Schauerstoff Compilation: Das Böse wohnt hier
Shownotes
Ein Haus sollte ein sicherer Ort sein. Vier Wände, hinter denen man die Tür schließen und die Welt draußen lassen kann. Doch was passiert, wenn die Bedrohung längst drinnen ist?
In dieser Compilation geht es um zwei Geschichten über Häuser, in denen sich etwas Unheimliches eingenistet zu haben scheint. In FEUERFLUCH wagt eine Mutter mit ihren beiden Töchtern auf Long Island einen Neuanfang – und bemerkt schon bald, dass sie dort nicht allein sind. Danach ziehen in DIE FRAU IM FENSTER drei Studentinnen in eine alte Villa, deren Vergangenheit offenbar noch immer zwischen den Wänden weiterlebt.
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Zur aktuellen Folge:
Eine Familie auf Long Island, rätselhafte Klopfzeichen, eine dunkle Gestalt aus dem Wald und ein Haus mit verstörender Vergangenheit. Und: Drei Studentinnen, eine alte Villa und eine unheimliche Gestalt hinter den Scheiben.
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Transkript anzeigen
00:00:10: Ein Haus soll ein sicherer Ort sein, vier Wände hinter denen man die Tür schließen und die Welt mit all ihren Abgründen draußen lassen kann.
00:00:21: Doch was passiert wenn die Bedrohung längst drinnen wohnt?
00:00:26: In dieser Compilation geht es um zwei Geschichten über Häuser in den sich etwas Unheimliches eingenistet zu haben scheint.
00:00:34: – in Feuerfluch Wagt eine Mutter mit ihren beiden Töchtern auf Long Island einen Neuanfang und bemerkt schon bald, dass sie dort nicht allein sind.
00:00:45: Danach ziehen ihm die Frau im Fenster drei Studentinnen in einer alte Villa deren Vergangenheit offenbar noch immer zwischen den Wänden weiterlebt.
00:01:23: den sogenannten Black Sunday.
00:01:25: Und nein, dieser hat weder etwas mit dem Konsumrausch des Black Friday noch dem historischen Burzen Crash am sogenannten Schwarzen Donnerstag des neunundzwanzigsten Oktober-Ninzenhundert-Neunundzwanzig zu tun.
00:01:40: Der Black Sunday bezieht sich stattdessen auf den Dreiundzwantigsten Januar Zwei-Tausendfünf ein Sonntag an dem drei Feuerwehrmänner des New York City Fire Departments bei zwei Einsätzen erleben lassen mussten.
00:01:53: Diese drei Männer, die sich von Berufswegen dafür entschieden hatten Menschenleben zu retten, starben entweder in den Flammen oder sprangen auf der Flucht vor ihnen aus einem mehrstöckigen Haus in den Tod.
00:02:07: Einer von ihnen hieß Curtis Mayran und als der zweifache Familienvater bei diesem verhängnisvollen Einsatz ums Leben kam stürzte dies seine hinterbliebene Familie nicht nur ein kaltes schwarzes Loch aus dem sie nur mit größter Mühe wieder herausfinden sollte.
00:02:25: Es markierte auch den Beginn eines Materiums in ihrer Auseinandersetzung mit paranormalen Kräften, die Sie an den Rand der Verzweiflung trieben.
00:02:36: Dabei hatte der Todesfamilien Oberhauptes nur indirekt mit den furchteinflößenden Erlebnissen zu tun, denen sich Jeanette Mayran und ihre Töchter – die achtjährige Denine und die elfjährige Angela – anschließend stellen mussten.
00:02:50: Denn eigentlich war es Mutter und Töchtern gut in dem Haus ergangen, das Curtis extra für die Familie im Schweiße seines Angesichts selbst erbaut hatte.
00:03:00: Doch hier lag für die Hinterbliebenen nach dessen Beilsetzung genau das Problem.
00:03:04: Jeder Winkel, jeder Querbalken jedes Knarren im Holz erinnerte die drei jeden Tag aufs neue Schmerzwöll daran was sie verloren hatten.
00:03:13: Das Leben in dem wunderschönen Haus mit den vielen unwiederbringlichen Erinnerungen wurde für Sie untragbar Und so beschlossen sie, umzuziehen.
00:03:26: Weg aus ihrem Wohnviertel, weg aus New York – am besten weit genug, um Abstand von ihrem schweren Schicksalsschlag zu bekommen und neu anzufangen!
00:03:36: Auf Long Island der bekannten Landzunge ästlich der hippen Millionen-Metropole wurde Janett fündig und fand tatsächlich ein bezahlbares Haus für sich und ihre beiden Mädchen.
00:03:48: Doch auch das hatte natürlich seinen Preis.
00:03:51: Die Immobilie war in einem desolaten Zustand und die nunmehr alleinerziehende Mutter hatte bereits sämtliche Ersparnisse in den Kauf des neuen Hauses investiert.
00:04:00: Zum Glück war sie mit diesem schwerwiegenden Problem jedoch nicht allein!
00:04:05: Als die ehemaligen Feuerwehrkollegen von Curtis erfuhren, dass Jeanette dringend Unterstützung benötigte, erwiesen sie ihrem verstorbenen Kameraden einen letzten Dienst zu dessen Ehren.
00:04:16: Wochen-und Monate lang schufteten Sie im Akkord in dem heruntergekommenen Haus – um dieses für Jeanette, Angela bestmöglich wieder in Stand zu setzen.
00:04:26: Im Sommer zwei Tausendfünf zog die dreiköpfige Familie dann nach Long Island, obwohl die Renovierungsarbeiten zu diesem Zeitpunkt noch nicht abgeschlossen waren.
00:04:38: Da die Männer auch zahlreiche Fenster bei ihrer Instandsetzung erneuerten, waren diese manchmal tagelang nur durch ein Provisorium verschlossen, weshalb Diebe theoretisch leichtes Spiel gehabt hätten sich Zutritt zu dem Haus verschaffen.
00:04:52: Um sich und ihren Kindern mehr Sicherheit zu geben Installierte Jeanette daraufhin ein Überwachungssystem mit sechs Kameras an den äußeren Hausmauern, damit sie auch in der Nacht jeden Winkel stets im Blick hatte.
00:05:04: Die Kameras konnte Jeanette über ihren Laptop steuern und einsehen – und mit der Zeit gefiel ihr kleines Home Security-Projekt sogar ein bisschen!
00:05:13: Während die Töchter in ihren Zimmern waren verbrachte sie abends oft Stunden vor dem Laptopp und betrachtete die zahlreichen Wildschirme live oder sie spulte die Aufnahmen zurück um zu schauen was in der Nacht auf ihrem Grundstück so los war.
00:05:27: Eigentlich sah sie immer nur dieselben statischen Bilder oder höchstens mal ein harmloses Wildtier, das sich in Ihrem Garten verirrt hatte.
00:05:35: Doch eines Abends, als Sie gerade die Liveaufnahmen des Hauses betrachtete, entdeckte sie etwas völlig Unerwartetes.
00:05:44: Eine Ihrer Kameras war an der Rückseite des Hauges installiert und deren Fokus war direkt auf den angrenzenden Wald hinter Ihrem Grundstuck ausgerichtet.
00:05:54: Plötzlich sah Jeanette Wie zwischen den Bäumen eine dunkle Gestalt mit einem bodenlangen Mantel mit Kapuze hervortrat.
