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Schauerstoff Compilation: Da draußen ist etwas

Shownotes

Stimm dich mit uns auf Halloween und die schaurig-schönste Jahreszeit ein! Wenn es dunkel wird, verändert sich unsere Wahrnehmung. Geräusche wirken näher, Schatten größer – und plötzlich scheint dort draußen etwas zu lauern, das wir nicht einordnen können.

In dieser Compilation geht es um zwei Geschichten über solche nächtlichen Begegnungen. In DAS MONSTER AUS EINER ANDEREN ZEIT versetzt 1903 ein rätselhaftes geflügeltes Wesen die Kleinstadt Van Meter in Iowa in Angst. Danach führt uns ES KAM AUS DEM WALD in die Wälder von Ohio, wo eine junge Familie immer wieder von einer unbekannten Gestalt vor ihrem Haus beobachtet wird. Zwei Geschichten über Kreaturen, die eigentlich nicht existieren dürften.

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Zur aktuellen Folge:

Die Legende vom Van Meter Visitor in Iowa, USA (1903), ein geflügeltes Wesen mit leuchtendem Horn und eine Kleinstadt in Angst. Und: Eine Familie in Ohio, USA (Anfang der 1980er-Jahre), gelbe Augen vor dem Fenster, rätselhafte Spuren im Schnee und eine Kreatur, die aus dem Wald zu kommen scheint.

  • Die Legende vom Van Meter Visitor in Iowa, USA (1903), ein geflügeltes Wesen mit leuchtendem Horn und eine Kleinstadt in Angst.
  • Eine Familie in Ohio, USA (Anfang der 1980er-Jahre), gelbe Augen vor dem Fenster, rätselhafte Spuren im Schnee und eine Kreatur, die aus dem Wald zu kommen scheint.

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Transkript anzeigen

00:00:10: Wenn es dunkel wird, verändert sich unsere Wahrnehmung.

00:00:15: Geräusche wirken näher, Schattengröße und plötzlich scheint dort draußen etwas zu lauern das wir nicht einordnen können.

00:00:27: In dieser Compilation geht es um zwei Geschichten über solche nächtlichen Begegnungen.

00:00:34: in Das Monster aus einer anderen Zeit versetzt Die Kleinstadt von Mieter in Iowa, in Angst.

00:00:47: Danach führt uns es kam aus dem Wald In die Wälder von Ohio wo eine junge Familie immer wieder von einer unbekannten Gestalt vor ihrem Haus beobachtet wird.

00:01:01: Zwei Geschichten über Kreaturen die eigentlich nicht existieren dürften Schauerstoff der Gruselpodcast für schlaflose Nächte Das Monster aus einer anderen Zeit.

00:01:31: Es war bereits weit nach Mitternacht, als Mr.

00:01:34: Griffith allein die dunkle Hauptstraße seines kleinen Heimatortes entlang eilte.

00:01:41: Der Geschäftsmann hatte sich mal wieder mit einem Freund und Kollegen in seiner Stammkneipe verplaudert – und dabei die Zeit vergessen!

00:01:49: Hektisch zog er im Laufen die alte Taschenur seines Großvaters aus seiner Westentasche.

00:01:55: Verdammt es ging bereits auf ein Uhr morgens zu.

00:01:59: Dabei hatte er seiner Frau doch hoch und heilig versprochen, spätestens um Mitternacht zu Hause zu sein.

00:02:08: Der Wind blies ihm eisig ins Gesicht – und er stug den Kragen seines langen Mantels hoch!

00:02:14: Die Absätze seiner beschnürten Halbschuhe halten auf dem Kopfsteinpflaster als ihr zügig die menschenleere Straße quer durch die Innenstadt hinunter ging.

00:02:23: Noch etwa zehn Minuten dann wäre er daheim und könnte sich mit einem liebevollen Kuss bei seiner Frau entschuldigen.

00:02:30: Hoffentlich sorgte sie sich nicht zu sehr.

00:02:35: Mr.

00:02:36: Griffith war in Gedanken längst bei seiner treuen Ehefrau an seinen Kindern zu Hause angekommen, als etwas ihn unvermittelt in die Wirklichkeit zurückholte.

00:02:45: Dort – von dem Dach des imposanten Kaufhauses das erst wenige Monate zuvor fertiggestellt worden war – nahm er ein intensives Leuchten wahr.

00:02:55: Es sah aus, als hätte jemand auf den Dach eine große Laterne installiert deren Lichtkegel nun auf die noch feuchte Hauptstraße mit ihren glitzernen Pflastersteinen traf.

00:03:07: Mr.

00:03:07: Griffith hatte aufgrund seiner eigenen Zeitnot eigentlich keinen Anreiz, sich mit dem absonderlichen Geschehen dort oben auf dem Dach des Kaufhauses näher zu beschäftigen und dennoch blieb er abrupt und verdutzt stehen, denn der Anblick war einfach zu eigenartig!

00:03:23: Wer auch immer dort oben mit der Leuchtquelle hantierte, hatte zu jener derart späten Stunde mit Sicherheit keinen guten Grund dafür.

00:03:33: Entsprechend nahm der Geschäftsmann es zum Anlass, es als seine bürgerliche Pflicht zu sehen den unbekannten Störenfrieden konfrontieren.

00:03:41: Ohne zu zögern stellte er sich mitten in den Lichtkegel und rief verärgert «Hey!

00:03:47: Was bitte schön machen Sie da?».

00:03:50: Doch statt einer Antwort bekam Mr.

00:03:52: Griffith etwas noch viel merkwürdigeres zu sehen Der Lichtkegl, der ihn eben noch vollständig eingehüllt hatte schwenkte plötzlich in Richtung Nachthimmel bevor sich die gesamte Laterne ebenfalls in Bewegung zu setzen schien und in hohem Bogen über das nächtliche Firmament schwebte, um etwa fünfzig Meter weiter abermals auf dem Dach eines Geschäftshauses zu landen.

00:04:19: Ungläubig verfolgte der Geschäftsmann das Schauspiel und eilte dann weiter die Straße hinunter, um dieselbsame Lichtquelle einzuholen.

00:04:27: Wieder wollte er verärgert lospoitern, der Verursacher der nächtlichen Störung möge vom Dach hinuntersteigen und sich zu erkennen geben!

00:04:36: Doch was er gerade zu sehen bekommen hatte, entbärte jeder logischen Erklärung.

00:04:42: Entsprechend konnte man unweigerlich feine Risse in dem autoritären Ton ausmachen, den er sich abermals bemühte anzuschlagen.

00:04:51: »Hey, sie da!« rief er erneut.

00:04:54: «Kommen Sie daher runter!».

00:04:56: Bevor ich die Polizei rufe – wieder bekam er keine Reaktion, abgesehen davon dass die Lichtquelle sich erneute in Bewegungen setzte und nun in grader Linie von dem Gebäude linke Hand Direkt über ihn hinweg, auf die andere Seite hinüberschwebte, wo sie sich abermals auf einem Dach niederließ.

