie bedroht und sie hatten auch kein wie immer geartetes Verbrechen beobachtet.
00:29:43: Die Polizei war also in ihrem Fall der falsche Ansprechpartner, aber irgendjemandem, der vielleicht in dieser Sache Licht ins Dunkel bringen konnte, mussten sie den Vorfall einfach erzählen.
00:29:54: Und so wandten sie sich an das britische Forschungszentrum für Menschnafen und schilderten ihre beunruhigende Entdeckung.
00:30:04: Sowohl die vier Hobbyfischer als auch das kontaktierte Forschungsinstitut hatten großes Interesse daran, die Geschichte vorerst möglichst diskret zu behandeln.
00:30:13: Schließlich wussten alle Beteiligten Wie unglaubwürdig die Sichtung einer affenartigen Bestie für außenstehende Klang.
00:30:20: Trotzdem bekam die lokale Presse als bald Wind von der Angelegenheit und titelte in den folgenden Wochen, man habe am Bolum Lake einen echten Yeti gesichtet.
00:30:31: Gleichzeitig traten – ermutig durch öffentliche Berichte – weitere Augenzeugen vor, die interessanterweise etwas ganz Ähnliches in der Region erlebt hatten.
00:30:42: Unter ihnen war eine junge Mutter namens Naomi, die etwa zur selben Zeit Im Frühjahr, zwei Tausendzwei mit ihrem damals vierzehnjährigen Sohn David das Folgende erlebt hatte.
00:30:53: Das Mutter und Sohn gespannt war nach einem ausgiebigen Spaziergang am See auf dem Rückweg zu Ihrem Wagen gewesen den sie auf einen öffentlichen Parkplatz abgestellt hatten schon auf dem Wanderweg durch hohes Gras und dichte Bäume bei ihnen bereits aufgefallen wie merkwürdig ruhig die Natur um Sie herum war.
00:31:12: kurz bevor sie den Parkplatz erreichten sah David schließlich etwas Seltsames in einem Gebüsch etwa einhundert Meter entfernt von ihnen.
00:31:22: Ängstlich wandte er sich an seine Mutter, die die Aufregung in seiner Stimme zunächst nicht für voll nahm.
00:31:28: Doch dann folgte sie seinem Blick und entdeckte in dem Wald Stück einen – wie Sie es beschrieb – großen dunklen Schatten der zwischen den Bäumen hin- und herglitt.
00:31:38: Noch immer glaubte sie David würde zu viel in das Schattenspiel hineininterpretieren doch der blieb hartnäckig so dass sie ein stück näher an den Wald herantrat.
00:31:52: Als sie realisierte, was sie da an sah, nahm sie David kurzerhand bei seinem Arm und schob ihn instinktiv hinter sich.
00:32:00: Dort stand sie nun allein mit ihrem Sohn, um sie herum war sonst keine Menschenseele – und fand sich auch in Aug mit einer Bestie wieder für die ihr keine treffende Beschreibung einzufallen vermochte.
00:32:13: Ähnlich wie schon die vier Angler zuvor beschrieb sie die Kreatur als ungewöhnlich groß zwischen zwei und zweimeter fünfzig.
00:32:21: Auch sie erwähnte dass das mysteriöse Wesen mit einer Art Fellbedeck zu sein schien.
00:32:26: Ansonsten blieb ihre Beschreibung allerdings recht waage, da es zum Zeitpunkt ihrer erschreckenden Sichtungen ebenfalls bereits dämmerte und der sie umgebende Wald viel Tageslicht ausgeblendet hatte.
00:32:38: So erwähnte sie beispielsweise auch nichts von den rot leuchtenden Augen oder affenartigen Gesichtszügen.
00:32:45: In der Wahrnehmung der jungen Mutter verschwand das unheimliche Monster nach einigen Augenblicken wieder zwischen den Bäumen – wobei sie nicht klar sagen konnte!
00:32:53: ob es sich tatsächlich entfernte oder an Ort und Stelle einfach verblaste.
00:33:01: Und dennoch waren ihre und weitere Augenzeugen Berichte für einige Wissenschaftler Anlass genug, sich auf die Suche nach der angeblichen Yeti- oder Bigfoot-Kreatur zu machen.
00:33:11: Denn was den Forschern am meisten zu denken gab – nur allzu häufig meinen Menschen im Alleingang irgendwelche mysteriösen Wesen auszumachen, die sich keiner bekannten Spezies zuordnen lassen sowohl auf die hier geschilderten Als auch auf viele weitere Augenzeugen berichte, traf jedoch das Merkmal zu, dass stets mehrere Personen zugleich das mysteriöse Beast vom Bowlem Lake gesehen hatten.