00:06:01: Die Gestalt machte ein paar Schritte über den Rasen und blieb dann wenige Meter vor dem Haus stehen.
00:06:07: Sie schien das Haus einige Sekunden anzustahnen, Dann machte sie jedoch wieder kehrt ging zurück zu den Baum rein Und verschwand kurz darauf wieder im Wald.
00:06:19: Janett fühlte sich als hätte sie so eben einen Stromstoß bekommen.
00:06:24: Sämtliche Haare stand ihr einzeln zu Berge.
00:06:27: Was zur Hölle hatte sie da gerade eben gesehen.
00:06:30: Sie überlegte, kurz nach draußen zu gehen und nachzusehen – verwarf diese Idee jedoch sofort wieder!
00:06:36: –.
00:06:37: was wenn jemand ihr eine Falle stellen und genau das provozieren wollte?
00:06:41: Sollte sich stattdessen lieber die Polizei rufen?
00:06:45: Doch was genau sollte sie melden?
00:06:47: Dass sie jemand für wenige Sekunden unerlaubt ihr Grundstück betreten hatte, rechtfertigte wohl kaum einen solchen Einsatz, zumal sie es nicht mal beweisen konnte….
00:06:56: Also beschloss sie, die ganze Sache einfach zu vergessen und natürlich auch nicht ihren Töchtern zu erzählen um Denin und Angela nicht unnötig zu beunruhigen.
00:07:06: Wahrscheinlich war es ein merkwürdiger Zufall gewesen den nichts zu bedeuten hatte dachte die zweifache Mutter und entspannte sich direkt wieder.
00:07:14: doch leider lag sie damit total falsch Denn wie der Zufalls wollte erlebten ihre beiden Töchter zum exakt selben Zeitpunkt ebenfalls etwas absolut Seltsames Nicht minder verstörendes.
00:07:29: Angela, mit ihren elf Jahren die Ältere von beiden, saß an jenem Abend im Obergeschoss in ihrem Zimmer und hörte mit Kopfhörern Musik.
00:07:38: Sie saß im Schneidersitz auf ihrem Bett und hatte ihren Rücken gegen die Wand gelehnt als sie plötzlich über die Musik hinweg noch etwas anderes wahrnahm.
00:07:47: Es klang, als würde jemand an der anderen Seite der Wande gegen das Mauerwerk tippen Doch hinter ihr befand sich nur die Außenmauer des Hauses Und außerdem lag ihr Zimmer im ersten Stock.
00:07:58: Wer oder was sollte also dort überhaupt rankommen?
00:08:03: Irritiert nahm sie die Kopfhörer ab und lauschte, nun herrschte wieder stille.
00:08:08: Angela stand auf und öffnete die Zimmertür.
00:08:12: Vielleicht hatte ihre Mutter ja angeklopft – und sie hatte das Geräusch nur falsch gedeutet!
00:08:17: Doch als sie die Tür öffnette, saß die Mutter wie jeden Abend unten im Wohnzimmer und war in ihren Laptop vertieft.
00:08:23: Das konnte Angela unschwer vom oberen Treppenabsatz aus erkennen….
00:08:28: Und auch ihre Schwester schien nichts von ihr zu wollen.
00:08:31: Deren Zimmer befand sich am anderen Ende des Flurs im Obergeschoss.
00:08:35: Ihre Zimmertür war geschlossen, und Denin machte vermutlich Hausaufgaben und wollte nicht gestört werden.
00:08:42: Also ging Angela zurück in ihr Zimmer und setzte wieder die Kopfhörer auf.
00:08:46: Wahrscheinlich war es nur ein Vogel gewesen der an der äußeren Fassade herumgepickt hatte oder doch nicht?
00:08:53: Noch einmal stoppte die elfjährige die Musik und legte einen Ohr an die Wand Und plötzlich schlug jemand von außen mit voller Wucht gegen das Mauerwerk.
00:09:03: Panisch sprang Angela auf und versteckte sich sofort unter ihrer Bettdecke, nicht ahnend dass ihre jüngere Schwester just im selben Moment etwas ähnliches durchmachte.
00:09:16: Denn auch Denin wurde bei ihrer abendlichen Routine von unheimlichen Geräuschen gestört.
00:09:22: Sie grübelte gerade über eine Hausaufgabe als es plötzlich an Ihre Zimmertür klopfte.
00:09:27: In der Erwartung, daß entweder Ihre Mutter oder Angela etwas von ihr wollten ging die achtierige zur Tür und öffnete.
00:09:35: Doch da stand niemand, der Flur im ersten Stock war gespenstisch leer.
00:09:40: Denin spähte wie zuvor schon Angela die Treppe
00:09:42: nach unten
00:09:43: und sah ihre Mutter wie üblich vor ihrem Laptop im Wohnzimmer sitzen.
00:09:48: Also glaubte Denin an einen schlechten Scherz seitens ihrer älteren Schwester – etwas, worauf sie sich keinesfalls einlassen wollte!
00:09:57: Sie schloss die Tür und wollte sich gerade wieder an ihren Schreibtisch setzen als es abermals klopfte.
00:10:03: Dieses Mal waren es eindeutig drei aufeinander folgende Klopfgeräusche.
00:10:08: Wieder öffnete sie die Tür und widerstand dort niemand.
00:10:12: Hätten Angela oder ihre Mutter geklopft, so hätte sie diese auf jeden Fall noch beim Weggehen ertappen müssen!
00:10:18: Und so spürte auch die Achtjährige mit einem Mal das hier etwas gewaltig faul war.
00:10:24: Pane schlug sie die Türe zu und versteckte sich ebenfalls unter der Bettdecke.
00:10:29: Die beiden Mädchen sollten doch die ganze Nacht über von den Klopf- geräuschen tyrannisiert werden.
00:10:34: Schließlich gelang es ihnen jedoch, einzuschlafen.
00:10:41: Am nächsten Morgen tauschten die beiden Schwestern beim gemeinsamen Cornflakes Löffeln sich darüber aus was sie in der Nacht zuvor beide wahrgenommen hatten.
00:10:50: Es engstigte sie dass sie offenbar dieselben Geräusche gehört hatten und dafür keine Erklärung fanden.
00:10:56: Mutter Janette versuchte Angela und Danine so gut es geht wieder zur Erde als sie das aufgerechte Gespräch ihrer Töchter mithörte.
00:11:05: Jetzt beruhigt euch mal sagte sie schließlich Das Haus ist alt, und wir kennen es noch nicht so gut.
00:11:12: Die Geräusche könnten aus irgendwelchen Rohren oder dem Morschen Holz in den Wänden kommen.
00:11:16: Macht euch keine Sorgen!
00:11:19: Die beschwichtigenden Worte der Mutter zeigten Wirkung – und die beiden Mädchen entspannten sich wieder.
00:11:25: Jeanette jedoch kam insgeheim nicht umhin immer wieder daran zu denken was sie in der Nacht zuvor auf den Überwachungsvideos gesehen hatte.
00:11:35: Die kommenden Wochen blieben vorerst ruhig und ohne besondere Vorkommnisse Bis wieder ein paar von Curtis ehemaligen Feuerwehrkollegen anrückten.