00:05:17: Was zur Hölle ist dieses Ding?

00:05:20: Hörte Griffith sich leise sagen, während er weiter entgeistert nach oben starte.

00:05:26: Spittestens jetzt hatte auch er jeden Mut verloren den Verursacher des mysteriösen Leuchtens weiter zur Rede stellen zu wollen und so konnte er nur stumm und staunend mit ansehen wie die fremdartige Lichtquelle erneut vom Dach abhob Dann jedoch weiter an Höhe gewann und in einer gleichförmigen Bewegung immer weiter dem Nachthimmel entgegenschwäbte, bis sie schließlich außer Sichtweite verschwand.

00:05:53: Ungläubig und völlig verdutzt blieb der einzige Augenzeuge zurück – nahm sich jedoch vor die Sache nicht einfach auf sich beruhen zu lassen!

00:06:02: Die Neugierde hatte den Geschäftsmann gepackt und er wollte unbedingt begreifen was für den Moment völlig unerklärlich schien.

00:06:11: Mr.

00:06:12: Griffith galt als ehrbarer Bürger in der Kleinstadt Van Mieter im US-Bundesstaat Iowa und, im Jahre three, als sich jene mysteriösen Vorkommnisse zutrugen wurde einem Augenzeugenbericht wie jenem des Geschäftsmanns auch noch deutlich mehr Bedeutung zugemessen als dies heute zumeist der Fall wäre.

00:06:34: So verwundert er es nicht dass die Nachricht über die mysteriose Sichtung von mr.

00:06:38: Griffeth sich ein Lauffeuer verbreitete Und ein Großteil der Menschen von Van Mieter sich fragte, ob sich in der folgenden Nacht womöglich ähnliches zutrüge.

00:06:50: Unter jenen Bürgern war auch einen im Ort geschätzter Physiker namens Dr.

00:06:54: Alcott.

00:06:56: Der Naturwissenschaftler war ein regelrechter Workaholic und hatte nach einem arbeitsreichen Tag als Forscher erst mal wieder vorgezogen auf einer kleinen Pritsche in der Ecke seines Büros zu nächtigen anstatt noch kurz nach Mitternacht den mühsamen Heimweg zu seinem Haus am Stadtrand anzutreten.

00:07:14: Dr.

00:07:14: Elkert war gedanklich noch immer in sein aktuelles Forschungsprojekt vertieft gewesen, weshalb es ihm an jenem Abend umso schwerer viel auf der engen Liege eine angenehme Position einzunehmen und endlich ins Land der Träume hinüber zu gleiten.

00:07:30: Als es ihm dann beinahe gelang streifte jedoch ein blendendes Licht abruppt seine geschlossenen Augenlieder – das Licht war definitiv von draußen gekommen!

00:07:40: Als hätte jemand mit einer Taschenlampe in das Fenster seines Büros im dritten Stock des Forschungsinstituts geschehen.

00:07:49: Mühsam rappelte der Wissenschaftler sich auf und blinzelte, ihm kam sofort der Gedanke an die Erzählungen des Geschäftsmannes, der in der Nacht zuvor ganz ähnliches erlebt hatte.

00:07:59: Gleichzeitig schien ihm der Verdacht naheliegend dass es sich um einen ganz gewöhnlichen Einbrecher handelte, der irgendwie an der Fassade nach oben geklettert war und sich nun über eines der Fenster Zugang zum Gebäude verschaffen wollte.

00:08:13: Um sich selbst nicht unnötig der Gefahr eines Unmittelbaren auseinandertreffens auszusetzen, schwang Dr.

00:08:19: Alcott sich blitzschner hinüber zu seinem Schreibtisch, holte eine Handfeuerwaffe aus der Schublade und eilte nach draußen.

00:08:27: Inzwischen wieder hell wach sprang er die Stufen des alten Gebäudes eilig hinunter – und fand sich kurz darauf, draussen vor dem Forschungszentrum wider, wo er den Blick nach oben in Richtung des Fassadenabschnitts richtete.

00:08:40: Dort, wo Er den kriminellen Störenfried noch immer vermutete!

00:08:46: Doch anstelle eines Einbrechers, den zu konfrontieren der Physiker sich durchaus in der Lage sah, musste er eine viel grauenvollere Entdeckung machen die ihn noch bis an das Ende seiner Tage verfolgen sollte.

00:08:58: An der Wand direkt neben dem Fenster zu seinem Büro saß ein riesiges furchteinflößendes Monster – ein Wesen so unnatürlich, so gigantisch und so anders als alles was der Wissenschaftler jemals gesehen hatte das es direkt aus der Hölle zu kommen schien.

00:09:18: Das riesige Ungetüm, dass dort an der Häuserwand prankte war mindestens drei Meter hoch.

00:09:25: Seine eigentliche Statur war seltsam menschenähnlich doch aus seinem Rücken wuchsen zwei gigantische Flügel die mit ihrer ledrigen Beschaffenheit an jene von Fledermäusen erinnerten.

00:09:36: Die ganze Kreatur hatte weder Fell noch Federn dafür jedoch einen imposanten Schnabel im Gesicht.

00:09:43: Das Absonderlichste war jedoch das große Horn mitten auf der Stirn, dass zugleich die Quelle für das grelle Licht zu sein schien.

00:09:52: Jenes Licht, das bereits den Geschäftsmann Mr.

00:09:54: Griffith am Vorabend in Erstaunen versetzt hatte.

00:09:59: Denn auch der zutode erschreckte Physiker sah nun wie das Monster weiterhin mit seinem Horn in das Büro leuchtete – in welchem er noch Minuten zuvor geglaubt hatte ein Einbrecher wäre auf der anderen Seite der Glasscheibe!

00:10:12: Er leichtert, dass die Kreatur ihm nun den Rücken zugewandt hatte, tat Dr.

00:10:16: Alcott dennoch das was er als absolut notwendig erachtete.

00:10:20: Er richtete seine Waffe auf das Tier und feuerte eine Kugel ab.

00:10:26: Das Monster schien hier von wenig beeindruckt denn der Schuss konnte ihm offenbar nichts anhaben.

00:10:31: Allerdings hat er der Wissenschaftler nun die Aufmerksamkeit des Wesens vollends auf sich gelenkt.

00:10:36: Die Kreator drehte den Kopf so daß der Lichtkegel des Hornes nun gänzlich auf den Wissenschaftler gerichtet war.

00:10:43: Dieser feuerte noch vier weitere Kugeln ab, dann war jedoch sein Magazin leer.

00:10:49: Die Kreatur ließ daraufhin einen gelenen Schrei los, öffnete die Flügel zu einer enormen Spannweite von mindestens fünf Metern und schwang sich in die Luft – wo sie binnen weniger Sekunden am Nachthimmel zwischen den Sternen verschwand.

00:11:03: Als die Polizei daraufhin in den frühen Morgenstunden die Aussage von Dr.

00:11:07: Erkert aufnahm und den Ort des Geschehens genauer untersuchte, fand sie zwar jede Menge Patronenhösen und auch einige kleinere Schäden am Mauerwerk des Gebäudes.

