Schauerstoff Compilation: Das Fremde von der Insel
Shownotes
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Großbritannien ist ein Land voller alter Wälder, verlassener Orte und Geschichten über Dinge, für die es bis heute keine Erklärung gibt. Manche davon handeln von Geistern oder bekannten Gestalten der Folklore. Andere passen in keine dieser Kategorien.
In dieser Compilation geht es um zwei solcher Begegnungen. In VERTRAUTER FREMDER treffen zwei Kinder auf der Isle of Wight auf ein Wesen, das so fremdartig erscheint, dass selbst Jahrzehnte später niemand genau sagen kann, was sie gesehen haben. Danach führt uns DAS RÄTSEL UM CHARTERHOUSE in eine abgelegene Siedlung im Westen Englands, in deren Wäldern offenbar etwas Unbekanntes sein Unwesen treibt.
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Zur aktuellen Folge:
Die rätselhafte Begegnung zweier Kinder mit dem sogenannten Sandown Clown auf der Isle of Wight, England (1973); und: eine abgelegene Siedlung in Westengland (1982), unerklärliche Kinderstimmen aus dem Wald und Berichte über eine unbekannte Kreatur.
- Die rätselhafte Begegnung zweier Kinder mit dem sogenannten Sandown Clown auf der Isle of Wight, England (1973)
- Eine abgelegene Siedlung in Westengland (1982), unerklärliche Kinderstimmen aus dem Wald und Berichte über eine unbekannte Kreatur.
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Transkript anzeigen
00:00:10: Großbritannien.
00:00:12: Ein Land voller alter Wälder, verlassener Orte und Geschichten über Dinge für die es bis heute keine Erklärung gibt.
00:00:21: Manche davon handeln von Geistern oder bekannten Gestalten der Völklore.
00:00:27: Andere passen in keiner dieser Kategorien.
00:00:32: In dieser Compilation geht es um zwei solcher Begegnungen.
00:00:37: In Vertrauter Fremder treffen zwei Kinder auf der Isle of Wight, auf ein Wesen das so fremdartig erscheint dass selbst Jahrzehnte später niemand genau sagen kann was sie gesehen haben.
00:00:52: Danach führt uns Das Rätsel um Charterhaus in einer ablegenden Siedlung im Westen Englerns In deren Wäldern offenbar etwas Unbekanntes Sein Unwesen treibt Schauerstoff Der Gruselpodcast für schlaflose Nächte Vertrauter fremder.
00:01:27: Wenn wir von Kreaturen wie Wehrwölfen, Dämonen oder auch Aliens sprechen empfinden oder ein gruseliges Farbewesen auszusehen hat und zu was es im Stande ist.
00:02:03: Dämonen und Geister können mit ihren Körpern die Grenzen der irdischen Physik überschreiten.
00:02:09: Werwölfe sind, wie der Name schon sagt, gefährliche Raubtiere, die sich nur in Vollmund-Nächten zeigen – und Aliens sind natürlich haarlose graue Wesen mit kahlem Köpfen und mandellförmigen schwarzen Augen.
00:02:25: Kurzum Folklore, Mythen & Popkultur haben unsere Vorstellung vom eigentlich unbegreiflichen doch ziemlich stark geformt.
00:02:35: Was aber, wenn wir es erstmals mit einem Wesen zu tun haben auf welches keine der bekannten Beschreibungen zutrifft?
00:02:43: Eine monströse Kreatur die uns wirklich durch und durch fremd ist!
00:02:49: Genau davon erzählt diese Geschichte.
00:02:56: Es ist nun mittlerweile gut fünfzig Jahre her als zwei britische Kinder im Mai nineteenhundertdreiund siebzig eine ungeheuerliche Begegnung hatten die sie noch bis heute verfolgt.
00:03:07: Der siebenjährige Harry und seine gleichaltrige beste Freundin Faye machten damals gemeinsam mit ihren beiden Eltern Urlaub, und zwar auf der beliebten Ferieninsel Isle of Wight, die nur wenige Kilometer vor dem britischen Festland liegt – ganz im Süden des Landes wo der Ärmelkanal Großbritannien von Europa trennt.
00:03:28: Faye und Harry waren zwei aufgeweckte und smarte Kinder und es war ihnen erlaubt tagsüber auch ohne ihre Eltern um Herz zu streifen und die Gegend rund um ihr Ferienhaus auf eigene Faust zu erkunden.
00:03:40: Unweit von ihrer Unterkunft in der touristischen Kleinstadt Sanddown befand sich ein kleiner Flugplatz, der auf die beiden Kinder eine geradezu magische Anziehung ausübte.
00:03:50: Nicht nur Harry – auch das Tomgirl Faye interessierte sich für die majestätischen Segelflugzeuge, die dort mehrmals am Tag das Rollfeld verließen.
00:04:00: Immer wieder liefen die Kinder zu dem Maschendrahtzaun, der das Gelände umsäumte auf welchem mehrere Dutzend Flugzeuge geparkt standen.
00:04:08: Die beiden siebenjährigen Klamotten sich verspielt am Zaun fest, spähten durch die Maschen und träumten gemeinsam davon eines Tages selbst ein Flugzeug fliegen zu dürfen.
00:04:18: Doch an einem Nachmittag ist plötzlich ein seltsames Geräusch Sie aus ihren Tag träumen Ein durchdringender Sound ähnlich einer Krankenwagen-Sirene oder einem Alarmsignal.
00:04:31: Faye und Harry sahen zunächst einander ratlos an Und dann hinüber zum Flugplatz.
00:04:37: In der kleinen Halle auf dem Gelände waren einige Arbeiter beschäftigt und die Kinder hatten zuallererst vermutet, dass jener Ort auch der Ursprung des Geräuschs war.
00:04:47: Doch der Ton schien nicht direkt von der blechernen Halle auszugehen – mehr noch!
00:04:51: Obwohl das Geräusch für Harry und Faye ziemlich intensiv klang und definitiv nicht zu ignorieren war, schien die Arbeiter auf dem Gelaende es nicht einmal zu bemerken.
00:05:04: Die Neugierde der Kinder war nun geweckt.
00:05:06: Woher kam nur dieser seltsame Sound?
00:05:10: Am Rande dieser idyllischen Kleinstadt gab es neben dem bereits beschriebenen Flugplatz genau genommen gar nichts, abgesehen von überwuchertem Marschland.
00:05:20: Doch ein kleiner Trampelpfad führte durch Sumpf und Gestrüpp und die Kinder beschlossen, diesem zu folgen!
00:05:27: Es war ein warmer sonniger Frühsommertag – und nichts deutete darauf hin, dass diese Entscheidung sie bald mit etwas Unglaublichem konfrontieren sollte, das Sie ihren Lebtag nicht mehr vergessen würden.
00:05:40: Harry und Faye folgten den Pfad nur einige hundert Meter Bis dieser schließlich in eine hellzerne Brücke mündete, die man zur Überquerung eines kleinen Flusses einst angelegt hatte.
00:05:51: Hier hörte das durchdringende Geräusch von einem Moment auf den anderen auf – und nicht nur das!
00:05:58: Die Kinder wollten die Brücke gerade überqueren als ihnen etwas Merkwürdiges in dem Strom unter ihnen auffiel.