00:11:44: Sie wollten den Keller ausmisten und bestenfalls zu einem Wäschekeller für die dreiköpfige Familie ausbauen.
00:11:50: Bei den Aufräumarbeiten entdeckten die Männer jedoch ein paar seltsame Dinge, die Jeanette noch mehr in Aufruf versetzen sollten.
00:11:59: Nachdem sie den Boden des Kellers von allerlei Gerümpel, Staub- und Dreck befreit hatten, entdecken sie darauf eine Zeichnung.
00:12:06: Jemand hatte ein riesiges Pentagramm auf dem Betonfußboden gemalt.
00:12:10: Verunsichert holten die Helfer die alleinerziehende Mutter hinzu und zeigten ihr die Zeichnung.
00:12:16: Jeanette wusste auch nur so viel, dass Pentagramme meist für die Zellebrierung von satanischen Ritualen herangezogen wurden – und das ihre Töchter den markanten fünfzackigen Stern- und die seltsamen Symbole daneben auf keinen Fall sehen sollten!
00:12:32: Übermalte es bitte schnellstmöglich, sagte sie erschrocken und verließ wieder dem Keller.
00:12:39: Was Jeanette jedoch nicht wusste Ihre Töchter waren bereits andernorts unfreiwillig auf das Pentagramm-Symbol gestoßen.
00:12:46: In dem Wald hinter ihrem Haus hatte jemand es in die Bäume geritzt und auch Felsen gezeichnet, Auch Denin und Angela hatten beschlossen ihre Mutter vorerst nichts zu sagen.
00:12:57: Bestimmt würde sie sich nur Sorgen machen Und ihnen schlimmstenfalls des Spielen im Wald untersagen.
00:13:05: Im Keller tauchte noch etwas anderes auf, dass Jeanette massiv verstören sollte.
00:13:10: Die Feuerwehrmänner rissen ihm Zuge der Sanierung auch einige nicht tragende Wände ein, um die Quadratmeter neu aufzuteilen.
00:13:18: Dabei tauchte eine Art Tagebuch auf, das jemand offenbar in den Wänden des Kellergemäuers versteckt hatte.
00:13:25: Ein Blick ins Buch offenbarte, dass dieses bereits im Jahr nineteenhundert zwanzig angelegt worden war.
00:13:32: Ein junges Mädchen namens Christina beschrieb darin wie ihr Vater einen öffentlich angesehener Arzt sie regelmäßig misshandelte und in seinem Keller Tiere für seine okkulten Zwecke quälte.
00:13:45: Er lässt mich genauso wie die Tiere bluten, las Jeanette an einer Stelle und spürte, wie ihr ein eisiger Schauer über den Rücken kroch.
00:13:53: Dieses Buch durften ihre Mädchen keinesfalls in die Hände bekommen.
00:13:59: Doch so sehr die alleinerziehende Mutter sich bemühte – sie konnte ihre Töchter schließlich nicht vor allem schützen und rund um die Uhr überwachen!
00:14:07: Und als wieder einige Monate ohne besondere Vorkommnisse ins Land gegangen waren, ließ Jeanette Angela eines Nachmittags alleine zu Hause um zur Apotheke zu fahren.
00:14:18: Denin war zu diesem Zeitpunkt bei einer Freundin und Angela sollte die Zeit allein Zuhause nutzen, um ein bisschen sauberzumachen.
00:14:26: Konkret hatte Jeanette ihr aufgetragen den Kühlschrank auszuwischen.
00:14:31: Myrisch machte Angela sich ans Werk und nahm die zahllosen Tupperdosen, Flaschen- und Lebensmittel aus dem Kühl schrank, um die Fächer auszuwschen.
00:14:40: Diese Aufgabe war nicht nur langwierig und dröge für die Elfjährige – ihr behagte aus irgendeinem Grund auch dass sie die ganze Zeit mit dem Rücken zur Küche stand.
00:14:49: Immer wieder ergriff das Gefühl von ihr Besitz, Sie würde beobachtet werden, weshalb sie in regelmäßigen Abständen argwünisch über ihre eigene Schulter schaute – doch da war nie etwas zu sehen und sie schien allein zu sein!
00:15:04: Als sie gerade alles ausgewischt hatte und die Lebensmittel wieder einräumen wollte, hörte sie plötzlich einen ohrenbetäubenden Lärm hinter sich.
00:15:12: Es klang als wären die Hängeschränke aus der Verankerung gerissen worden und mit Samtinhalt zu Boden gerauscht.
00:15:19: Hochartig drehte Angela sich um, doch die Schränke standen und hingen noch alle an ihrem Platz.
00:15:25: Trotzdem herrschte in der Küche mit einem Mal ein unverstellbares Chaos.
00:15:32: Schubladen waren bis zum Anschlag herausgerissen worden – alle Schranktüren standen offen und auf dem Boden lag ein absolutes Durcheinander aus kaputtem Geschirr, Töpfen- und Besteck.
00:15:42: Panisch rannte Angela die Stufen bis zu ihrem Zimmer nach oben Bis Jeanette einige Zeit später wieder nach Hause kam.
00:15:53: Diese dachte natürlich zunächst, jemand hatte bei ihnen eingebrochen und als sie ihre Tochter schließlich im Kleiderschrank fand war diese emotional viel zu aufgelöst um das Erlebte in Worte zu fassen.
00:16:05: Doch nachdem die alleinerziehende Mutter das Material der Überwachungskameras gesichtet hatte Und auch Angela ihr mit bebener Stimme versichert hatte dass sie das Chaos in der Küche nicht zu verantworten hatte wurde Jeanette klar In ihrem Haus musste etwas dunkles abscheuliches und völlig unberechenbares Einzug gehalten haben.
00:16:25: Angela verstörte der Vorfall nachhaltig, und die elfjährige zog sich nach dieser traumatischen Erfahrung immer mehr in sich zurück – und dabei sollte sie nicht die einzige bleiben, die sich in dem neuen Zuhause immer unwohler fühlte.
00:16:42: Ein paar Wochen später saß Angela wieder in ihrem Zimmer und Janett stand unten in der Küche am Herd als beide plötzlich einen gelbenden Schrei aus dem Badezimmer im ersten Stock hörten.
00:16:53: Panisch rannten Mutter und Tochter zu dem kleinen Raum am Ende des Korridors, und rissen die Badezimmertür auf.
00:17:00: Da kauerte die achtjährige Denin in einer Ecke und zitterte dermaßen am ganzen Körper das Genett fast dachte – sie hätte einen epileptischen Anfall!
00:17:11: Schnell wickelte sie ihre Tochter in ein Handtuch, hob sie auf und trug sie aus den Bade Zimmern.
00:17:17: Später erzählte Denin ihrer Schwester und Mutter Sie habe unter der Dusche gestanden als plötzlich eine tiefe männliche Stimme ihren Namen sagte Und jemand mit der flachen Hand gegen das Plexiglas der Duschkabine schlug.
00:17:33: Während Jeanette ihre Tropfenasse jüngere Tochter in den Armen hielt und die andere weinend daneben saß, fühlte sie sich auf einmal unendlich hilflos!
00:17:41: Sie hatten mit dem Tod von Curtis schon so viel Trauer- und Schmerz verkraften müssen – und nun war ihnen in dem neuen Haus nicht mal ein Neuanfang vergönnt?