00:11:17: Etwaige Blutspuren oder irgendetwas, das auf eine Verletzung des Tieres hätte schließen können, konnte sie jedoch nicht ausmachen.

00:11:27: Doch mit dem Physiker Dr.

00:11:28: Alcott gab es nun immerhin einen zweiten seriösen Augenzeugen der die unerklärliche Bestie gesehen haben wollte – und es sollte bei Leibe nicht dabei bleiben!

00:11:41: Die Bewohner- und Bediensteten der Kleinstadt Venmita nahmen die Berichte der beiden Zeugen jedenfalls so ernst, dass sie sich um ihre nächtliche Sicherheit sorgten.

00:11:51: Einige bewachten fortan sogar ihre Geschäfte und Unternehmen, um sich zumindest gegen den möglichen Vandalismus – der von diesem Wesen offenbar ausging – zu wappnen.

00:12:02: So kam es, das in der folgenden Nacht ein Angestellter der Städtischen Bank im Geldinstitut Wacheschub.

00:12:10: Clarence dann dösste in einer Ecke der Eingangshalle vor sich hin und hielt dabei fest seine Schrottflinte umklammert, um sich im Zweifelsfall bestmöglich verteidigen zu können.

00:12:22: Es schien als musste er nicht lange warten bis der mysteriöse Besucher auch vor der Tür der Bank auftauchte.

00:12:29: Dann wurde von einem seltsamen Fiebsen- und Krächzen geweckt das ihn sofort in Alarmbereitschaft versetzte.

00:12:35: Er sah auf die Uhr.

00:12:37: es war kurz nach eins also die typische Zeit, zu der man die mysteriose Kreatur in den Nächten zuvor gesehen haben wollte.

00:12:45: Lautlos schlich er mit seiner Waffe zu einem der großen Frontfenster, wo er das Monster vermutete.

00:12:52: Und sobald er direkt hinter der Glasscheibe stand und hinaus spielen wollte war es wieder da!

00:12:58: Das extrem grelle Leuchten, dass den Bankangestellten mitten ins Gesicht traf.

00:13:05: Geblendet taumelte er zurück und rieb sich die Augen.

00:13:09: Der Lichtkegel wanderte derweil in sämtlichen Richtungen durch den Raum und schien das Innere des Gebäudes regelrecht abzutasten.

00:13:16: Als Clarence Dunn wieder klar sehen konnte, richtete er seinen Blick erneut nach draußen und konnte nun – da der Lichtstrahl ihn nicht mehr blendete – der Best hier hinter der Glasscheibe direkt ins Gesicht sehen.

00:13:29: Eine grauenvolle Fratze mit einem gebogenen Schnabel, der halb geöffnet zwei lange Reihen von zahllosen Nadelspitzen Zähnen entblößte.

00:13:40: Wie in Trance hob Clarenz Dunn daraufhin das Gewehr an die Schlefe und feuerte eine Kugel direkt durch die Schaufensterscheibe auf die Kreatur.

00:13:49: Mit orenbetäubendem Lärm zersprang die Scheibe in tausende Teile, doch dem Monster dahinter schien auch jener Schuss nichts anhaben zu können.

00:13:58: Stattdessen richtete es noch einmal seinen Lichtkegel auf den zitternden Bank angestellten, der noch immer nicht recht begreifen konnte – was er da eigentlich vor sich hatte!

00:14:07: Dann schwang das fremdartige Wesen sich abermals in die Lüfte und flog davon.

00:14:14: Zumindest war diese Begegnung nicht ganz so spurenlos verlaufen wie jene in der Nacht zuvor mit dem Physiker, der mit seiner Handfeuerwaffe ebenfalls versucht hatte die Kreatur in Schacht zu halten.

00:14:25: Am folgenden Morgen fand die Polizei direkt vor der Bank die Abdrücke von riesigen Clownen, die mit ihren drei Krallen und ihrer Abnormengröße keiner Vogelart aus der Region zugeordnet werden konnten.

00:14:38: Leider mis lang jedoch auch der Versuch einen verwertbaren Abdruck von den Fußspuren zu erstellen bevor der nächste Regen einsetzte.

00:14:48: Doch schon eine Nacht später sollte die Kreatur sich erneut bemerkbar machen und weitere Bewohner von Van Mieter in Angst- und Schrecken versetzen.

00:14:57: In einem kleinen Laden für Handwerker bedarf, etwas weiter außerhalb vom Stadtzentrum wurde in jener Nacht der Eigentümer ein gewisser Mr.

00:15:05: White ebenfalls von den merkwürdigen Geräuschen geweckt, die schon der Bankangestellte vernommen hatte.

00:15:12: Auch er nahm einen Gewähr von der Wand.

00:15:17: Zu seinem Glück hatte die Kreatur nicht direkt vor dem Laden gelauert, sondern thronte nun auf einem nahegelegenen Strommast von wo aus sie den aufgebrachten Inhaber arg wünisch anstarte.

00:15:30: Noch bevor Mr.

00:15:31: White überhaupt seine Waffe heben konnte, öffnete das Monster jedoch seine gigantischen Flügel und ein bestialischer ätzender Gestank breitete sich in der Luft aus.

00:15:41: Der Geruch war so unerträglich und reizend dass Mr.

00:15:46: Ein weiterer Ladenbesitzer, ein gewisser Sidney Gregg war der Geräusche wegen inzwischen ebenfalls nach draußen gestürmt.

00:15:55: Konnte allerdings nur noch bezeugen wie das Wesen abermals die Flucht ergriff und mit weitgespannten Flügeln über die beiden Männer hinweg zurück in die Nacht verschwand.

00:16:06: Dieses Mal sahen jedoch die beiden Zeugen hinterher um zu begreifen wohin genau sich das Monster nach seinen nächtlichen Streifzügen durch Van Mieter zurück zog.

00:16:17: sie verstanden schnell.

00:16:18: Die Kreatur flog in Richtung des alten Kohletagebaus, in dessen unmittelbare Nähe die kleine Siedlerstadt errichtet worden war.

00:16:28: Mit dieser neuen Information entschieden die Bewohner von Winmita dann am nächsten Tag Es reichte – ein für alle Mal!

00:16:35: Wütend liefen die Betroffenen beim Büro des Bürgermeisters Sturm und verlangten das etwas getan werden musste um dem nächtlichen Terror durch dieses unberechenbare Wesen endlich einen Ende zu setzen.

00:16:47: Der Bürgemeister wandte sich nach einigem Zögern schließlich an den Betreiber des Tagebaus, denn der musste immerhin am besten wissen wie die Mine ausgehoben worden war und wie und wo man sie am Besten betreten und besichtigen konnte.

00:17:02: Der Betreber – einen Mann namens Mr.

00:17:04: Platt – wurde vorgeladen und konnte sich zunächst keinen Reim darauf machen was genau die halbe Stadtgemeinde nun von ihm wollte.

00:17:13: Als man ihn jedoch von den Zwischenfällen in der letzten Nächte berichtete, fiel auch ihm ein beunruhigendes Detail wieder ein.