00:06:04: Plötzlich ragte einer Hand mit einem blauen Handschuhe aus dem Wasser Und kurz darauf kam eine große, schier unglaublich aussehende Kreatur zum Vorschein.
00:06:14: Die Kinder waren über das plötzliche Auftauchen dieses Wesens so erschrocken, dass sie schnell kehrt machten und sich hinter einem Felsen am Fuße der Brücke versteckten.
00:06:25: Von hier aus konnten Sie beobachten wie die Kreatur aus dem Wasser kletterte und sich über das Geländer der niedrigen Brücke schwangen – denn die Gestalt war riesig.
00:06:34: mindestens zwei Meter wenn nicht sogar größer schätzten die Kinder später!
00:06:39: Und auch sonst mutete alles an diesem fremdartigen Wesen absolut bizarr an.
00:06:44: Aus der Ferne konnten die Kinder erkennen dass die Kreatur zwar auf den ersten Blick wie ein großer Mann wirkte, allerdings fehlte ihr der Hals.
00:06:52: Der Kopf sah so aus als sei er direkt auf dem Tor geschraubt worden.
00:06:58: Außerdem konnten sie keine Ohren erkennen und es sah viel mehr danach aus, als hätte die seltsame Gestalt an deren Stelle zwei Antennen.
00:07:06: Die Haut des Fremden war extrem blass – auch seine Kleidung wirkte sehr befremdlich!
00:07:11: Er trug eine grüne Tunica ähnlich einem hofnahen Kostüm und dazu eine steife Zipfelmütze mit einer Bommel aus Metall.
00:07:21: Am merkwürdigsten war jedoch die Art, wie sich die Kreatur bewegte.
00:07:25: Auf der Brücke angekommen ließ sie offenbar eine Art Buch zu Boden fallen – und ruderte wie Wild mit den Armen um dieses wieder aufzuheben.
00:07:34: Offenbar hatte sie Schwierigkeiten, sich zu bücken.
00:07:37: Auch das Gangbild des Fremden war mehr als rätselhaft!
00:07:41: Denn anstatt gerade einen Fuß vor den anderen zu setzen, war es vielmehr eine Mischung aus Schlufen und Hüpfen.
00:07:47: Doch noch hatten die Kinder das Gesicht dieses seltsamen Wesens nicht gesehen.
00:07:54: Nachdem die fremdartige Figur sein Buch mühsam aufgelesen hatte, hinkte und starkste sie langsam weiter in Richtung eines kleinen Waldstücks – dass sich unmittelbar hinter dem Fluss anschloss!
00:08:05: Sie verschwand zwischen den Bäumen, und die Kinder blieben noch einen Augenblick lang in ihrem Versteck sitzen immer noch unglaublich was sie da gerade gesehen hatten.
00:08:14: Da ertönte es wieder das seltsame Sirenengeräusch Und nun kam es eindeutig aus dem Waldstück hinter der Brücke.
00:08:24: Der kleine Harry hatte eigentlich genug gesehen und wollte schnellstmöglich nach Hause, doch Faye war seit jeher die wagemutige Riffen von beiden gewesen und wollte der Sache auf den Grund gehen.
00:08:35: Die beiden diskutierten einige Minuten bis Faye sich schließlich durchsetzte und forschen Schrittes auf das Waldstuck zuging, während Harry ihr zögerlich folgte.
00:08:46: Unweit hinter den ersten Baum rein – auf einer kleinen Lichtung erkannten sie die fremdartige Gestalt die sich nun auf einem Baumstumpf niedergelassen hatte.
00:08:54: Sie saß mit dem Rücken zu ihnen und konnte folglich nicht sehen, wie Faye und Harry sich langsam an sie heran pirschten.
00:09:01: Die Kinder bemerkten außerdem, dass die Kreatur nur ein merkwürdiges elektronisches Gerät in den Händen hielt von welchem offenbar das serienartige Geräusch ausging.
00:09:12: Es sah aus wie eine Art Mikrofon, was mittels eines weißen Kabels mit dem Unbekannten verbunden war.
00:09:20: Während die Kinder sich langsam näherten Zerbrach ein Ast unter Face-Füßen mit einem knirschenen Geräusch, das die Kreatur aufschrecken ließ.
00:09:28: Ruckartig drehte sie ihren Kopf in Richtung der Kinder so dass diese nun erstmals ihr Gesicht erkennen konnten.
00:09:34: Ein derart bizarrer und erschreckender Anblick bei welchem Harry sofort auf dem Absatz kehrt machte und zurück in Richtung Der Brückerrandte.
00:09:44: Auch Faye war an die Grenzen ihres kindlichen Bargemuts gelangt und wollte Harry hinterher laufen doch etwas hielt sie davon ab.
00:09:52: Das merkwürdige Wesen sprach plötzlich zu ihr, allerdings nicht auf normale Weise, sondern so als hörte sie die Stimme direkt in ihrem Kopf.
00:10:02: Mit einer Art metallischen Stimmlage sprach der Fremde zu ihr und bat sie, nicht wegzulaufen – denn er wäre nicht gefährlich und würde ihnen nichts tun!
00:10:13: Faye ließ sich überzeugen und ging zurück zur Lichtung, worauf ihn Harry ihr nach einigem zögern ebenfalls folgte.
00:10:20: Hier erhob sich nun der Frende und schlurfte mit seinem kolossalen Erscheinungsbild auf die beiden zu.
00:10:26: Wie bereits angedeutet, war das eigentlich erschreckender jedoch sein Gesicht!
00:10:31: Die Haut war seltsam weißlich grau – und an der Stelle der Augen gab es nur zwei quadratische Löcher.
00:10:38: Anstelle einer Nase prankte eine Art hellsames Dreieck in der Mitte des Gesichts….
00:10:43: …und sein Mund bestand aus einem gelben Lippenpaar, dass seltsamt statisch wirkte.
00:10:48: Die Gestalt sah irgendwie aus wie eine Mischung aus Klauen- und Maschine.
00:10:54: Wortlos zog die Kreatur einen kleinen Notizblock und einen Stift hervor, und notierte etwas, was ihr sichtlich Mühe bereitete.
00:11:01: Dann zeigte sie den Kindern die Notiz.
00:11:04: Hallo!
00:11:05: Ich bin All Colors Sam – stand auf dem Papier.
00:11:10: Die Kinder reagierten verdutzt und wussten nicht recht, was sie darauf antworten sollten.
00:11:15: Als es keine Reaktion von Faye und Harry bekam, sprach das Wesen wieder mit derselben metallischen Stimme zu ihnen wie Faye es zuvor schon vernommen hatte.
00:11:23: Hierbei fiel ihnen auf dass der Mund sich beim Sprechen nach wie vor nicht bewegte.
00:11:31: Sam, wie wir ihn für den weiteren Fortgang der Geschichte nennen wollen, fragte die Kinder nach ihren Namen und Faye und Harry stellten wiederum Gegenfragen.
00:11:40: Die Offenkundigste darunter war ob er Sam denn ein echter Mensch sei was dieser verneinte und dabei seltsam kicherte.
00:11:49: Ob er stattdessen einen Geist sei wollten die Kinder nun wissen.