00:17:50: Kurz erwog sie noch einmal umzuziehen, doch das gab ihre finanzielle Situation vorerst nicht her….
00:17:57: …und überhaupt Was hätte sie bitteschön gehört des ehemaligen Kollegen erzählen sollen, nachdem diese so viel Zeit Energie und Geld in die Sanierung gesteckt hatten?
00:18:07: Nein das konnte sie ihnen nicht antun.
00:18:09: Sie musste einen anderen Weg finden um mit der Situation irgendwie fertig zu werden Doch noch hatte sie keine Ahnung wie sie das Problem lösen sollte Und gleichzeitig wuchs in ihr die Angst dass die demonische Kraft die offenbar in ihrem Haus wütete ihnen immer gefährlicher werden würde.
00:18:29: Angela beispielsweise vermiet es mittlerweile, so gut sie konnte sich überhaupt in dem Haus aufzuhalten.
00:18:36: Nach der Schule verbrachte sie ihre Nachmittage bei Freunden und nach dem Abendessen ging sie nach draußen auf das Grundstück.
00:18:43: Eines Abends im Herbst saß sie dort auf einer der Schaukeln und schwang sich in die Luft während ihrer Mutter drinnen das Geschirr spülte.
00:18:51: Sie hatte Angela durch das Küchenfenster im Blick, wandte sich jedoch kurz ab um etwas wegzuräumen.
00:18:57: Währenddessen drang Abermals ein spitzer Schrei an ihr Ohr.
00:19:03: Ohne zu zögern rannte Jeanette nach draußen und fand ihre Tochter mit schmerzverzehrtem Gesicht neben der Schauke liegen.
00:19:09: Ihr Knöchel war offenbar gebrochen, und obendrein ausgekubelt.
00:19:14: Jemand hat mich von der Schauckel gestoßen, beteuerte Angela unter Tränen.
00:19:19: Zurück im Haus überprüfte Jeanette das Material ihrer Überwachungskameras – die ebenfalls die Schaukel im Garten erfassten.
00:19:26: Sie konnte es nicht glauben!
00:19:28: Während Angela schaukelte, konnte sie deutlich sehen wie abermals die Gestalt mit dem Schwarzen Umhang, die sich vor einigen Monaten schon einmal gesehen hatte aus dem angrenzenden Waldtrat.
00:19:41: Sie stellte sich direkt hinter Angela und stieß diese von der Schaukel bevor sie wieder zwischen den Bäumen verschwand.
00:19:50: Dieses Mal rief Jeanette sogar die Polizei – schließlich hatte sie eindeutiges Videomaterial vom ganzen Vorfall!
00:19:57: Die Beamten waren sehr bemüht und suchten das Waldstück mit Taschenlampen ab mussten jedoch nach einer Weile einräumen, dass sie dem Täter wohl nicht mehr auf die Spur kommen würden.
00:20:07: Unverrichteter Dinge zog die Polizei wieder ab und Jeanette und ihre Töchter blieben allein mit ihrer Angst und ihrem Leben in einem schier unberechenbaren Haus.
00:20:17: Welche Möglichkeiten hatten Sie nun noch, wenn nicht einmal die offiziellen Behörden Ihnen helfen konnten oder wollten?
00:20:25: Für den Moment konnte Jeanette nur so viel tun als das sie Ihre Töchter so gut es ging niemals alleine in dem Haus lesen.
00:20:32: Doch das war nicht immer möglich.
00:20:34: Und als Jeanette eines Nachmittags dringend einen wichtigen Brief bei der Post aufgeben musste, ließ sie Angela Abermiles für etwa anderthalb Stunden allein zu Hause.
00:20:45: Die inzwischen zwölfjährige waren mittlerweile natürlich gebranntes Kind, verschanzte sich für diese Zeit in ihrem Zimmer und hörte dieses Mal ohne Kopfhörer ihre Lieblingsmusik um sich abzulenken – und doch kreisten ihre Gedanken immer weiter um die paranormale Bedrohung die ihr und ihrer Familie seit Monaten das Leben zur Hölle machte.
00:21:07: Auf einmal hörte sie ein ihr inzwischen allzu vertrautes Geräusch, eine Art leises Klopfen.
00:21:13: Dieses Mal kam es jedoch nicht von der Wand oder gar Ihrer Zimmertür.
00:21:18: Es kam von ihrem Kleiderschrank.
00:21:21: Sie konnte sogar sehen wie die Schranktüren vibrierten als würde jemand von ihnen dagegen klopfen.
00:21:28: Wie auf Autopilot sprang Angela von ihrem Bett und verkocht sich direkt darunter.
00:21:32: Mit angehaltenem Atem lauschte sie und sah schließlich, wie die Türen ihres Kleiderschranks sich ermählich knarrend öffneten.
00:21:43: Mit weit aufgerissenen Augen mußte sie verfolgen, wie eine Gestalt aus dem Kleiderschenktrat und Anfing in ihrem Zimmer herumzuwandern.
00:21:53: Der Dämon hatte offenbar menschlich aussehnende Füße – doch viel mehr konnte sie dort unter den Bett kauernd nicht erkennen!
00:22:00: Nur soviel!
00:22:02: Offenbar suchte er nach ihr.
00:22:05: Angela beobachtete wie die Füße sich aus ihrem Zimmer entfernten und die Kreatur anscheinend die Treppe hinunter ins Wohnzimmer stieg.
00:22:14: Was dann folgte, waren einige Sekunden absolute Stille – sie lauschte angestrengt.
00:22:21: War der Demon etwa verschwunden?
00:22:24: Doch da hatte sie sich leider getäuscht!
00:22:26: Auf einmal hörte sie wieder laute, polterne Schritte.
00:22:30: Das Monster stieg nicht einfach die Trepe wieder hinauf….
00:22:33: Es rannte zurück in ihr Kinderzimmer direkt auf ihr Bett zu.
00:22:39: Als es auf ihr Bett sprang, konnte Angela förmlich sehen wie die Sprungfedern der Madratze sich unter dem Gewicht zusammenzogen.
00:22:49: Doch der eigentliche Horror stand ihr noch bevor.
00:22:52: Plötzlich tauchte der Kopf des Demons am Fuß der Bettkante auf und startete sie verkehrt herum hängend an – eine grässliche, furchterregende Fratze mit leeren Augenhöhlen und verrottendem Fleisch das nur noch lose am Schäbel hing.
00:23:08: Spätestens jetzt konnte Angela nur noch schreien!
00:23:12: Sie schrie und schrie in Todesangst,
00:23:15: und fast
00:23:15: bis zur Ohnmacht, während die Kreatur sich wieder auf das Bett zurückzog.
00:23:20: Irgendwann schien der Dämonen wieder aufzustehen und im Zimmer herumzuwandern – doch die zwölfjährige konnte nicht ausmachen, wohin er gegangen war!
00:23:30: Als es aber mal ruhig wurde, fürchtete sie, dass es sich um einen grausamen Trick der Kreaturen handeln könnte.
00:23:37: Doch dieses Mal blieb es still.
00:23:40: Angela bliebe kauernd unter den Bett liegen und weinte leise bis sie endlich das erlösende Geräusch der Haustür hörte.
00:23:48: Jeanette war zurück nach Hause gekommen.