00:17:20: Er sagte aus dass einige seiner Männer ihm in den vergangenen Wochen immer wieder berichtet hatten, sie hätten dort unten in der Mine seltsame Geräusche gehört.

00:17:29: Sie beschrieben es als Krächzen und rascheln wie von Flügeln, das sie ihn ein paar Schechten gehört hatten die schon seit geraumer Zeit stillgelegt waren.

00:17:38: Er hatte diese Aussagen als Hirngespinste abgetan doch nun schien durchaus einen Zusammenhang mit den Erlebnissen der Zeugen in Venmita zu bestehen.

00:17:48: An jenem Abend postierten sich daher einige bewaffnete Männer der örtlichen Bürgerwehr vor dem Eingang der Mine.

00:17:56: Es dauerte nicht lange, bis eben diese Männer aufgeregt in die Stadt zurückgeeilt kam und bei der Polizei einen unglaublichen Bericht zu Protokoll gaben.

00:18:05: Denn anstelle von einem mysteriösen Wesen das sie in den zahlreichen Gängen der Kohlemine vermutet hatten waren es gleich zwei Bestien gewesen, die Sie dabei beobachten konnten wie sie aus dem Haupteingang empor und hinaus in die Nacht flogen.

00:18:21: Daraufhin hatte man noch in derselben Nacht eine hastige Strategie für eine Falle entworfen, um die unheimlichen Kreaturen ein für alle Mal von dem kleinen Städtchen fernzuhalten.

00:18:32: Zahlreiche Freiwillige postierten sich mit Anbruch der Dämmerung wieder vor dem Eingang der Mine und warteten darauf, dass die beiden unheimliche Besen zu ihrem Nest zurückkehrten.

00:18:43: Als es schließlich soweit war – und dieselbsamen Bestien vor dem Eingang des Tagebaus landeten Eröffneten alle Herbeigerufenen das Feuer auf die Kreaturen.

00:18:52: In einem regelrechten Kugelhagel eingekesselt, flohen die Bestien aber meist den Schacht in die Mine hinunter woraufhin nun die vorher präparierte Falle zum Einsatz kam.

00:19:04: Das Dynamiet dass man zuvor rund um den Eingang der Mine deponiert hatte wurde entzündet und binnen weniger Sekunden brach mit viel Lärm das Gewölbe vollständig zusammen so da es fortan niemand mehr die Mine betreten konnte und mit Sicherheit auch niemand mehr herauskam.

00:19:23: Hier endet die Legende von den unheimlichen Bestien, die einst das verschlafenes Städtchen Van Mieter heimgesucht haben sollen.

00:19:30: Denn nachdem man den Eingang zu deren Refugium erfolgreich in die Luft gesprengt hatte berichteten die Bewohner der Kleinstadt nie wieder von derartigen nächtlichen Störungen.

00:19:40: Die Erzählung von den Vanmietermonstern hat sich derweil bis in die Gegenwart gehalten Und jedes Jahr veranstalten die Bewoner des Ortes einen Fest um an jene Furchteinflößender und merkwürdige Zeit zurückzudenken, als sie es mit einer Bedrohung zu tun hatten die völlig außerhalb ihrer Vorstellungskraft gelegen hatte.

00:20:00: Und natürlich weiß bis heute niemand wehen oder was die Einwohner von Venmita da wirklich gesehen haben.

00:20:07: Vielleicht waren es ein paar Schelme, die sich mit einem fliegenden Konstrukt einen Spaß daraus gemacht hatten den Menschen vor Ort einen Schrecken einzujagen.

00:20:16: vielleicht war's eine seltene Vogelart, die bis dato einfach noch niemand gesehen hat Oder vielleicht waren es tatsächlich Bestien aus einer anderen Zeit.

00:20:26: Eine archaische Spezies, die es irgendwie geschafft hatte zu überleben.

00:20:31: Längstvergessene Raubtiere, die nun weggesperrt in der alten Mine zwar keinen Schaden mehr anrichten konnten.

00:20:40: Dennoch fühlte sich ein wenig tragisch an, dass die Menschen in Van Mieter womöglich einst ein einmaliges Fenster in die Vergangenheit hatten, das sie –aus Furcht vor dem Unbekannten– viel zu schnell wieder verschlossen sehen wollten.

00:21:01: In Van Miethe wird aus einer einzigen nächtlichen Sichtung schon bald ein Phänomen, das eine ganze Stadt beschäftigt.

00:21:10: auch in der folgenden Geschichte beginnt alles mit einem kurzen Blick in die Dunkelheit und dass was dort draußen lauert soll einer jungen Familie schon bald sehr unangenehm werden.

00:21:30: es kam aus dem Wald.

00:21:35: Eine junge Familie lebt glücklich in einem abgelegenen Haus im Wald.

00:21:41: Der Vater arbeitet viel und ist oft bis spätabends unterwegs, während die Mutter mit der gemeinsamen Tochter allein zurückbleibt.

00:21:49: Eines Abends muss sie jedoch feststellen, dass Sie gar nicht alleine sind – denn draußen vor dem Haus inmitten der undurchdringlichen Dunkelheit lauert ein gelbes Paar Augen das sie Unverwandt anstaht.

00:22:06: Keith und Diane Williams waren nie die naiven Großstädter die sich erst ein Haus auf dem Lande kauften und sich später beklagten, es sei ihnen zu abgeschieden.

00:22:16: Das Paar kannte sich schon seit Kindertagen denn sie waren beide in London Ohio aufgewachsen einer Kleinstadt mit etwa zehntausend Einwohnern.

00:22:25: Als junge Erwachsene verliebten sie sich schließlich ineinander Und schon bald nach der Hochzeit wurde ihre kleine Tochter Raven geboren.

00:22:34: Die junge Familie erfüllte sich wenig später den Traum vom Eigenheim.

00:22:38: als Raven vier Jahre alt war Zogen sie in ein hübsches Holzhaus im Wald, das rein technisch zwar immer noch zu ihrer Heimatstadt gehörte, jedoch sehr weit abgelegen war.

00:22:48: Die Isolation und Abgeschiedenheit stürzte die beiden zunächst überhaupt nicht.

00:22:52: Sie kannten die Gegend gut – und waren immer überzeugte Landeiher gewesen!

00:22:57: Der Wald, die Natur und die damit einhergehende Ruhe-und Einsamkeit waren für sie der Innenbegriff von Lebensqualität.

00:23:05: Doch zumindest für Dajen sollte sich dieses Gefühl schon bald ändern….

00:23:11: Denn Dayen verbrachte häufig den Großteil des Tages allein zu Haus, wo sie sich um den Haushalt und die gemeinsame Tochter kümmerte.

00:23:19: Es war Anfang der Achtzigerjahre – und die Rollenverteilung zwischen Männern und Frauen im ländlichen Nordamerika noch sehr klassisch.

00:23:26: Keith arbeitete der Waldhacks über als Schweißer und drückte abends noch zusätzlich die Schulbank, um seinen Jagdschein zu machen.