00:11:54: Nicht wirklich aber irgendwie schon antwortete Sam Waage Was bist du denn dann?
00:12:00: fragten Harry und Faye.
00:12:01: nun ungeduldig.
00:12:03: Das wisst ihr bereits, gab Sam zurück und schwieg sich ansonsten über seine Identität aus.
00:12:11: Stattdessen lud er den Jungen und das Mädchen nun ein, ihn zu seiner Behausung zu folgen, die sich nur unweit von der Lichtung im gleichen Weilstück befände.
00:12:20: Ohne es später begründen zu können hatten Faye und Harry Vertrauen zu dieser skurrilen Figur namens Sam – und sie willigten nach kurzem Zögern ein, ihm zu begleiten.
00:12:31: Nach nur wenigen Minuten Fußmarsch gelangten sie zu dritt zu einem fremdartig aussehenden Metallcontainer, der mitten in dem naturbelassenen Waldstück umso seltsamer wirkte.
00:12:41: Das Innere des Containers bestand aus zwei Ebenen und war sehr spärlich möbliert.
00:12:46: Im Untergeschoss gab es lediglich eine Art Ofen sowie einen Tisch- und Stühleausholz – das obere Geschoss war dagegen komplett leer.
00:12:55: Harry und Faye fiel stattdessen auf, dass überall an den Wänden Rohre und Leitungen entlang liefen und man zahlreiche Messgeräte und Zähleruhren dazwischen montiert hatte.
00:13:05: Welchen Zweck diese Installation hatte, erklärte Sam jedoch nicht.
00:13:12: Stattdessen bat er die Kinder auf den Kargen Möbeln Platz zu nehmen – und erstellte kurz darauf ein paar Becher mit Wasser sowie eine Schüssel Beeren auf dem Tisch.
00:13:21: Während sie gemeinsam davon aßen und tranken bemerkten die Kinder ebenso das Sams Nahrungsaufnahme mehr als bizarr anmutete.
00:13:29: So führte er eine Beere nicht etwa zum Mund sondern steckte sie stattdessen durch eine Öffnung an der Seite seines Kopfes, den er anschließend zur Seite neigte.
00:13:38: Kurz darauf tauchte die Beere nun erst hinter seinem quadratischen Auge und dann schließlich zwischen den gelben Lippen auf, wo sie nun verschwand.
00:13:48: Sam erklärte den Kindern, dass er sich für gewöhnlich lieber von anderen Menschen fernhielt, da er nun mal anders war und Angst hatte, für sein fremdartiges Aussehen attackiert zu werden.
00:13:59: Nochmals versicherte er ihnen, das er nicht gefährlich war und sie nichts zu befürchten hatten!
00:14:07: Und Sam hielt Wort.
00:14:09: Nach etwa einer halben Stunde beendeten sie das Gespräch und die Kinder machten sich wieder auf den Weg.
00:14:14: Sam begleitete sie noch bis zu der Lichtung, wo sie erstmals aufeinander getroffen waren und ging dann allem anscheinend nach zurück zu seiner metallischen Behausung.
00:14:25: Harry und Faye wiederum überlegten ob und wem sie ihre vollkommen aberwitzige Begegnungen mit Sam preisgeben wollten und beschlossen gemeinsam ihren Eltern vorerst nichts davon zu erzielen was sie für den Rest des verbleibenden Urlobs auch so durchhielten.
00:14:42: Doch Faye, die ihr Erlebnis in dem Ferienort Sanddown doch nachhaltig so sehr verstört hatte, dass sie immer häufiger Albträume deswegen entwickelte, öffnete sich schließlich und erzählte ihrem Vater drei Wochen später von der mysteriösen Begegnung mit Orcalus Sam.
00:14:59: Der Vater – ein rationaler pragmatisch denkender Typ gab natürlich zu Beginn nicht viel auf das vermeintliche Science-Fiction-Abenteuer dass seine Tochter ihm in den schillerndsten Farben ausgemalt hatte.
00:15:11: Doch als er seinen Unglauben deutlich machte, wurde Faye schrecklich wütend und war regelrecht verzweifelt darüber, das ihr Vater ihr nicht glaubte – und eines brachte auch ihn ins Grübeln!
00:15:23: Wann immer sie darüber sprachen, blieb die siebenjährige Konsequent bei einer konkreten Version der Geschichte.
00:15:29: Nie gab es abweichende Details, Widersprüche oder Änderungen der Chronologie.
00:15:35: Faye sprach wie jemand, der durch und durch die Wahrheit
00:15:37: sagte.".
00:15:40: Das Baharren seiner Tochter auf das Erlebte brachte ihren Vater schließlich soweit, der Sache selbst auf den Grund gehen zu wollen.
00:15:47: Denn wie sie später noch herausstellen sollte hatte er hierfür sogar ganz eigene Motive.
00:15:54: und so kehrte er zurück zur Ferieninsel Isle of Wight durchsuchte mit anderen Freiwilligen tagelang das Marschland um Sanddown auf der Suche nach Sam oder zumindest seiner Behausung und kehrten mit leeren Händen nach Hause zurück.
00:16:08: Nichts!
00:16:09: Keine noch so kleine Spur hatte er gefunden die die Geschichte der Kinder belegen würde.
00:16:16: Und doch blieb er dran und informierte bald darauf sogar die Behörden, die sich nach anfänglich großer Skepsis schließlich auch mehr als überrascht zeigten wie detailgetreu und überzeugt von ihrer eigenen Erfahrung – wie beiden Kinder ihre Begegnung mit Sam, den mysteriösen Clowns gestalt, schilderten.
00:16:34: Untermauert wurden die Aussagen der Kinder schlussendlich auch mit zwei eigenen Erlebnissen des Vaters auf der Isle of Wight, mit denen er nun rausrückte und die seine engagierte Recherche zur Geschichte von Faye und Harry erklärten.
00:16:46: Denn wenn es nach dem Vater ging, so hingen jene Erlebnisse direkt mit der Begegnung der Kinder mit den mysteriösen Fremden zusammen.
00:16:57: Drei Jahre zuvor – im Oktober neunzehntundhundertsiebzig war die Familie schon einmal in den Ferien auf der Isle of Wight gewesen damals jedoch in dem kleinen Örtchen Shanglin, dem unmittelbaren Nachbarort von Sanddown und ebenfalls indirekter Nähe zu dem bereits beschriebenen Flugplatz.
00:17:15: Eines Abends war der Vater allein mit dem Auto losgefahren, um einen Freund im Norden der Insel zu besuchen.
00:17:20: Nur wenige Kilometer von Centdown entfernt!
00:17:24: Unterwegs hat er eine Art Raumschiff am Himmel gesehen – das überhaupt nicht aussah als wäre es von Menschenhand geplant und konstruiert worden.
00:17:32: Vielmehr handelte es sich um einer Art schwebenden metallischen Zylinder, der von sieben oder acht roten Lichtern umkreist wohl.
00:17:40: Das Objekt flog sehr niedrig über das Marschland der Insell so dass er alle Details Zweifels ohne erkennen konnte.
00:17:49: Doch nicht nur das, wer auch immer das seltsame Raumschiff steuerte, schien auch ihn entdeckt zu haben!