00:23:52: Angelas Erlebnis markierte die definitive Trendwende im Leben der dreiköpfigen Familie, so wie jetzt konnten Sie einfach
00:24:00: nicht weitermachen
00:24:02: und da Umziehen aufgrund der finanziellen Engpässe nach wie vor nicht denkbar war beschloss die alleinerziehende Mutter einen unkonventionellen Weg einzuschlagen.
00:24:12: Sie kontaktierte ein Medium eine ältere Dame namens Liz die sich auch auf Teufels-Austreibungen spezialisiert hatte.
00:24:21: Nach einer aufwändigen Analyse kam Liz zu dem Schluss, dass der Dämon wahrscheinlich aus dem Keller des Hauses gekommen war.
00:24:28: Er hatte sich vermutlich bereits durch die Sanierungsarbeiten am Haus und schlussendlich durch den Umbau des Kellers gestört gefühlt.
00:24:36: Ob die paranormale Erscheinung etwas mit der grauenvollen Historie das Hause zu tun hatte, konnte sie nicht abschließend klären.
00:24:45: Feststand jedoch, daß ihre Austreibung Wirkung zeigte und Jeanette und ihre Töchter seitdem unbehelligt und friedlich in dem Haus leben können.
00:24:55: Und so geht diese Geschichte, überraschenderweise doch noch gut aus!
00:25:00: Auch wenn Jeanette nicht behaupten kann sie hätte seitdem nie wieder einen Geist im ihrem neuen Zuhause gesehen.
00:25:07: Während eines Interviews mit der New York Post im Jahre two-thousand dreizehn zeigte sie den Journalisten ein Foto auf ihrem Smartphone das die Umrisse eines männlichen Schattens in ihrem zu Hause zeigten.
00:25:20: Das ist Curtis.
00:25:21: Er besucht uns immer mal wieder
00:25:23: und passt auf uns auf,
00:25:25: sagte die zweifache Mutter und lächelte.
00:25:33: In Feuerfluch wird aus einem erhofften Neuanfang langsam ein Albtraum als sich im neuen Zuhause immer mehr unerklärliche Dinge ereignen.
00:25:44: auch die drei Studentinnen in der folgenden Geschichte glauben zunächst ihr Traumhaus gefunden zu haben bis sie feststellen dass dort bereits jemand auf Sie gewartet haben
00:25:55: könnte Die Frau im Fenster.
00:26:09: Es war ihr letzter Sommer an der Uni, bevor der Ernst des Lebens losgehen sollte.
00:26:14: Nach langer Suche hatten sie endlich Ihr Traumhaus für eine Wohngemeinschaft
00:26:18: gefunden –
00:26:20: doch dieses Haus hatte ein dunkles Geheimnis und als Sie ihm endlich auf die
00:26:24: Spur kamen,
00:26:26: war es beinah zu spät.
00:26:30: Mal im Ernst!
00:26:31: Bei den Eltern fürs Studium oder für eine Ausbildung auszuziehen ist heutzutage deutlich schwieriger geworden.
00:26:40: Und das aus einem ganz einfachen Grund!
00:26:43: Wohnraum in Städten wird immer knapper und die Mieten steigen ins Unermessliche.
00:26:48: Welcher junge Mensch kann es sich da überhaupt noch leisten, allein oder zumindest in einer WG zu leben?
00:26:57: Mit diesem Problem sahen sich auch die drei Freundinnen Lindsay, Rebecca und Amber konfrontiert.
00:27:03: Die drei hatten sich an einer Kunsthochschule kennengelernt und bis dato in einem vollgepackten Studentenwohnheim mit Mehrbettzimmern gehaust.
00:27:11: Nun wollten sie endlich etwas mehr Platz für sich allein, und suchten daher händeringend nach einem Apartment mit drei Schlafzimmernen möglichst in Campus Nähe.
00:27:20: Die jungen Frauen waren optimistisch an die Suche herangegangen – doch schon bald stellte sich Ernüchterung ein!
00:27:27: Zum einen gab es nur sehr wenige Apartments, die passten.
00:27:30: Zum anderen waren diese entweder viel zu teuer oder wahnsinnig schnell vergriffen.
00:27:37: In ihrer Not wandten sich die drei Mädels schließlich an eine Immobilienmarklerin, in der Hoffnung, dass diese vielleicht noch einen Ass aus dem Ärmel ziehen würde.
00:27:46: Die freundliche Marklerin schien tatsächlich etwas in Petto zu haben!
00:27:50: Geband sahen die drei Studentinnen zu wie sie einen Akkenschrank öffnete und ein Exposé hervorholte.
00:27:58: «Vielleicht wäre das ja etwas für Sie», sagte sie lächelnd und legte die Unterlagen auf den Tisch.
00:28:04: Neugierig bolgten sich Lindsay, Amber und Rebecca über die Seiten und staunten nicht schlecht.
00:28:10: Das Angebot der Marklerin war nicht etwa nur ein Apartment, es war ein ganzes Haus – eine wunderschöne alte, viktorianische Villa mit genügend Platz und obendrein bezahlbar!
00:28:22: Die drei Freundinnen waren sofort Feuer- und Flamme.
00:28:24: Doch die Marklerin schien aus irgendeinem Grund plötzlich zögerlich und sagte Ich werde mal mit den Eigentümern sprechen aber machen sie sich nicht zu große Hoffnungen.
00:28:35: In der Vergangenheit gab's immer wieder Schwierigkeiten mit den Mietern.
00:28:38: Womöglich vermieten sie das Gebäude gar nicht mehr.
00:28:43: Aber wir sind doch anständige Leute, beschwichtigte Rebecca
00:28:46: sofort.".
00:28:48: Die Zweiundzwanzigjährige sah direkt ihre gemeinsame Chance auf eine neue Bleibe an sich vorüberziehen.
00:28:54: Leider ahnte sie nicht, dass der Kommentar der Marklerin auf ein ganz anderes Problem hindeutete.
00:29:02: Doch aus irgendeinem Grund gaben die Eigentümer schließlich ihr OK und vermieteten das Haus.
00:29:07: Entsprechend glaubten sich drei Studentinnen im siebten Himmel als sie nur wenige Tage später die Schlüssel zu ihrem neuen Zuhause in den Händen
00:29:14: hielten.
00:29:15: Sie verloren keine Zeit und packten sofort ihr Hab-und-Gut aus dem Studentenwohnheim, in ein paar Kisten, die sie in ihre eigenen PKWs luden.
00:29:24: Als Anfang zwanzigjähriger hatten sie so wenig eigenes Zeug angesammelt, dass es sich noch nicht lohnte einen ganzen Umzugswagen zumieten.
00:29:33: Trotzdem heifte Linseys Freund Adam den drei Mädels beim Ausladen und Auspacken.
00:29:38: Er und Linsey waren erst seit einem knappem Jahr zusammen und wollten es langsam angehen lassen, weshalb er vorerst in seiner eigenen Unterkunft wohnen blieb.
00:29:47: Dennoch war Adam bis über beide Ohren in seine Freundin verliebt – und immer wieder überrascht und beeindruckt, was die taffe Linsey alles so meistern konnte!
00:29:56: So hatte sie sich beispielsweise das beste Zimmer im gesamten Haus gesichert — direkt unter dem Dach mit viel Licht und jeder Menge Platz um sich künstlerisch auszutoben.