00:33:38: Auch der Kryptozoologe Jonathan Downs und sein Forschungsteam waren fasziniert von den Sichtungen der Sehbesucher und beschlossen, die Sache selbst auf den Grund zu gehen – mit einem Ergebnis, dass sie selbst wohl kaum für möglich gehalten hätten!
00:33:56: Die Forscher verbrachten fünf Tage und Nächte in den Wäldern rund um den Bowlem lake.
00:34:01: Tagsüber interviewten sie Augenzeugen und Einheimische.
00:34:04: Nachts versuchten Sie, mit Spezial-Equipment wie Infrarotkameras und Nachtsichtgeräten einen Blick auf das geheimnisvolle Beast zu erheißchen.
00:34:13: Dies gelang allerdings nicht wirklich da Ihre Gerätschaften aus irgendeinem Grund dort draußen in der unberührten Natur immer wieder technische Störungen aufwiesen.
00:34:24: Am zweiten Abend Ihrer Expedition bemerkten die Forschenden dann zunächst genau dass was andere Augenzeug schon zuvor beschrieben hatten.
00:34:33: Es war Dämmerungszeit am See und anstelle zahlreicher Geräusche nachtaktiver Tiere, die nun auf die Suche nach Nahrung gingen, umhüllte der Wald sie mit einem gespenstischen Schweiden.
00:34:44: Doch plötzlich durchschnitt ein anderes bedrohlich dominantes Geräusch – die ohrenbetäubende Stille!
00:34:52: Das achtköpfige Forschungsteam hörte wie in einigen Metern Entfernung ein großes Lebewesen durch's Unterholzschlicht und dabei Grasniedertrat und kleine Zweige geräuschvoll knacken ließ.
00:35:04: Hektisch holten sie ihre Taschenlampen hervor und leuchteten damit die Umgebung ab.
00:35:09: Doch der Wald war zu dicht mit Unterholz- und Bischenbewuchert, sodass sie nichts erkennen konnten.
00:35:15: Da kam einem Crewmitglied eine Idee.
00:35:18: Das Team hatte einen seiner beiden Trucks nah an ihrem Campingplatz geparkt – also sprang er hinein und schaltete das Fernlicht ein!
00:35:26: Das gleißende Licht enthüllte eine mindestens zwei Meter zwanzig große und massive dunkle Gestalt die sich in einigen Metern Entfernung zwischen den Bäumen hin und her bewegte.
00:35:38: Immer wieder verloren die Forscher das Biest aus den Augen, bis es kurzzeit später völlig unerwartet an einem anderen Ort im Dickicht wieder auftauchte.
00:35:47: Es näherte sich nicht, da es wohl spürte oder sah, dass die Wissenschaftler in der Überzahl waren.
00:35:54: Gleichzeitig schien es ihnen nicht freundlich gesonnen zu sein – und womöglich einen Angriff anzustreben!
00:35:59: Das suggerierte jedenfalls das dunkle und bedrohliche Gräulen dass die achtköpfige Forschergruppe vernahm.
00:36:09: Nach einigen Minuten entfernte sich die Kreatur wieder und verschwand vollends zwischen den Bäumen.
00:36:14: Die Wissenschaftler schoben die ganze Nacht Überwache in Schichten, doch das Beast vom Bowlam Lake kehrte nicht noch einmal zurück.
00:36:23: Am folgenden Morgen wollte das Forschungsteam nach Spuren suchen, die der fremde Riese möglicherweise zurückgelassen hatte.
00:36:30: In dem Bereich wo sie die Bestie in der vorangegangenen Nacht noch gesehen hatten fanden Sie leider nichts Verwertbares.
00:36:38: Dafür entdeckten sie allerdings auf der anderen Seite des Camps Fußabdrücke, die an einen großen Menschenaffen erinnerten und zwar in verschiedenen Größen.
00:36:47: War es möglich, dass am Bolem Lake nicht nur ein bigfoot-artiges Wesen gut versteckt vor der menschlichen Zivilisation lebte sondern gleich mehrere?
00:36:57: Dass es sich womöglich um einen ganzen Stamm an riesigen Menschenaffen handelte – obwohl sich die Zeugenaussagen häuften Bei denen gleich mehrere Personen zugleich das unheimliche Wesen vom Bolem Lake gesehen haben wollten, zeigte die britische Regierung nur wenig Interesse daran.
00:37:17: Die mysteriösen Sichtungen aufklären zu wollen.