00:23:33: Er war meistens zwölf bis vierzehn Stunden am Tag abwesend.

00:23:38: Dayen machte das nichts aus!

00:23:40: Sie war nicht nur daran gewöhnt, wie dunke es nachts fernab der Zivilisation und ohne zusätzliche Beleuchtung in der Wildnis werden konnte.

00:23:48: Sie war auch von Hause aus keine sonderlich schreckhafte Person.

00:23:53: Von daher blieb sie zunächst völlig entspannt, als sie etwa einen Monat nachdem sie in das Haus gezogen waren eines Abends Geräusche vor ihrem Küchenfenster registrierte.

00:24:02: Dahin hatte die kleine Raven gerade ins Bett gebracht und war dabei, das Geschirr vom Abendessen zu spülen als sie draußen eindeutig Schritte auf dem knisternden Waldboden hörte.

00:24:13: Die junge Mutter war im ersten Moment mehr neugierig, als besorgt – weshalb sie ihr Gesicht näher an das Küchenfenster drückte, um besser sehen zu können!

00:24:21: Sie vermutete, dass vielleicht ein Reh oder ein Hirsch dort draußen ihr Grundstück passierte.

00:24:28: Im ersten Moment erkannte Dajien überhaupt nichts, als sie durch die Scheibe spähte.

00:24:33: Doch während sie mit ihrem Blick langsam die Dunkelheit scente, leuchtete plötzlich hinter einem Baum etwas auf Etwa zehn Meter vom Haus entfernt, direkt hinter der ersten Baumreihe entdeckte sie ein gelbes Paar Augen das sie anstarte.

00:24:49: Natürlich zuckte Dayen bei dem Anblick einen kurzen Moment zurück wusste sich aber sofort mit einer rationalen Erklärung wieder zu beruhigen.

00:24:56: Das war wohl einfach ein Hund, der herrrenlos durch die Wälder streifte.

00:24:59: Dachte sie bei sich, wären Sie sich wieder den schmutzigen Tellern widmette?

00:25:04: Doch der Effekt der rationalen Selbstversicherung hielt nicht lange an Als Dayan mit dem schmurzigen Geschirr fertig war Gingen sie ins angrenzende Wohnzimmer, um den Esstisch abzuwischen.

00:25:15: Währenddessen traf ihr Blick das große Wohnzimmafenster.

00:25:19: Direkt hinter der Scheibe lauerten abermals die leuchtend gelben Augen, die sie anstaaten.

00:25:24: Dieses Mal erschreckte Dajen sich richtig und schloss in ihrer Panik sofort die Vorhänge.

00:25:28: Denn zwei Dinge hatten Sie in Aufruhr versetzt!

00:25:32: Zum einen waren die Augen nun deutlich näher als beim ersten Mal... ...und zum anderen wurde Ihr mit Entsetzen bewusst, dass Sie nicht zu einem Hund gehören konnten… Denn sie hatten Sie auf Augenhöhe angestarrt.

00:25:46: Schnell lief sie zurück in die Küche und erschreckte sich abermals halb zu Tode, als sie feststellen musste, dass die Augen ihr auch dorthin gefolgt waren und sie unverwandt durchs Küchenfenster anstarten.

00:25:57: Da Jens schrie laut auf und wäre beinah ohnmächtig geworden, als er in der Reflexion des Küchen fensters plötzlich jemanden hinter sich stehen sah.

00:26:05: Voller Erleichterung stellte sie jedoch fest, daß jemand Keith inzwischen nach Hause gekommen war.

00:26:11: Weinen fiel sie ihm um den Hals!

00:26:15: Sie erzählte Keith umgehend, was geschehen war.

00:26:17: Doch der reagierte zunächst nur mit Unverständnis.

00:26:21: Normalerweise war seine Frau doch immer entspannt mit der Einsamkeit in dem Haus umgegangen.

00:26:26: Auf ihr Bitten hin ging er mit der Taschenlampe noch einmal nach draußen und sah sich um.

00:26:30: Er konnte weder die gelben Augen noch irgendwelche Spuren in der Nähe des Hauses entdecken und fühlte sich in seiner Einschätzung bestätigt.

00:26:37: Keith war der Meinung, dass seine Frau wahrscheinlich wirklich nur ein Tier oder die Reflektion einer Lampe gesehen und sich anschließend in etwas hineingesteigert hatte.

00:26:47: Diane wurde daraufhin sehr böse, weil sie sich von Keith nicht ernst genommen fühlte.

00:26:51: Die beiden stritten heftig ohne eine Lösung näher zu kommen.

00:26:56: Schließlich beließen Sie es dabei!

00:26:59: Es sollte nur einen Monat dauern bis Diane gezwungenermaßen das Thema wieder auf den Tisch bringen würde.

00:27:08: Wieder war sie allein Zuhause und ging ihren abendlichen Aufräumarbeiten nach, nachdem sie die gemeinsame Tochter ins Bett gebracht hatte.

00:27:15: Da Jens stand abermals in der Küche und spülte Geschirr, als sie plötzlich von einer eiskalten Welle der Angst erfasst wurde.

00:27:22: Direkt hinter dem Küchenfenster waren wieder die gelben Augen – und starten Sie an!

00:27:28: Erschrocken taumelte sie zurück und flüchtete ins Wohnzimmer, wo sie jedoch feststellen musste, dass ihr Stalker ihr auch dorthin gefolgt war und sie auch durch dieses Fenster taxierte.

00:27:38: Die junge Mutter fühlte sich in dem hell erleuchteten Haus mitten im Nirgendwo plötzlich völlig ausgeliefert.

00:27:44: Also löschte sie in jedem Raum das Licht und höhlte ihr zu Hause in völlige Dunkelheit.

00:27:49: Zum einen konnte die Kreatur dort draußen sie nur nicht mehr ohne weiteres sehen, zum anderen ermöglichte ihr das ein besseren Blick darauf wer oder was sie da eigentlich terrorisierte.

00:28:00: Und als ihr Blick noch einmal das Wohnzimmerfenster traf erkannte sie dass es sich um eine männliche Gestalt handelte, die ihr so große Angst machte... ...und doch schien irgendetwas an ihr geradezu unmenschlich ähnlich einer Bestie!

00:28:16: Da jenntraf eine Entscheidung Egal, ob ihr Mann ihr glaubte oder nicht.

00:28:21: Sie wusste, dass ihr Leben und das ihrer Tochter in jenem Moment bedroht war.

00:28:26: Also griff sie zum Hörer und wählte den Notruf der Polizei.

00:28:30: Sie erklärte den Beamten, daß jemand vor ihrem Haus herumlungern würde und sie durch das Fenster bedrohte.

00:28:36: Die gelben Augen erwähnte sie vorerst nicht, da sie fürchtete von der Polizei ebenfalls nicht ernst genommen zu werden.

00:28:43: Nachdem sie aufgelegt hatte blieb ihr nichts anderes übrig als auf dem Fußboden in der Diele zu kauern und zu warten.