00:30:05: Doch schon am ersten Tag des Einzugs sollte etwas das junge Paar stutzig machen.
00:30:11: Als Adam die letzten Kisten hinaufgetragen hatte und die Tür hinter sich schloss, bemerkte er etwas an der Rückseite.
00:30:18: Dort hatte jemand zwei große Türriegel installiert.
00:30:22: Das kam ihm und Lindsay direkt seltsam vor.
00:30:25: Es war nicht ungewöhnlich dass in StudentenwGs jemand seine Zimmertür zusätzlich absicherte Meistens um sich von neugierigen Mitbewohnern zu schützen Die schlimmsten falls nicht den Unterschied zwischen Deins und Mainzkanten.
00:30:38: Dies geschah allerdings für gewöhnlich von außen.
00:30:41: In diesem Fall waren die Riege jedoch von innen angebracht worden, als wollte jemand sichergehen dass das Zimmer ihm oder er vor irgendetwas Schutz bieten würde.
00:30:54: An diesem Abend ging die ganze WG früh ins Bett.
00:30:57: Der Tag war lang und anstrengend gewesen und es gab in den folgenden Tagen noch jede Menge zu tun doch die Nacht sollte für Lindsay und Adam als bald unterbrochen werden.
00:31:06: Gegen zwei Uhr früh erwachte die Dreiundzwanzigjährige weil sie einen kühlen Luftzug auf ihrem Gesicht spürte.
00:31:14: Im Halbschlaf überlegte sie, ob sie das Fenster offen gelassen hatte.
00:31:18: Doch dafür war der Luftstrom einfach zu stark!
00:31:21: Und dann war da noch dieses klickende Geräusch.
00:31:25: Schließlich schlug Lindsay die Augen auf und knipste ihre Nachttischlampe an – und da konnte sich für wenige Sekunden sehen, woher das Geräusche kam.
00:31:34: Der Ventilator war eingeschaltet und rotierte klickend vor sich hin.
00:31:38: Doch mit dem Moment als Lindsay das Licht einschaltete, hörte er plötzlich auf und stand wieder still… Seltsam.
00:31:46: Inzwischen war auch Adam von dem Luftzug wach geworden, verschwendete aber keinen Gedanken groß daran.
00:31:52: Er war viel zu müde um der Sache irgendeine Bedeutung beizumessen.
00:31:56: Also löschte Lindsay wieder das Licht und die beiden schliefen sofort wieder ein – doch nicht für lange!
00:32:03: Wenige Minuten später war es wieder da… Der Luftzug und das klickende Geräusch.
00:32:09: Diesmal schaltete Adam das Licht ein und setzte sich entnervt auf.
00:32:13: Der Ventilator todelte abermals noch kurz aus und stand dann wieder still.
00:32:19: »Das ist doch Albern, sagte der junge Student schließlich und schälte sich aus dem Bett.
00:32:24: Schlaf trunken ging er zu dem Ventilatur.
00:32:27: Dann blieb er wie angewurzelt stehen und wurde plötzlich ganz bleich!
00:32:30: – Was isst?
00:32:32: fragte Linsey verschlafen.
00:32:34: Adam bückte sich zum Fußboden und hob etwas auf.
00:32:38: Den Netzstecker.
00:32:39: Der Ventilateral war gar nicht an den Strom angeschlossen.
00:32:44: Ein Schauer lief dem jungen Paar den Rücken hinunter Doch ihnen blieb kaum Zeit, zu dem Vorfall logische Überlegungen anzustellen.
00:32:52: Denn schon im nächsten Moment hörten sie plötzlich Schritte hinter der Tür.
00:32:57: Instinktiv rief Lindsay nach ihren beiden Mitbewohnern – erntete jedoch nur Schweigen!
00:33:02: Stattdessen begann jemand von außen an die Tür zu rütteln.
00:33:06: Es schien als ob jemand sie öffnen wollte und dies nicht gelang, obwohl sie nicht mal verschlossen war.
00:33:12: Wieder rief Lindsey nach Amber & Rebecca doch niemand antwortete….
00:33:17: Zögerlich ging sie mit Adam zur Zimmertür.
00:33:20: Mit dem Moment, als er von innen die Hand auf die Klinke legte, stand die Tür plötzlich still und als er sie zarkhaft öffnete war niemand dort draußen auf dem Korridor.
00:33:32: Das ganze Haus schien wieder friedlich und ruhig.
00:33:35: Ratlos sahen Lindsay und Adam sich an bevor sie wieder ins Bett gingen.
00:33:42: Auch für Rebecca sollte jene erste Nacht in der neuen Bleibe nicht ohne Zwischenfälle bleiben.
00:33:47: Die junge Frau war länger aufgeblieben und befüllte trotz des harten Umzugstages noch für ihr Studium.
00:33:53: Rebecca war sehr ehrgeizig und wollte sich bestmöglich für eine Reihe von Prüfungen vorbereiten, die bald anstanden.
00:34:00: Doch etwas riss sie immer wieder aus ihrer Konzentration.
00:34:04: Draußen auf dem Flur hörte auch Sie-Schritte – keine zierlichen Schritte, sondern lautes, polterndes Trampeln als wollte jemand absichtlich auf sich aufmerksam machen!
00:34:15: Entnervt stand Rebecca vom Schreibtisch auf und später aus ihrem Zimmer.
00:34:20: Dabei machte sie unwissentlich dieselbe Erfahrung wie Lindsay und Adam.
00:34:24: Mit dem Moment, wo sie die Zimmertür öffnete war alles wieder ruhig.
00:34:28: Rebecca war sich sicher, dass ihre Mitbewohnerinnen dieses Gepolter veranstaltet hatten und sie vielleicht einfach ärgern wollten.
00:34:36: Kopfschütteln ging sie zu ihrem Platz zurück und wollte es eigentlich dabei belassen.
00:34:41: Doch das Rumpeln und die Schritte ließen nicht nach.
00:34:44: Direkt vor ihrer Zimmerteur dröhnte und hemmerte es!
00:34:47: Und jedes Mal wenn Sie die Tür öffnette und nach sah war das Haus Toten still.
00:34:53: Selbst als Rebecca zu Bett gehen wollte, hörte sie noch immer die unheimlichen Geräusche.
00:34:58: Sie gab es auf jedes Mal nach ihrer Mitbewohnerin zu rufen, obwohl sie nach wie vor fest davon überzeugt waren, dass Lindsay für den Krach verantwortlich war.
00:35:08: An Schlaf war für Rebekah in dieser Nacht kaum zu denken.
00:35:14: Entsprechend gerädert und angespannt war sie am nächsten Morgen, als sie Lindsay konfrontierte.
00:35:20: Doch diese sah sie nur perplex an.
00:35:23: Aber wir sind doch auch früh schlafen gegangen.
00:35:25: Ehrlich, wir haben keinen Krach gemacht!
00:35:29: Eigentlich dachten wir, dass du gestern vor Lindsays Zimmertür standest und geklopft hattest – schaltete nun auch Adam sich ein.
00:35:35: Doch Rebecca glaubt ihr den beiden kein Wort?
00:35:38: Ach kommt, verarscht mich nicht, sagte sie wütend.
00:35:42: Ich bin sicher, daß ihr das wart.
00:35:43: Das ist echt unfair, Lindsay.