00:17:55: Der Metallzylinder flog plötzlich über den Wagen des Vaters und folgte ihm entlang der Landstraße in exakt derselben Geschwindigkeit – bis der Vater schließlich, irritiert und doch neugierig zugleich am Straßenrand anhielt.
00:18:09: Er nahm eine Taschenlampe aus dem Handschuhfach, stieg aus und hielt den Lichtstrahl direkt auf das unbekannte Flugobjekt was daraufhin plötzlich kehrt machte und in der Dunkelheit verschwand.
00:18:21: Als der Vater wieder in sein Auto stieg, kehrte es allerdings zurück und flog weiter über dessen Wagen als er seine Route fortsetzen wollte.
00:18:30: Wieder hielt er an und leuchtete mit der Taschenlampe in den Nachthimmel – wieder verschwand das Raumschiff und kehrts zurück, sobald er sich wieder hinter das Steuer gesetzt hatte.
00:18:39: Dieses Schauspiel wiederholte sich noch einige Male bis der Vater sich irgendwann seinem Ziel ordnierte und das Objekt nun endgültig am Nachthemmel verschwand.
00:18:50: Allerdings war dies bei Leibe nicht die einzige merkwürdige Situation, die der Vater auf der Isle of Wight erlebt hatte.
00:18:57: Weitere anderthalb Jahre zuvor – im März twohundsiebzig – war er schon einmal des Nächten mit seinem Pkw allein auf der Insel unterwegs gewesen.
00:19:07: Plötzlich hatte er das unerklärliche Bedürfnis rechtsrandzufahren und zu einer der hochaufragenden Klippen am Rande der Insell zu gehen.
00:19:16: Dort angekommen, hörte er zunächst ein seltsam dröhnendes Geräusch dass selbst noch über den Lärm der Brandung zu hören war, die lautstark an den Felsen brach.
00:19:27: Der Vater betrachtete einen Moment lang die unruhige Wasseroberfläche um zu ergründen woher das seltsame Dröhnen kam.
00:19:34: Zunächst konnte er nichts erkennen doch plötzlich bemerkte er zwei gelbe Lichter direkt unter der Wasserooberfläche.
00:19:41: Die Lichter schienen auf die Klippe gerichtet zu sein genauer gesagt direkt auf den Punkt an dem er saß.
00:19:48: Das Unheimliche daran war vor allem dass sie nicht von einem U-Boot oder einem anderen technischen Gerät zu kommen schien.
00:19:55: Der Vater beschrieb sie rückblickend als rund und seltsam lebendig, als wären es die Augen einer Unterwasserkreatur.
00:20:02: Hastig war er zu seinem Wagen zurückgelaufen und hatte seine Kamera geholt – doch als er zur Klippe zurückgekehrt war, waren die seltsamen Lichter wieder verschwunden.
00:20:14: Da er für dieses und das andere Erlebnis mit dem unbekannten Flugobjekt über keine Beweise verfügte hatte er das Erlebte für die folgenden Jahre lieber unter Verschluss gehalten.
00:20:25: Mit der Geschichte seiner Tochter Faye änderte sich dies jedoch.
00:20:29: In einem Interview mit der britischen UFO Research Association, gab der Vater im Jahr und neunzehntundsiebzig an, er sei inzwischen sehr davon überzeugt, dass seine Erlebnisse und die merkwürdige Begegnung seiner Tochter – mit all color Sam – irgendwie zusammenhängen.
00:20:45: Auch wenn er es nicht genauer erklären konnte so fühlte er sich als wären er und seine Familie immer wieder beobachtet worden, während sie auf der Isle of Wight Urlaub machten.
00:20:58: Doch selbst wenn der Vater recht behielt und die Vorfälle irgendwie miteinander zusammenhängen – wer oder was hatte ein Interesse daran, junge Familie auszukundschaften?
00:21:09: Da auf die Begegnung mit Orcalasem keine weiteren unerklärlichen Sichtungen folgten, flaute auch bald das öffentliche Interesse an der Geschichte wieder ab!
00:21:20: Die Menschen auf der Isle of Wight spalten derweil die Erlebnisse von Harry, Faye und ihrem Vater.
00:21:26: Für die einen ist der sogenannte Sanddown-Clown nicht mehr als ein kurioser Mythos um mehr Touristen auf die Insel zu ziehen und die Kasse der Kommune zu füllen – für manch andere jedoch, die vielleicht ihre ganz eigenen unerklärlichen Geschichten auf der Ile Of Wight erlebt haben, bleiben das Rätsel um All Colour Sam und die seltsamen Erscheinungen zur Himmel und Wasser?
00:21:48: Ein besonderes Mysterium!
00:21:49: das weiterhin eine Aufklärung bedarf.
00:21:53: Denn wie eingangs bereits deutlich gemacht, wenn etwas durch und durch unerklärlich bleibt ist es umso furchterregender weil wir es schlichtweg nicht verstehen.
00:22:04: natürlich gibt es die Möglichkeit dass sich bei Sam's merkwürdigen Erscheinungsbild schlicht weg um ein Kostüm handelte das einen ganz normalen Mensch getragen hatte.
00:22:13: Die Frage bleibt nur Warum hat er sonst niemand diese Person in dem bizarren Aufzug jemals bemerkt?
00:22:20: Immer wieder waren Anwohner befragt worden, ob sie die klauenartige Gestalt und ihre Behausung zu irgendeinem Zeitpunkt gesehen hatten.
00:22:28: Die Antworten waren alle negativ.
00:22:33: Faye und Harry gaben bei späteren Vernehmungen an All Colors Sam habe vielleicht eine Maske getragen um sich womöglich als etwas anderes auszugeben, als er tatsächlich war.
00:22:44: Möglicherweise war die Absicht der Entität unter dem Kostüm sich als etwas harmloses zu präsentieren.
00:22:51: Umso Harry und Faye besser aus der Nähe studieren zu können als etwas, was Kindern für gewöhnlich keine Angst macht wie beispielsweise ein Clown.
00:23:04: Und doch bleibt das Aussehen und die Interpretation von all color Sam fremdartig und in sich unstimmig Als hätte jemand einen Kostüm entworfen, der von Clowns eigentlich gar keine Ahnung hat.
00:23:18: oder von Menschen.
00:23:26: Auf the Isle of Wight begegnen zwei Kinder etwas dass sich keiner bekannten Vorstellung von Geist Alien oder Kreatur wirklich zuordnen lässt.
00:23:38: Auch in der folgenden Geschichte bleibt genau diese Frage offen, nur wirkt das Fremde dort wesentlich weniger friedlich und scheint sich tief in den Wäldern Westenglans verborgen zu halten.
00:23:58: Das Rätsel um Charterhaus Der Regentropfte vom Schirm seiner Baseballkappe als Richard Gardner den Blick von seiner durchgeweichten Karte hob und die verlassene kleine Siedlung in einiger Entfernung betrachtete.
00:24:18: »Das muss es sein!« sagte er laut, und hörte einige erleichterte Seufzer hinter sich.
00:24:24: Der Lehrer drehte sich zu seinen Schützlingen um.