00:28:50: angespannt lauschte sie und hörte über ihren eigenen, orenbetäubenden Puls hinweg immer noch die Schritte des Angreifers.

00:28:58: Offenbar umzirkelte er das Haus.

00:29:01: Vielleicht suchte er nach einem Einstieg, dachte Dajienn, und betete inständig dass sie alle Fenster und Türen verriegelt hatte.

00:29:11: Es musste eine halbe Ewigkeit vergangen sein als Dajian durch ein lautes Hemmern an der Haustür zusammenfuhr.

00:29:17: Endlich war die Polizei eingetroffen.

00:29:20: Ähnlich wie ihr Mann einen Monat zuvor, suchten auch dieses Mal die Beamten den Wald und die nähere Umgebung ums Haus ab.

00:29:26: Schienen bei ihrer Suche aber auch genauso voreingenommen zu sein.

00:29:30: Mam sie müssen sich beruhigen war das erste was einer der Beamten zu denen gesagt hatte.

00:29:36: Die Suche der Polizisten blieb ebenfalls ohne Resultate.

00:29:40: Inzwischen war auch Keith nach Hause zurückgekehrt Und im ersten Moment sehr erschrocken über das große Polizeiaufgebot in seiner Einfahrt.

00:29:48: Als er jedoch verstand warum seine Frau einen Notruf abgesetzt hat schüttelte auch er nur den Kopf und schenkte ihr keinen Glauben.

00:29:55: Die Beamten und Keith waren sich einig, dass Diane wohl einfach nur hysterisch war.

00:30:02: Nachdem die Polizei wieder abgefahren war eskalierte diese Situation abermals im Streit.

00:30:07: Diane fühlte sich von ihrem Mann nicht ernst genommen und war kreuzwütend das Keith ihr Anruf bei der Polizei sogar peinlich gewesen zu sein schien.

00:30:15: Sie beteuerte immer wieder, dass sie genau wusste was sie gesehen hatte Und dass sie mittlerweile Angst hatte mit der Tochter allein in dem Haus zu sein.

00:30:23: Doch Keith sagte ihr immer wieder, dass sie es schließlich gewesen war die in dieses Haus ziehen wollte.

00:30:29: Er wollte ihre Schilderungen einfach nicht wahrhaben da es ihnen existenzielle Nöte versetzte.

00:30:34: Einen erneuten Umzug konnten Sie sich nicht leisten.

00:30:37: dafür reichte das Budget der kleinen Familie einfach nicht.

00:30:41: Glücklicherweise sollten die kommenden Wochen und Monate ohne weitere Vorkommnisse verlaufen doch eines Frühmorgens musste auch Keith feststellen, dass seine Frau die ganze Zeit die Wahrheit gesagt hatte.

00:30:55: Es war Anfang Dezember und Keith war ungewöhnlich früh auf den Beinen.

00:30:59: Da es Samstag war, beschloss er für die ganze Familie Donuts zu besorgen.

00:31:04: In der Nacht hatte es geschneit – und der neue Schnee leuchtete mattweiß in der Dunkelheit, die noch immer das Haus umgab.

00:31:11: Keith ging zu seinem Wagen unter dem Carport, schwang sich auf den Fahrersitz und startete den Motor.

00:31:17: Er legte den Rückwärtsgang ein und rieb sich noch einmal die Müdigkeit aus den Augen.

00:31:22: Als er wieder klar sehen konnte, blickte er in den Rückspiegel Und dort erschien plötzlich ein gelbes Paar Augen, dass sie ihn anstarte.

00:31:31: Aus Reflex trat Keith das Gaspedal durch und setzte mehrere Meter zurück bevor der Wagen wieder zum Stehen kam.

00:31:38: All das passierte mit solcher Geschwindigkeit, daß der junge Familienvater erst gar nicht richtig realisiert hatte was geschehen war.

00:31:45: Völlig perplex nahm er seine Taschenlamper aus dem Handschuhfach, stieg aus und sah sich um.

00:31:50: Zum Glück war niemand durch sein abruptes Manöver mit dem Wagen zu Schaden gekommen aber auch sonst konnte er zunächst nichts erkennen was auf die Anwesenheit einer weiteren Person schließen ließ.

00:32:01: Bis der Lichtkegel seiner Taschenlampe das Vordacht des Hauses traf, denn dort waren plötzlich zweifrische Fußspuren im Schnee erkennbar.

00:32:10: Kies suchte nun mit seiner Taschanlampe den Boden ab um abzuschätzen wohin der Verursacher der Fußabdrücke gegangen sein konnte.

00:32:17: Er fand den nächsten Satzspuren ganze zwölf Meter von dem Vordach des Hauges entfernt eine Distanz, die ein normaler Mensch mit nur einem Sprung niemals hätte zurücklegen können.

00:32:29: Und noch etwas fiel ihm auf.

00:32:31: Die Abdrücke im Schnee ließen keinesfalls auf Stiefel oder irgendwelche anderen Schuhe schließen, stattdessen sahen sie aus wie riesige Klauen.

00:32:43: Inzwischen war ihm klar geworden dass er nun genau das erlebt hatte was da Yen ihm Monate zuvor immer wieder beteuert hat.

00:32:50: Jemand oder etwas schlich um das Haus und storkte seine Familie.

00:32:55: Keith wusste dass er der Sache nun auf den Grund gehen musste und die Ängste seiner Frau nicht länger leugnen konnte.

00:33:02: Um sich jedoch nicht allein der Bedrohung stellen zu müssen, rief er seinen besten Kumpel Dennis an.

00:33:08: Die beiden kannten sich schon seit Ewigkeiten und waren viele Male zusammen jagen gegangen.

00:33:13: Trotzdem reagierte Dennis leicht perplex als er bei Keith zur Hause ankam und diesen mit seinem Jagdgewehr vor dem Haus warten sah.

00:33:20: Was soll das denn fragte Dennis?

00:33:23: Du kannst dir doch nicht einfach durch die Gegend ballern!

00:33:26: Womöglich muss ich.

00:33:27: dass gab Keith Nüchtern zurück und zeigte ihm die frischen Fußspuren auf dem Vordach und am Boden.

00:33:34: Hierauf nahm Dennis sein eigenes Gewehr aus dem Wagen und die beiden folgten den Spuren in den Wald.

00:33:41: Keith und Dennis kannten die Wälder wie ihre Westentasche, und hatten sich immer wohl in der Wildnis gefühlt.

00:33:48: Doch nun registrierten sie jeden Windhauch jedes Rascheln der Blätter und jedes Knacken der Äste!

00:33:54: Die Luft schmeckte firmlich nach Bedrohung.

00:33:57: Hinzu kam das der Wald sehr dicht mit Büschen und Gehölzen bewachsen war was es nahezu unmöglich machte weiter als wenige Meter sehen zu können.

00:34:06: Doch die beiden Männer waren ausgezeichnete Fährtenleser und folgten den Spuren immer tiefer in den Wald hinein.