00:35:45: Du weißt genau, da ich bald meine Prüfungen
00:35:47: hab.".
00:35:49: Amber kam in die gemeinsame Wohnküche und schaute ihre Mitbewohnerinnen verwundert an.
00:35:55: Hey Ember, sagte Rebecca.
00:35:57: Du hast es doch auch gehört oder?
00:35:59: Das ständige Getrampe auf den Stufen letzte Nacht.
00:36:02: Doch Ember schüttelte nur verlegen den Kopf.
00:36:05: Ja genau, sagte Rebekah wütend.
00:36:08: Ich habe mir das alles nur eingebildet.
00:36:10: Die Studentin wurde mittlerweile regelrecht hysterisch.
00:36:14: Rebekka war sonst immer sehr ruhig und ausgeglichen gewesen.
00:36:17: So aufgebracht kannten Lindsay und Emma ihre Mitbewohnern überhaupt nicht.
00:36:21: Offenbar hatte der Schlafentzug ihr Nervenkostüm zu sehr angegriffen.
00:36:25: Zumindest folgerten das ihre beiden Freundinnen aus ihrem aggressiven Verhalten.
00:36:29: Oder steckte vielleicht mehr dahinter, denn für Rebecca war die Sache noch lange nicht vom Tisch!
00:36:36: Sie begann immermehr sich in den kommenden Tagen und Wochen abzukapseln und sich von den anderen zu distanzieren – zumal sie jede Nacht weiterhin das Trampeln und die Schritte hörte.
00:36:47: Manchmal glaubte sie sogar ein Kicherndraußen auf dem Flur wahrzunehmen.
00:36:52: Ihre Gedanken wurden dabei immer destruktiver und paranoider.
00:36:57: dass die anderen sich gegen sie verschworen hatten und sie absichtlich ärgerten.
00:37:02: Und je mehr Sie darüber nachdachte, umso schlimmerer Absichten unterstellte sie Lindsay, Adam und Amber.
00:37:10: Und trotzdem gab es tief drin bei Rebecca eine kleine Stimme, die immer wieder zu sagen schien – Das bist nicht du, die so denkt!
00:37:17: Irgendetwas manipuliert hier deine Gedanken.
00:37:21: Die Paranoia der Studentin ging irgendwann soweit, das sie nicht mal mehr mit ihren Mitbewohnerinnen sprach.
00:37:27: Sie hatte absolut keinen Vertrauen mehr zu ihren Freundinnen.
00:37:31: Das einstige Dreiergespann gab es nicht mehr, und so zog Rebecca in letzter Konsequenz aus.
00:37:38: Lindsay und Amber blieben traurig zurück.
00:37:41: Ihr Traum von der gemeinsamen Studenten-WG ging auch damit ein Stück weit in die Brüche – zumal die Zwischenfälle im Haus immer weiter zunahmen.
00:37:52: Eines Abends ging Lindsay allein ins Bett — sie und Adam trafen sich an diesem Abend nicht.
00:37:58: Das Einschlafen ohne ihn fiel ihr nicht leicht!
00:38:01: Ständig knarte und knackte es irgendwo im Haus oder in ihrem Zimmer, sodass sie jedes Mal verängstigt hochschreckte.
00:38:08: Und als es ihr dann doch irgendwann gelang einzuschlafen war dies jedoch kein friedliches Wegdriften in das Land der Träume.
00:38:15: Stattdessen fühlte sich an wie ein extrem starker Sog heraus aus der Realität und mitten hinein in einen Albtraum – denn auch in diesem Traum lag Lindsay in ihrem Bett mit dem Unterschied dass sie sich plötzlich nicht mehr bewegen konnte.
00:38:31: Sie lag unter der Decke und versuchte verzweifelt, ihre Arme und Beine gegen die Schwerkraft anzuheben.
00:38:38: Dann sah sie in der Ecke ihres Zimmers plötzlich eine dunkle, schämenhafte Gestalt.
00:38:44: Die Gestalt stand erst mit dem Rücken zu ihr, drehte sich dann jedoch allmählich um und kam langsam auf sie zu.
00:38:51: Linse erkannte lange schwarze, stränige Haare und schloss daher darauf, dass es eine Frau sein musste.
00:38:58: Die Kreatur blieb nicht etwa vor dem Bett stehen sondern begab sich auf alle
00:39:02: Viere
00:39:03: und stieg Lindsay bis auf den Brustkorb.
00:39:06: Lindsay konnte spüren, wie die pechschwarzen Haare der Frau über ihr Gesicht strichen – und sie zwang sich, bloß nicht hinzusehen!
00:39:14: Als sie schließlich doch einen Blick erheischte, sah sie die schreckliche Fratze der Kreatur aus deren offenen Mund zwei Reihen von nagelspitzen Zähnen klafften.
00:39:25: Lindsay ließ einen gelenden Schrei los und erwachte schließlich aus dem schrecklichen Albtraum.
00:39:31: Schweißgebadet setzte sie sich auf als Emma schon zur Tür herein stürmte, nachdem Linseys Schreise sie ebenfalls aus dem Schlaf gerissen hatte.
00:39:39: Linsey stand völlig neben sich und brach in Tränen aus.
00:39:42: Emma tröstete ihre Freundinnen und legte den Arm um sie, stellte jedoch zugleich eine Sache klar – was Linseye gerade erlebt hatte war nicht mehr oder weniger als ein Albtraum!
00:39:54: Denn im Gegensatz zu ihrer Mitbewohnerin und der bereits ausgezogenen Rebecca hat er ember bis dato überhaupt keine unheimlichen oder paranormalen Erfahrungen und war sich sicher, dass ihre Freunde sich das alles nur eingebildet hatten.
00:40:08: Ember war mit Abstand die rationalste Person in der WG – doch schon bald sollte auch sie ihre Haltung grundlegend überdenken!
00:40:18: Als Adam wiederum einen Abend allein in dem Haus verbrachte, während die beiden Mädels in der Bibliothek lernten, bekam er es auch mit der Angst zu tun.
00:40:27: Adam sah sich selbst
00:40:28: als taffen
00:40:29: Typ den nicht so leicht erschrecken konnte….
00:40:32: Und gerade, weil er mit Lindsay zusammen diese merkwürdigen Zwischenfälle in ihrem Zimmer erlebt hatte, wollte er sich erst recht beweisen, dass er keine Angst hatte.
00:40:41: Also machte es sich auf der Couch bequem und schaltete einen Horrorfilm ein.
00:40:46: Er war fest entschlossen den Film im Dunkeln bis zum Ende anzuschauen – nur kam er mit dieser Idee nicht weit!
00:40:53: Immer wieder kocht ihm das Gefühl den Nacken hoch, er würde beobachtet.
00:40:58: Unsicher sei Adam sich im Raum um.
00:41:00: Überall an den Wänden hingen Porträts die Lindsay für ihr Kunststudium angefertigt hatte.
00:41:06: Adam hatte plötzlich den Eindruck, als würden all diese Bilder ihn anstarren.
00:41:11: Das Gefühl wurde so unerträglich dass er schließlich Aufstand und aus dem Haus rannte.
00:41:16: Er setzte sich hinter das Steuer seines Wagens und hatte auf einmal den Impuls zurück zum Haus zu schauen.