00:24:27: Er war mit fünf Schülerinnen aus der Mittelsstufe hierher zu einer zweitägigen Exkursion aufgebrochen, deren Ziel ist wahr ,die sogenannte Charter House Community eine verlassene Siedelung im Westen Englands zu erkunden.
00:24:43: Sie waren mit dem Bus aus Bridgewater angereist und hatten die letzten Meilen zu Fuß auf einem Wanderweg zurückgelegt, als der Himmel sich plötzlich zuzog und völlig unerwartet dicke Tropfen auf sie niedergegangen waren.
00:24:57: Er hatte sich selbst im Stillen geohrfeigt – warum er den Ausflug unbedingt noch im Frühjahr hatte unternehmen wollen und nicht ein paar Monate hatte abwarten können!
00:25:06: Aber jetzt waren sie nun einmal hier und mussten das Beste aus der Situation machen… Zumal dieses Gebiet wirklich interessant war, zumindest aus der Sicht eines Geschichtslehrers.
00:25:18: Einst von der Antike bis zur viktorianischen Ära war Charterhaus eine florierende Bergbaugemeinde – doch seine Geschichte reicht noch viel weiter zurück, denn selbst bis in die späte Jungsteinzeit lassen sich hier noch Spuren menschlicher Besiedlungen nachweisen.
00:25:33: Mittlerweile besteht der Ort zwar nur noch aus wenigen Gebäuden darunter eine ehemalige Kirche und eine Schule die vom County in ein Bildungszentrum für Autoaktivitäten umgewandelt wurde.
00:25:46: Die Umgebung von Scharterhaus ist allerdings atemberaubend schön, mit weiten Feldern und alten Wäldern, in denen die Zeit stillzustehen scheint.
00:25:56: Die Region ist außerdem bekannt für ihre Höhlen- und archäologischen Ausgrabungen – und wenn man den Einheimischen glaubt, für unerklärliche Phänomene!
00:26:06: Man möchte fast sagen Paranormale Phänome….
00:26:13: Doch wegen Vollklohre und Mythen, ohne jede wissenschaftliche Evidenz war Richard Gardner an jenem Frühjahrstag im Jahr twohneinzehnundzeihundachtzig garantiert nicht hierhergekommen.
00:26:24: Ganz im Gegenteil zu seinen Schülerinnen – die vierzehn- und fünfzehnjährigen Mädchen hatten schon während ihrer Wanderung allerlei Gruselgeschichten zum Besten gegeben um sich für den Ausflug und die spätere Übernachtung vor Ort in die richtige Stimmung zu bringen.
00:26:39: Gardner hatte ein paar Mal mit den Augen gerollt, während er ihnen so zuhörte Allerdings nichts weiter dazu gesagt.
00:26:47: Nun drehte er sich um und betrachtete die Durchnäste-Truppe aus Schülerinnen hinter sich, dabei fiel ihm sofort etwas auf.
00:26:55: »Wo ist Maria?« fragte er verwundert die vier anderen.
00:26:59: Die Mädchen sahen einander mit fragendem Blick an und zuckten die Achseln.
00:27:03: Gardner spürte einen unangenehmes Ziehen in der Magengegend – auch das noch!
00:27:09: Wo ist sie?
00:27:10: Wann habt ihr sie zuletzt
00:27:11: gesehen?!
00:27:12: Er bemühte sich, ruhig und besonnen zu klingen… Doch es gelang ihm nicht wirklich.
00:27:16: – Keine Ahnung, Mr.
00:27:19: Gardner!
00:27:20: gab die blonde Shirley klein laut zurück.
00:27:23: Eben war sie noch da.
00:27:26: Dem Lehrer blieb nicht viel Zeit zum Nachdenken.
00:27:28: Wenn das Mädchen sich verirrt hatte und nun orientierungslos durch den Wald lief, musste er sie finden bevor die Dunkelheit herbeinbrach.
00:27:37: Schnell eskortierte er die anderen vier zu der leerstehenden Schule und versammelte sie unter dem Vordach.
00:27:42: Seinen schweren Wanderrucksack lehnte er an die Wand.
00:27:46: Ihr wartet hier bis ich zurück bin.
00:27:50: Gardner lief im Wesentlichen nun den schmalen Fahrt zurück, den er und die Mädchen gekommen waren.
00:27:55: Allzu weit durfte er sich gar nicht entfernen, zumal er keine weitere Aufsichtsperson verort hatte.
00:27:59: Herr Gott!
00:28:01: womöglich gab es hier draußen nicht mehr ein funktionierendes Telefon?
00:28:07: Der Lehrer lief etwa fünf Minuten den Waldweg entlang, bis ihm eine Gabelung auffiel an der sie zuvor offenbar rechts abgebogen warne.
00:28:15: Wohin der zweite Weg führte, wusste er nicht, aber es schien ihm nahe liegend dass die gesuchte Schülerin hier vielleicht den Anschluss verloren hatte.
00:28:24: »Maria?« rief er laut und konnte seine eigene Stimme von den Baumwipfeln wiederhallen hören, keine Antwort.
00:28:32: «Maria!
00:28:32: Ich bin hier!» rief Er wieder, während er zügig den Fahrt abschritt – und dieses Mal bekam er tatsächlich eine Antwort.
00:28:41: Gardner hörte mit einem Mal das Lachen spielender Kinder.
00:28:48: Seine Mine hält es sich auf und er beschleunigte seinen Schritt in Richtung des Geräuschs.
00:28:53: Doch schon nach einigen Metern blieb er wieder stehen, lauschte und runzelte die Stirn.
00:28:58: Das Stimmengewürr und Gechicher in einiger Entfernung klang nach kleineren Kindern, die maximal im Grundschulalter waren.
00:29:06: Maria aber war bereits fünfzehn Jahre alt – und überhaupt!
00:29:09: Wen sollte sie hier draußen getroffen haben?
00:29:12: Um ausgelassen zu scherzen und zu spielen.
00:29:14: Denn noch etwas anderes dämmerte Richard Gardner.
00:29:18: Die Kinderstimmen aus dem Wald ergaben überhaupt keinen Sinn.
00:29:22: Abgesehen von den leerstehenden Gebäuden von Schaterhaus gab es hier draußen keine Schule, keine Kita, keine Jugendherberge.
00:29:30: Nichts was den fröhlichen Kinderlärm irgendwie erklären könnte.
00:29:37: Gardner betrachtete die Monotonen Baum rein rechts und links von sich.
00:29:41: Dazwischen nur noch Dunkelheit!
00:29:44: Die unwirkliche Geräuschkulisse schien wie eine Art Sog immer näher zu kommen – obwohl er noch immer wie angewurzelt und Mutterseelen allein auf dem Waldweg stand.
00:29:54: Er musste sich langsam fragen, ob das Geräusch überhaupt real war oder ob er allmählich den Verstand verlor.
00:30:04: Wie um sich selbst zu beweisen, dass er noch immer Herr der Lage war, drehte er sich auf dem Absatz um und ging in langen Schritten zurück in Richtung der Siedlung.
00:30:13: Die kichernden Kinderstimmen begleiteten ihn noch einige Meter, vereppten dann jedoch allmehlich und waren schließlich gänzlich verstummt als die Schule mit samt seiner dort geparkten Schülergruppe wieder vor ihm auftauchte.