00:37:20: Womöglich gab man nicht allzu viel auf die Schilderung der Zeugen – da es leider keine Foto- oder Videoaufnahmen von der Bestiege ab.
00:37:29: Gleichzeitig tat man von offizieller Seite die Sichtungen als Hirngespinste ab.
00:37:33: Zumal die Region im dünn besiedelten Nordosten Englans ohnehin Heimat für zahlreiche Mythen und Sagen ist.
00:37:43: Doch auch wenn man sich von fantasierreichen Theorien oder einem Glauben an mögliche Farbelwesen verabschiedet, bleiben andere Erklärungen die realistischer Klingen unmöglicherweise gar nicht so weit hergeholt sind.
00:37:56: Historisch gesprochen existiert die Insel Großbritannien noch nicht lange in ihrer derzeitigen vom europäischen Festland abgespaltenen Form vor circa acht tausend Jahren Verband I wo heute der Ärmelkanal England von Frankreich trennt, viel Landmasse die britische Insel mit dem französischen Nachbarland sowie auch mit Belgien und den Niederlanden.
00:38:18: Entsprechend gilt es als durchaus wahrscheinlich dass auch frühe Primatenarten wie beispielsweise der vor langer Zeit ausgestorbene Gigantopeticus auf die damalige britische Halbinsel gelangten.
00:38:31: Wäre es denkbar das sich bis heute in den Wäldern um den Bolum Lake eine unbekannte Primatenart versteckt hält?
00:38:38: die es irgendwie geschafft hat, von der zivilisierten Welt unentdeckt zu bleiben?
00:38:44: Zugegeben – dieses Szenario klingt nicht sonderlich wahrscheinlich.
00:38:48: Denn auch wenn die Gegend weitgehend unberührt und kaum besiedelt ist erscheint es einfach unvorstellbar dass eine solche Spezies in den vielen Jahrtausenden moderner Menschheitsgeschichte unerforscht geblieben wäre.
00:39:01: All das Skepsis zum Trotz bleibt aber dann noch ungeklärt was viele Augenzeugen ohne jedwede Verbindung zueinander in den frühen zweitausender Jahren am Bowlem Lake gesehen hatten.
00:39:13: Es scheint kaum vorstellbar, dass alle Beteiligten derselben Hysterie aufgesessen waren oder sich womöglich von einem schlechten Scherz hat enttäuschen lassen.
00:39:22: Das größte bekannte lebende Tier in Großbritannien ist der Rothirsch mit etwa zweihundertfünfzig Kilo auch nicht gerade ein Leichtgewicht allerdings mit grade mal einen Meter zwanzig Schulterhöhe wohl kaum zu verwechseln mit einer affenartigen Bestie die sich auf zwei Beinen fort bewegt.
00:39:40: Ebenso kam auch ein ausgebüchstes Zootier, wie etwa einen Gorilla oder einen Orang-Utan für die Zeitpunkte der mysteriösen Sichtungen nicht infrage.
00:39:48: Zumal diese Tiere für gewöhnlich nicht größer als maximal zwei Meter werden, sofern sie aufrecht auf zwei Beinen stehen.
00:39:58: und so reiht sich die Bestie von Boleum Lake in The Hall of Fame vieler mysteriöser Kreaturen wie etwa das Ungeheuer von Loch Ness, der Yeti oder auch die sogenannten Skinwalker ein deren Existenz bis heute wieder bewiesen noch wiederlegt ist.
00:40:14: Machen wir uns nichts vor!
00:40:16: Viele Sichtungen unbekannter Spezies lassen sich im Nachgang nur allzu oft mit optischen Täuschungen, Verwechslungen, Halluzinationen oder lebensechten Kostümen von so manchem Scherzkeksplosive erklären.
00:40:30: Der Mensch sieht und glaubt nunmehr gerne das was er sehen und glauben will.
00:40:35: Und dennoch bleibt selbst unter Abzug all dieser vermeintlich erklärbaren Sichtungen am Ende keine Nullsumme bestehen.
00:40:43: Stets gibt es eine kleine Menge an Aussagen, die in sich zustimmig oder Fotos, die offenkundig nicht manipuliert worden sind.
00:40:52: Oder es gibt ganz einfach eine Vielzahl an Augenzeugen, die sich nicht einfach verleugnen lässt.
00:40:58: Allein das bringt uns zu der Erkenntnis, dass der Mensch bei Weitem noch längst nicht alles verstanden hat – was sich hier auf unserem heimischen Planeten Erde Tag für Tag ohne unser Wissen so abspielt.
00:41:12: und das ist doch irgendwo wunderbar!
00:41:15: bin gleich ein wenig erschreckend.
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