00:34:13: Und dabei wurde ihnen noch etwas bewusst, was sie verursacht hatte ging auf zwei Beinen.

00:34:21: Keith und Dennis folgte den Spulen immer noch als die Dämmerung verschwand und sich allmählich das Tageslicht zwischen den Baumkronen bahnen brach.

00:34:29: Immer wieder hielten Sie inne- und lauschten ob sie etwas Ungewöhnliches wahrnahmen.

00:34:34: doch außer Vogelswitzern und den üblichen Waldgeräuschen drang nichts mehr an ihre Ohren.

00:34:39: Je weiter sie in den Wald vordrangen, umso mehr wie ich die Angst der Ungeduld.

00:34:44: Wen oder was würden Sie entdecken?

00:34:46: Wo würden Sie schließlich fündig werden?

00:34:49: Doch Keith war bewusst, dass dieses Verhalten bei Jägern zuweilen tödlich enden konnte.

00:34:54: Denn manche Raubtiere sind schlau!

00:34:57: Sie können den Jäger so lange in die Irre führen bis er nicht merkt, das er inzwischen selbst der Gejagte ist – denn die Kreatur ist längst hinter ihm.

00:35:08: Doch glücklicherweise stießen Keith und Dennis nach etwa drei Kilometern die sie auf der Pirsch den Wald durchkämmt hatten, auf eine Lichtung.

00:35:16: Hier lag der Schnee wieder dichter und Sie konnten die Fußspuren des Angreifers wieder eindeutig erkennen – sie führten zu einer Hütte!

00:35:25: Und noch etwas ließ die beiden Männer sprachlos innehalten….

00:35:29: Die Hintertür, zu welcher die Spuren führte, war geschlossen.

00:35:34: Welches Raubtier wäre im Stande, eine Tür eigenständig zu öffnen und wiederzuschließen?

00:35:40: Wer oder was auch immer Kiezfamilie terrorisiert hatte, befand sich nun eindeutlich in der Hütta.

00:35:46: Sein Freund Dennis war drauf und dran, das Geheimnis zu lüften und denjenigen zu stellen.

00:35:51: Wütend klopfte er lautstark an die Tür und rief »Hey!

00:35:54: Komm raus – wir wissen dass du da drin bist«.

00:35:58: Doch Keith bekam plötzlich ein ungutes Gefühl.

00:36:01: Bisher war schließlich niemand zu Schaden gekommen Und abgesehen von den Fußspuren im Schnee hatten sie keinen Beweis für irgendetwas.

00:36:09: Nun standen Sie mit ihren Gewehren auf einem fremden Grundstück und klopften an eine fremde Tür.

00:36:14: Wie würde es ihm Zweifel für sie ausgehen?

00:36:16: wenn die Polizei sich einschaltete.

00:36:21: Keith beruhigte daher seinen Freund und die beiden ließen es vorerst gut sein.

00:36:26: Unverrichteter Dinge zogen sie wieder ab, der kürzere Weg von der Hütte bis zurück zu Keith Haus führte direkt durch den Ort so dass die Männer nicht noch einmal durch den Wald stapfen mussten.

00:36:36: allerdings hatten sie immer noch ihre Jagdgewehre dabei und wollten damit nicht öffentlich durch die Stadt laufen.

00:36:42: also rief Keith seinen Vater an damit er die beiden abholen und zurückfahren würde.

00:36:48: Als der Vater wenig später mit seinem Wagen vorfuhr, fiel auch dessen Blick auf die Gewehre.

00:36:54: Sofort fragte er irritiert nach, was die beiden Männer damit am helllichten Tag anstellen wollten.

00:37:00: Keith erklärte ihm daraufhin, was vorgefallen war und erwähnte am Schluss die Hütte, die er und Dennis gefunden hatten.

00:37:07: Der Vater kratzte sich nachtgänglich am Kopf und sagte dann – Das ist ja seltsam!

00:37:12: Ich weiß wer da oben lebt.

00:37:14: Ein alter Mann, der mit niemandem spricht.

00:37:17: Er wohnt schon seit Jahrzehnten dort.

00:37:19: Man sieht ihn nur ab und zu im Ort, weil er in Bobs Reifenwerkstatt mithilft.

00:37:23: Wirklich ein komischer Kautz!

00:37:28: Keith und Dennis sahen sich fragend an – die ganze Geschichte wurde immer merkwürdiger.

00:37:33: Doch schon in den nächsten Tagen würden sie einen Plan fassen, der sie der Wahrheit ein Stück näher bringen sollte.

00:37:42: Eine knappe Woche später holte Dennis seinen Freund Keith von Zuhause ab.

00:37:46: Dennis hatte einen alten präparierten Reifen dabei, dem es eindeutig an Luft fehlte.

00:37:53: Den Typ wollen wir uns doch mal näher anschauen.

00:37:56: Die beiden Männer stiegen in den Truck und fuhren runter in die Stadt.

00:38:00: Sie parkten den Wagen vor Bob's Werkstatt, und rollten den Reifen in die kleine Halle.

00:38:05: Der Manager kam sofort auf sie zu und fragte was er für sie tun könne Denn es behauptete sein Reifen könne etwas neue Luft vertragen Und ihr Plan ging unmittelbar auf.

00:38:15: Hey George!

00:38:17: rief der Manager nach hinten in die Werkstadt.

00:38:19: Hier kommt ein neuer Reifen für dich Und mit diesen Worten ließ er den Reifen langsam durch die Stockdunkler Halle rollen.

00:38:26: Er prallte an einer Säule ab und kam unter einem Lichtkegel zum Liegen.

00:38:31: Plötzlich kam Bewegung aus einer anderen Ecke der Werkstatt.

00:38:35: Jemand schlurfte in der Dunkelheit auf den Reifend zu, er trat unter dem Lichtkegel und griff danach.

00:38:42: Jetzt wussten Keith und Dennis also seinen Namen!

00:38:45: Das musste George sein.

00:38:48: George war knapp zwei Meter groß und von schlaxiger Statue.

00:38:51: Er hatte auffällig lange Arme.

00:38:54: Er trug eine Arbeitsuniform und hatte seine Mütze tief ins Gesicht gezogen.

00:38:59: Als er den Reifen hoch nahm, blickte er kurz auf – und sein Blick traf auf den von Dennis und Keith, die gespannt jede seiner Bewegungen verfolgt hatten!

00:39:08: Er war tatsächlich sehr alt, denn tiefe Furchen zierten seinen Gesicht.

00:39:13: Das Unglaublichste an ihm waren jedoch seine Augen.

00:39:17: Sie waren goldgelb und von einer extremen Intensität.

00:39:21: In dem Moment als sein Blick sich mit dem der beiden Männer kreuzte schien die Zeit kurz stehen zu bleiben.

00:39:28: Keith und Dennis wussten mit einem Mal, dass sie den Schuldigen gefunden hatten – und George wiederum wußte, daß er aufgeflogen war.

00:39:36: Schnell nahm er den Reifen an sich und verzog sich wieder in den dunkleren Teil der Halle!