00:30:26: Erleichtert konnte er feststellen, dass Maria offenbar von selbst wieder zu der Truppe aufgeschlossen war.
00:30:32: Doch sogleich mischte sich unter dieses Gefühl der Ärger – das sie sich einfach so von ihnen abgesondert hatte!
00:30:40: Verdammt nochmal Maria!
00:30:41: Wo warst du denn?
00:30:42: herrschte er die Jugendliche an Die Kaute derweil nur dess interessiert auf ihrem Kaugummi herum und musterte ihn ein wenig frech Fast schon abschätzig.
00:30:52: Ich hatte mich verirrt.
00:30:54: Sorry Mr Gardner Muss wohl irgendwo falsch abgebogen sein.
00:31:00: Sie machte es dem Lehrer wirklich schwer, die Fassung zu bewahren.
00:31:04: Mädels setzte er nochmals unwirsch an.
00:31:08: Ich hatte euch eingeschärft, dass wir bei dieser Expedition immer zusammenbleiben!
00:31:12: Das hier ist beinah vollkommen isoliertes Territorium und wenn man sich verirrt begegnet man unter Umständen tagelang keiner menschlichen Seele.
00:31:20: Na da habe ich ja offenbar Glück zur rechten Zeit am rechten Ort zu sein fiel ihm plötzlich eine kräftige Männerstimme hinter ihm ins Wort Gardner vorüberrascht herum.
00:31:31: Ein stemmiger Mann um die Fünfzig marschierte durch den Regen auf sie zu.
00:31:35: Seine Miene war freundlich, fast schon entzückt, dass er hier draußen auf ein paar andere Menschen getroffen war.
00:31:42: Doch er lieferte schnell den Kontext zu ihrem Aufeinandertreffen.
00:31:44: – Mr Gardner?
00:31:48: Ich bin Terry!
00:31:49: Wir hatten telefoniert.
00:31:51: Auf dem Gesicht des Lehrers zeichnete sich ein plötzlicher Aha-Moment ab….
00:31:56: Ach, Terry wie schön!
00:31:58: Ich hatte nicht damit gerechnet Sie persönlich hier anzutreffen!
00:32:01: Bitte Nennen sie mich Richard.
00:32:04: Die beiden Männer reichten sich die Hand.
00:32:07: Terry war bei einer Firma angestellt, die mit dem Objektschutz von Charter House betraut war.
00:32:12: Offenbar keine tagesfühlende Tätigkeit, denn er hatte gegenüber Mr Gardner am Telefon erklärt eigentlich reicht es alle zehn bis vierzehn Tage mal dort hochzufahren und nach dem Rechten zu sehen.
00:32:23: Charter Haus ist so weit von der Zivilisation entfernt das nichtmal gelangweilte Jugendliche zum Kiffen oder Randallieren daraus kommen.
00:32:31: Und um ehrlich zu sein selbst mir Einem ehemaligen Marinecommandeur, der schon einiges gesehen hat ist er ordentlich ganz geheuer.
00:32:40: Aber das werden sie sicher noch selbst herausfinden.
00:32:44: Richard Gartner hatte auf die kryptische Bemerkung des alten Sebeern nicht viel gegeben – genau genommen hatte er nicht mal richtig zugehört!
00:32:52: Er hatte den Kontakt zu Therries Unternehmen nur gesucht um sich vorab einen genauen Lageplan zusenden zu lassen.
00:32:58: Nun war er jedoch froh einen weiteren Erwachsenen an seiner Seite zu haben….
00:33:03: Das seltsame Geräusch der lachenden und spielenden Kinder im Wald zuckte kurz durch sein Unterbewusstsein.
00:33:09: Terry hatte recht, irgendetwas stimmte mit diesem Ort nicht.
00:33:12: – Und was machen Sie hier?
00:33:16: fragte Gardner nun freundlich, während Terry sich vor dem Regen flüchtend mitunter das Vordacht zwängte.
00:33:22: Er hoffte den ehemaligen Marine mit dieser Frage nicht indirekt zum Gehen aufzufordern.
00:33:28: Wie gesagt hob Terry an und fuhr dann in geradezu verschwörerischem Ton fort.
00:33:33: Irgendetwas geht hier vor sich!
00:33:35: etwas Dunkeles, Unerklärliches.
00:33:40: Die fünf Mädchen um ihn herum starten ihm mit großen Augen und offenen Mündern an.
00:33:45: Und da komme ich natürlich lieber hier rauf wenn ich weiß dass ich nicht allein sein werde.
00:33:50: Schloss er seine Ausführungen und fügte dann rasch hinzu.
00:33:54: so haben wir also alle was davon und niemand muss sich fürchten.
00:33:58: das war witzig und auflockend gemeint.
00:34:00: doch mehr als ein unsicheres Lächeln konnte er den Mädchen nicht entglocken.
00:34:05: auch Richard Gardner setzte einen Pokerface auf und sprach lieber nicht aus, was er gerade dachte.
00:34:10: Einerseits war er froh, dass Terry da war.
00:34:13: Gleichzeitig ärgerte es ihn, das er den Mädchen nun noch zusätzlich Angst machte – und dazu auch wenn Gardner sich dies kaum eingestehen wollte… ihm selbst!
00:34:26: Das ist aber nicht der einzige Grund, fügte Terry nun hinzu und setzte ein schelmisches Lächeln auf.
00:34:32: Ich hatte am Telefon vergessen, ihnen das Versteck für den Schlüssel zu nennen … Und mit diesen Worten regte er einen Arm nach oben und tastete nach etwas in der Rinde des Vordachts.
00:34:43: Triumphieren tolte er nach einigen Sekunden eine kleine Kunststoffbox hervor, offenbar wasserdicht.
00:34:50: Mit dem darin befindlichen Schlüssel sperrte er die große Metalldoppeltür auf.
00:34:55: Ein schauriges Quietschen erfüllte den Raum als die verzogenen Türen über die abgenutzten Fliesen schleiften und das allmählich erlischende Tageslicht auf das Innere des Raumes fiel.
00:35:06: Der Flachbau bestand im Wesentlichen nur aus einem einzigen Klassenzimmer.
00:35:10: Verstaubte Pulte, Kreidereste an der Tafel und ein gerade noch erkennbares Periodensystem an der Wand waren stumme Zeugen einer längst vergangenen Zeit.
00:35:21: Trotzdem hatte der Raum etwas Einladendes – grade zu beruhigendes An sich!
00:35:26: Den Ort Schule mit all seinen Regeln und Gebräuchlichkeiten kannten sie schließlich alle.
00:35:32: Und das gab ihnen eine seltsame Sicherheit in mitten dieser gespenstischen Einöde.
00:35:39: Gemeinsam rückten Sie die Stühle und Tische zu einer langen Tafelsurecht an der sie alle Platz fanden.
00:35:45: Nachdem Sie die Flächen notwendig abgewischt hatten, war es Zeit für eine kleine Stärkung und bald darauf ergriff Richard Gardner das Wort um den eigentlichen Sinn und Zweck ihrer Expedition wieder in den Fokus zu rücken.
00:35:58: Er hatte sich gut auf diesen Ausschlag vorbereitet und viele Informationen über Charter House zusammengesucht Um seinen Schülerinnen ein möglichst Abwechslungs wie lehrreiches Programm bieten zu können.
00:36:12: Doch egal wie viel Patus er in seine Stimme legte und hier und da kleine Anekdoten einstreute.
00:36:18: Die fünf Teenager guckten ihn nur müde unter ihren kurzen Ponys, und ihre durch den Regen verlaufen in Wimperntusche an – kein Zweifel!
00:36:27: Hier würde er heute garantiert keinen Blumentopf mehr mit seinen Ausführungen gewinnen.
00:36:32: Er warf einen verstohlenen Blick zu Terry, der ihm offenbar auf seinem Käse-Sandwich Count zugehört hatte und die Misere des Lehrers begriff.
00:36:40: Er nickte ihm Verständnis vollzu, schlugte den letzten Bissen hinunter Räusperte sich und sagte dann, »Wisst ihr?
00:36:49: Ich hätte da auch noch eine Geschichte über Charterhaus.
00:36:52: Eine echt gruselige aus erster Hand!
00:36:55: Sie ist mir nämlich selbst so passiert, was im Übrigen auch erklärt, warum ich nicht mehr so gerne hierher komme.
00:37:02: Ich habe nämlich absolut keine Erklärung für das, was ich erlebt habe.«.
00:37:08: Seine geheimnisvollen Worte zeigten Wirkung.
00:37:11: Sofort machten die Schülerinnen große Augen.
00:37:15: Auch wenn sie erst vor wenigen Stunden mit dem ehemaligen Marineoffizier Bekanntschaft gemacht hatten, war ihr erster Eindruck zweifellos dass Sie es hier mit jemandem zu tun hatten der mit allen Wassern gewaschen war und den nicht so leicht aus der Fassung bringen konnte.
00:37:30: Und das die Geschichte, die er nun mit ihnen teilen würde garantiert nicht an den Hahn herbeigezogen wäre.
00:37:39: Terry senkte sogleich dann die Stimme und legte los – den sorgenvollen Blick von Richard Gardner wohlwissend ignorierend Denn der hatte ihn zwar indirekt um Unterstützung gebeten, allerdings nicht gewollt, dass der Sicherheitsmann dieses gottverlassenen Ortes die Schülerinnen noch zusätzlich ängstigte.
00:37:57: Doch Gardner hatte das Interesse der Mädchen eigenständig verspielt und konnte nun wohl kaum noch sein Veto einlegen als Terry seine Geschichte zu erzählen begann.
00:38:09: Vor etwa einem Jahr war ich hier oben alleine und musste eine ganze Nacht an diesem Ort verbringen.
00:38:15: In der Region gibt es viele Höhlen dass ein paar übereifrige Touristen oder selbst ernannte Höhlenforscher sich in den Dingern verirren.
00:38:25: Wenn so etwas passiert, haben wir glücklicherweise ein professionelles Rettungsteam hier im County vor Ort – das sich um diese Leute kümmert!
00:38:34: Das Equipment für Ihre Einsätze lassen Sie jedenfalls hier in einem der Lagerräume nebenan.
00:38:39: Letztes Jahr hatte ich die unliebsame Aufgabe, die Ausrüstung zu warten und aufzuräumen.
00:38:45: Ein echter Scheißjob, das könnt Ihr mir glauben….
00:38:48: Wer will schon gerne kilometerlanges Seil entwirren und aufrollen?
00:38:53: Es wurde jedenfalls zu einer echt langwierigen Angelegenheit.
00:38:56: Und irgendwann so spät, dass ich nicht mehr zurückfahren wollte... ...und daher die Nacht hier verbrachte!
00:39:01: Warum auch nicht, dachte ich damals.
00:39:06: Es gibt hier sogar eine kleine Krankenstation mit ein paar Etagenbetten.
00:39:10: Außerdem fand ich ein paar Vorräte dort in den Schränken.
00:39:13: Verhungern musste ich also auch nicht.
00:39:15: Ich aß also ein paar Ravioli aus der Dose zur Abend Und dann machte ich es mir in einem der Doppelstockbetten bequem.
00:39:22: Die waren leider allesamt schon ziemlich durchgelegen, nur eine Madratze in einer oberen Bettetage schien mir noch halbwegs brauchbar!
00:39:31: Ich legte mich also hinein und schlief nach einem langen anstrengenden Tag auch binnen weniger Minuten ein.
00:39:37: Alles war ruhig bis ich irgendwann von einem raschelnden Geräusch draußen geweckt wurde.
00:39:43: Ich weiß noch dass sich kurz auf meine Armbandurschaute – Es muss so gegen einen Uhr gewesen sein.
00:39:49: Dann dämmerte ich sofort wieder weg, wurde aber kurz darauf widerwach.
00:39:53: Weil das Geräusch nun auf einmal so klang als käme es von irgendwo innerhalb des Gebäudes.
00:39:59: Darum bildte und raschelte irgendetwas!
00:40:03: Ich war immer noch nicht sonderlich beunruhigt und ging klar davon aus dass sich höchstwahrscheinlich um irgendein Tier handelte, daß ich in dem Gebäude verirrt hatte.
00:40:12: Wer sonst würde wohl mitten in der Nacht hierher kommen?
00:40:16: Gleichzeitig wunderte ich mich weil ich eigentlich der festen Überzeugung dass ich überall abgesperrt hatte.
00:40:23: Aber wer weiß, dachte ich.
00:40:26: Was seinen Weg hier hineinfindet findet ihn im Zweifel auch wieder hinaus!
00:40:30: Ich war einfach hundemüde und hatte keine Lust mitten in der Nacht irgendwelche Nachforschungen anzustellen um dann lediglich auf ein Eichhörnchen oder einen Waschbär zu treffen.
00:40:42: aber leider ertele ich mich in dieser Hinsicht gewaltig und bald war es auch meiner selbst damit vorbei einfach wieder einzuschlafen und die Dinge geschehen zu lassen denn nach einigen Minuten konnte ich hören Wie dieses Ding, so nenne ich es jetzt einfach mal, langsam die Stufen zu den Schlafräumen in der oberen Etage hinaufgekochen kam.
00:41:04: Denn das war eindeutig kein Mensch dessen Schritte ich da auf dem knarrenden Holz der Treppenstufen hörte.
00:41:10: Es klang definitiv animalisch schwer und unbeholfen wie irgendeine gedrohene Bestie, die sich mühsam den Weg nach oben barnte.
00:41:20: Und spätestens jetzt wurde ich doch ein wenig sagen wir mal panisch.
00:41:29: Terry unterbrach seine eigenen Ausführungen und griff in seine Umhängetasche aus Leder.
00:41:34: Er holte einen Flachmann hervor, schraubte ihn auf und trank einen großen Schluck – für meine Nerven!
00:41:41: Fügte er unsicher hinzu und bot sogleich die Flasche dem zu seiner rechten Sitzenden Richard Gardner an, der jedoch kopfschüttelnd ablehnte.
00:41:49: Währenddessen herrschte eisiges Schweigen im ehemaligen Klassenzimmer.