00:39:41: Keith und sein bester Freund sollten keinen weiteren Blick auf George erreischen können.

00:39:46: Als dieser mit dem Reifen fertig war, rollte er ihn einfach wieder nach vorne und überließt die Übergabe dem Manager.

00:39:53: Der verlangte zehn Dollar Und kurz darauf standen Keith und Dennis wieder auf dem Parkplatz.

00:39:58: Sie konnten selbst kaum glauben, was sie gerade erlebt hatten – doch dafür Keith Blick auf den Reifen, den der seltsame alte Mann noch eben in Stand gesetzt hatte.

00:40:08: George hatte mit kreide lauter kryptische Zeichen auf das Gummigemalt!

00:40:13: Offenbar wollte er ihnen irgendetwas mitteilen… oder war ja einfach nur verrückt?

00:40:18: Und die andere Frage war ….

00:40:20: Was sollten sie nun

00:40:20: tun?!

00:40:21: Einen alten, kautzigen Mann der Polizei

00:40:23: melden!?

00:40:25: Die Fußspuren im Schnee waren längst verschwunden und Keith hatte keine sonstigen Beweise, dass George seine Familie gestorgt hatte.

00:40:33: Ihm und Dennis blieb nichts weiter übrig als abzuwarten ob George sich noch einmal nachts Keith Haus nähern würde.

00:40:43: Und genau jene Ungewissheit war es die die Familie in den kommenden Wochen- und Monaten sehr belastete.

00:40:49: Keith wusste nun das eine Frau die ganze Zeit recht gehabt hatte.

00:40:53: Trotzdem entschied er ihr nicht zu erzählen was er zusammen mit Dennis herausgefunden hat.

00:40:58: Er wollte sie nicht zusätzlich verängstigen und fürchtete, dass er sofort wegziehen wollte.

00:41:04: Doch diese Option war finanziell leider ausgeschlossen.

00:41:07: Stattdessen sagte er nur, daß Dayen möglichst wenig Zeit alleine mit Raven in dem Haus verbringen und stattdessen häufiger zu ihrer Schwester gehen sollte wenn er abends länger unterwegs waren.

00:41:19: Dayan wiederum spürte natürlich das Keith sich sorgte und auch sie hatte die ganze Erfahrung mit der unheimlichen Gestalt vor ihrem Fenster noch lange nicht verdaut.

00:41:28: Es war die Ohnmacht über die potenzielle Bedrohung, die jederzeit über sie hereinzubrechen vermochte und die sie als Familie immer mehr Kraft kostete.

00:41:38: Bis Keith eines Tages einen Anruf von Dennis erhebt.

00:41:40: – Hey mein Freund!

00:41:42: sagte Dennis.

00:41:43: Lass mich dich zu einer kleinen Spazierfahrt abholen.

00:41:47: Keith hatte keine Ahnung wohin Dennis ihn bringen würde bis der Wagen nach wenigen Minuten vor der alten Hütte von George zum Stehen kam.

00:41:55: Komm lass uns reingehen, sagte Dennis.

00:41:57: unbekümmert.

00:41:59: Du hast wohl den Verstand verloren, gab Keith zurück und schüttelte unglaublich den Kopf.

00:42:04: Keine Sorge versicherte Dennis!

00:42:06: Der alte George ist vor ein paar Tagen gestorben – die Hütte steht leer.

00:42:12: Zögern stieg Keith mit Dennis aus dem Wagen und ging langsam auf die Hüte zu.

00:42:17: Dennis hatte sich vor Ort mit einem Deputy der Polizei verabredet, mit dem er privat befreundet war und der ihnen Zutritt zur Hütthe verschaffen konnte.

00:42:25: Keith hatte lange auf diesen Moment gewartet.

00:42:28: Was würde er wohl finden?

00:42:30: Würde er endlich Antworten darauf erhalten, warum George seine Familie immer wieder heimgesucht hatte?

00:42:37: Die drei Männer betraten die Hütte.

00:42:39: Doch zu Keith großer Überraschung fanden sie darin... Gar nichts!

00:42:45: Die Hütthe war klein, dunkel und vollkommen leer.

00:42:49: Keine Möbel, keine Lebensmittel, keine Kleidung.

00:42:52: Nichts wies darauf hin, dass irgendjemand bis zuletzt darin gelebt hatte.

00:42:58: Keith war erstaunt und zugleich sehr enttäuscht.

00:43:01: War das alles, was er je über Jod in Erfahrung bringen würde?

00:43:04: Da sagte der Deputy.

00:43:06: Hier!

00:43:07: Das müsst ihr euch

00:43:07: anschauen.".

00:43:09: Er deutete auf ein schmutziges altes Laken, dass von der Decke hing und offenbar etwas verhüllte.

00:43:15: Der Polizist nahm das Tuch beiseite und offenbarte eine schwere Metalltür, die sich dahinter verbark.

00:43:21: Mit einem quetschenden Geräusch schob er sie mühsam auf.

00:43:25: Er bedeutete Keith und Dennis mit einer Hand, daß sie eintreten mögen.

00:43:30: Als Keith den kleinen versteckten Raum betrat schlug ihm sofort ein widerlicher Geruch entgegen.

00:43:36: Es stank extrem nach Nasser Hund in der kleinen Kammer, es gab kein Licht im Raum doch mit der Zeit erkannte er das alle Wände und selbst die Decke mit Stahl ausgekleidet worden waren.

00:43:47: Er untersuchte die Stallwende genauer und musste feststellen dass sie über und über mit Kratzspuren versehen waren Und als sein Blick Richtung Fußboden wanderte traute er seinen Augen kaum.

00:43:59: Dort in der schmutzigen aufgewühlten Erde Lagen schwere Ketten mit groben Fesseln daran.

00:44:06: Keith und Dennis sahen einander fassungslos an.

00:44:10: Irgendetwas Großes, Bestialisches war hier über Jahre festgehalten worden.

00:44:18: Schweigend verließen die beiden Männer die Hütte und ließen den Deputies zurück.

00:44:23: Auch auf dem Rückweg sprach keiner von ihnen einen Wort.

00:44:26: War das was sie vermuteten wirklich wahr?

00:44:30: War George mehr als nur ein unheimlicher Typ der nachts um Keith Haus gestreift war und der Familie Angst eingejagt hatte?

00:44:38: und wusste der alte Mann ganz genau, welche Gefahr von ihm ausging, wenn sich einmal im Monat der Vollmond am Firmament zeigte.

00:44:46: Welch schreckliche Kreatur ihm innewohnte?

00:44:49: Die es unter allen Umständen zu Bändigen galt – was ihm jedoch anscheinend nicht immer gelungen war!

00:44:56: Keith und seine kleine Familie sollten es nie mehr erfahren.

00:45:00: Fest steht jedoch, dass nach Jods Tod ihr Zuhause in Wald nie wieder von der Kreature mit den durchdringenden gelben Augen heimgesucht

00:45:08: wurde.".

00:45:10: jenen Augen, die stumm und schrecklich in der Dunkelheit lauerten.

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