00:41:53: Die fünf Mädchen und ihr Lehrer hatten Terry bis hierher mit angehaltenen Atem zugehört, während draußen Wind und Regen gegen die verwitterten Fensterscheiben trommelten.
00:42:03: In ihren Augen war diese unvergleichliche Mischung aus Nervenkitzel und Angst zu sehen, jenes Gefühl das sich stets bei einer guten Gruselgeschichte einstellte – und auf das die Teenager sicherlich schon seit Beginn ihres Ausflugs nach Charterhaus spekuliert hatten!
00:42:19: Doch es war ebenso nicht zu leugnen dass die blanke Angst bei ihnen immer mehr überwog.
00:42:25: Terry steckte seinen Flachmann wieder weg und fuhr fort.
00:42:30: Ich lag also da und fragte mich Welches Waldtier sich so atypisch verhalten würde?
00:42:36: Die Tiere hier draußen sind scheu und haben wenig Kontakt mit Menschen.
00:42:40: Warum also sollte eines von ihnen in ein offenbar besetztes Haus kommen, dort herumschnüffeln?
00:42:47: Mittlerweile konnte ich hören wie diese Kreatur vor meiner Zimmertür angekommen war!
00:42:52: Ich hörte es die ganze Zeit seltsam schnüffen und schnaufen und kratzen doch dann änderte sich das Geräusch plötzlich als würde etwas Borstiges langsam über den Dielenfußboden schleifen.
00:43:07: Ich dachte noch, dass diese seltsame Bestie will kaum die Klinke herunterdrücken und einfach eintreten würde.
00:43:13: Und das tat sie auch nicht – wie ich dann begriff!
00:43:16: Stattdessen quetschte sie sich unter dem Türspalt durch.
00:43:21: Das war eindeutig so zu hören.
00:43:23: Und vergess nicht…ich rede hier nicht von einer Maus oder vielleicht einem kleinen Wiesel.
00:43:29: Der Spalt war nicht größer als vielleicht zwei oder drei Zentimeter.
00:43:33: Was ich da vor meinem Zimmer hörte, schien mir mindestens so groß wie ein Wildschwein Und trotzdem quetschte es sich beharrlich unter der Tür hindurch.
00:43:44: Schließlich hatte es dies irgendwie geschafft, und ich konnte hören wie es durchs Zimmer lief.
00:43:49: Mittlerweile war ich so paralysiert vor Angst dass ich die Decke über den Kopf gezogen hatte – und mich einfach tot stellte!
00:43:57: Dann begann mein Doppelstockbett heftig hin-und herzuwackeln.
00:44:02: Es fühlte sich teilweise so an als würde es richtig zur Seite kippen.
00:44:06: Ich lag derweil immer noch reglos auf der oberen Madratze Dieser Horror möge irgendwie bald zu Ende gehen.
00:44:13: Und merkwürdigerweise tat er das dann auch!
00:44:16: Nach etwa einer Minute hörte ich, wie die Sebastian sich entfernte wieder auf dieselbe bizarre Art unter dem Türschlitz verschwand, dann allmählich aus dem Haus trottete und sich sein schnüffelndes, schnaufendes Geräusch irgendwo draußen in den Wäldern wieder verlor.
00:44:33: Tja – und das war's!
00:44:35: Seitdem habe ich jedenfalls beschlossen hier auf keinen Fall nochmal allein zu
00:44:39: übernachten."
00:44:40: Und ich bin froh, dass ihr hier seid Kinder.
00:44:43: Das macht die Situation doch deutlich
00:44:44: erträglicher.".
00:44:47: Terry lächelte verlegen und nahm noch einen Schluck von seinem Flachmann.
00:44:52: Die Teenager und ihre Lehrer starten ihn mit offenen Mündern an.
00:44:56: Keiner von ihnen sagte etwas.
00:44:59: Dann durchbrach Shirley die Stille und sagte an Richard Gardner gewandt – «Können wir bitte zurückgehen?
00:45:05: Ich will nicht hier übernachten!».
00:45:10: Sofort stimmten die anderen Mädchen mit ein.
00:45:12: in ihrer Bitte lag regerecht etwas flehendes Doch es war bereits zu spät und zu dunkel, um noch den kilometerlangen Weg durch den Wald bis zur Station zurückzulaufen – wo sie heute auch garantiert kein Bus mehr nach Bridgewater zurückfahren würde.
00:45:27: Also einigten Sie sich zumindest auf den Kompromiss nicht wie geplant eben jene Krankenstation als Nachtlager zu beziehen in der Terri-Eins genächtigt hatte sondern die Nacht einfach dort zusammen in dem alten Klassenzimmer zu verbringen Auf zusammengeschobenen Stühlen und zugedeckt.
00:45:44: mit ihren feuchten Jacken und Pullovern gelang es ihnen schließlich, irgendwie einzuschlafen.
00:45:50: Die Nacht verlief glücklicherweise ohne besondere Vorkommnisse und am nächsten Tag war die gesamte Gruppe mehr als erleichtert, als sie Charterhaus den Rücken zuwenden und in die Zivilisation zurückkehren konnten.
00:46:03: Schon wenige Wochen später verloren die Teenager kaum noch einen Gedanken an Terry's Geschichte – und die Nacht in der unheimlichen Siedlung.
00:46:11: Bald schon war das alles für sie nicht mehr eine spannende Anekdote, die Sie bei Treffen mit anderen jugendlichen Teilen konnten um anschließend ebenfalls in große Augen und offene Münder zu blicken.
00:46:24: Für Terry, den ehemals so taffen Marine-Offizier, blieb es jedoch keine einmalige Sache wie Richard Gardner ein Jahr später schließlich erfuhr.
00:46:33: Der Lehrer hatte beschlossen mit einer neuen Schülergruppe nach Charterhaus zurückzukehren – dieses Mal besser vorbereitet, um den Jugendlichen doch etwas wissen, um diese Region vermitteln zu können!
00:46:45: Und vielleicht auch, um sich selbst zu beweisen dass er es als Lehrer einfach besser konnte.
00:46:52: Terry's Geschichte hatte Gardner, der weil auch nur noch als Legende abgespeichert – ein Lagerfeuermärchen bestenfalls, den man nicht zu viel Glauben schenken sollte… und überhaupt!
00:47:02: Wie glaubwürdig war dieser komische Seber mit seinem Flachmann überhaupt gewesen?
00:47:08: Entsprechend erfolgreich hatte Gardener das schauerliche Erlebnis aus dem Feuer verdrängt, als er sich im darauffolgenden Frühling wieder mit Terry und einer Gruppe Schülern in dem alten Klassenzimmer einfand.
00:47:20: Er sortierte gerade seine Notizen und nahm einen Schluck Tee aus seiner Thermoskanne, als Terry ihn behutsam anstuppste.
00:47:27: Der ehemalige Marine war schon den ganzen Nachmittag extrem schweigsam gewesen und hatte sich kaum in Gardners Ausführungen eingeklingt.
00:47:36: Nun hielt er ihm einen kleinen Zettel hin – Gardner entfaltete das Papierstück.
00:47:41: und Lars?
00:47:43: Wir sind hier nicht sicher!
00:47:46: Letzte Nacht kam es zurück….
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