00:41:23: Gleichzeitig wusste er, dass er das was er dort sehen würde wahrscheinlich lieber nicht sehen wollte.
00:41:30: Schließlich glitt seinen Blick zur Fensterfront des Hauses Und dort, hinter einem der Fenster des Obergeschosses, erkannte er eindeutig die Gestalt einer Frau.
00:41:42: Panisch trat Adam das Gaspedal durch und fuhr zu seinem eigenen Apartment – doch natürlich trieb ihn weiterhin die Sorge um Linze um!
00:41:51: Die Vorstellung, dass irgendetwas in dem Haus seine Freundin tyrannisierte und womöglich in ernsthafte Gefahr brachte, gefiel ihm ganz und gar nicht.
00:42:00: Und im Gegensatz zum Mitbewohnern Ember glaubte Adam an eine religiöse Weltordnung und damit auch an paranormale Erscheinungen.
00:42:08: Er beschloss, mit Linsel zusammen einen Priester aufzusuchen.
00:42:13: Linsel war nie besonders religiös gewesen, zeigte sich aber aufgeschlossen für den Vorschlag.
00:42:19: Zumal sie sich in dem Gespräch mit einem Diener Gottes erstmals richtig verstanden fühlte.
00:42:25: Der Priester hörte ihr zu und nahm ihre Ängste und Sorgen sehr ernst.
00:42:29: Er gab dem jungen Paar schließlich einen Behälter mit Weihwasser.
00:42:34: Damit sollten sie das Haus weinen, um den Dämon zu vertreiben.
00:42:38: Das Kozifik sollte Lindsay direkt neben ihrer Zimmertür anbringen.
00:42:43: Die beiden Studenten machten sich sofort ans Werk, verteilten im ganzen Haus das Weihwasser und sprachen dabei ein Gebet.
00:42:50: Ihre Wege kreuzten sich mit Amber die aus ihrer Zimmertür trat und die beiden nur unglaublich anstarte.
00:42:57: Was soll das denn?
00:42:58: fragte sie perplex und schon fast wütend.
00:43:01: was auch immer ihr hier vorhabt es wird nicht funktionieren!
00:43:04: Es spuckt hier nicht.
00:43:06: Das ist alles nur in eurem Kopf.
00:43:10: Doch Lindsay und Adam ließen sich nicht beirren!
00:43:13: Und tatsächlich trat für die folgenden Wochen endlich etwas Ruhe in dem alten Haus ein.
00:43:17: Lindsay fühlte sich endlich wieder sicher, schlief besser und war wieder inspiriert um ihr Kunststudium voranzutreiben.
00:43:25: Auch Adam war wieder gerne im Haus zu Gast.
00:43:28: Amber wiederum schubt den plötzlichen Frieden im Haus auf pure Einbildung... ...und sie wäre wohl auch dabei geblieben wenn sie nicht bald darauf ebenfalls eine schreckliche Erfahrung gemacht hätte.
00:43:40: Es war ein gewöhnlicher Mittwochabend, als Amber von ihren Kursen nach Hause kam.
00:43:44: Sie hatte nur wenig Zeit um sich für ihre Schicht in einem Diner umzuziehen und schnell selbst etwas zu essen bevor sie sich wieder auf den Weg machte.
00:43:53: Die Studentin stand in der Küche und schmierte sich einen Sandwich, als sie hinter sich immer wieder ein Flüstern hörte.
00:44:00: Am Anfang waren es undefinierbare Laute doch irgendwann formte sich das Geräuscht zu einem regelrechten Kichern.
00:44:07: Verstört packte Emma ihr Sandwich ein, griff nach ihren Autostüsseln und stürmte hinaus.
00:44:13: Und nachdem sie in ihren Wagen gestiegen war, machte sie dieselbe Erfahrung wie Adam.
00:44:18: Nervös blickte sie zurück zum Haus und sah ebenfalls die Gestalt der Frau in einem der Fenster.
00:44:26: Noch auf dem Weg zur Arbeit rief sie Lindsay und Adam an und gab endlich zu, dass sie ebenfalls die unheimliche Gestalt gesehen hatte und den beiden nun glaubte.
00:44:35: Lindsay fiel ein Stein vom Herzen!
00:44:37: Monatelang hatte sie Emma beschworen und geglaubt, sie würde bald durchdrehen.
00:44:41: Dass ihre Freundin nun dasselbe erlebt hatte, brachte ihr einerseits endlich Gewissheit.
00:44:47: Andererseits – und das war der verstörende Teil daran – wusste sie nun, dass sie es tatsächlich mit einem Dämon zu tun hatten.
00:44:55: Doch wie sollte es nun weitergehen?
00:44:59: Nun war Adam derjenige, der sich darum bemühte die Beobachtungen der WG in rationale Bahnen zu lenken.
00:45:06: Er wollte einfach sicher sein dass sie alle dieselben paranormalen Erscheinungen gesehen
00:45:10: hatten.
00:45:11: Also sollten sie alle drei, jede und jeder für sich die unheimliche Frau zeichnen und sich anschließend ihre Skizzen gegenseitig zeigen – mit einem erschreckenden Ergebnis!
00:45:23: Sie alle hatten eine Frau mit langen dunklen Haaren, zerfetzten Kleidern und einer bestienartigen Fratze mit spitzen Zähnen gezeichnet.
00:45:31: Sie alle hatte außerdem den Eindruck als wollte der Dämon ihnen irgendetwas mitteilen.
00:45:38: Um mehr über die Vergangenheit des Hauses zu erfahren,
00:45:40: gingen
00:45:41: Amber, Lindsay und Adam zu einem Stadtgrundnisten.
00:45:44: Dieser begann damit, dass ihr Haus eines der ältesten im Ort sei – wenn nicht sogar das Älteste!
00:45:50: Es hatte einmal einen wohlhabenden Arzt gehört, der dort mit seiner Frau gelebt hatte.
00:45:56: Viele wussten damals, daß die Beziehung des Paares von viel Gewalt geprägt war und er arzt seine Frau des öfteren Misshandelte.
00:46:04: Eines Tages hat er herausgefunden, dass seine Frau ihn betrogen hatte.
00:46:08: In seiner Wut verfolgte er sie bis auf den Dachboden, wo er sie mit mehreren Messerstichen tötete und anschließend ihr Gesicht bis zur Unkenntlichkeit verstimmelte.
00:46:20: Geschockt saßen die drei Freunde auf ihren Stühlen und lauschten fassungslos in Worten des Chronisten.
00:46:25: Endlich ergab alles einen Sinn!
00:46:29: »Jetzt verstehe ich was Sie will« flüsterte Linze ängstlich.
00:46:32: – Was meinst du?
00:46:34: fragten die beiden anderen verstört.
00:46:36: – In meinem Traum stammelte die Studentin.
00:46:41: Das waren einfach ungeheure Schmerzen und schreckliche Angst, die ich gefühlt habe.
00:46:46: Ich glaube sie wollte dass sich das selbe fühle was Sie damals durchgemacht hat.
00:46:54: Wie betäubt gingen die drei Mitbewohner an jenem Abend nach Hause?
00:46:58: Die meiste Zeit schwiegen sie Und man konnte problemlos erahnen Dass alle drei dieselbe Frage quälte.
00:47:05: Was sollten sie nun tun?
00:47:07: würde der geist der toten frau jemals ruhe geben?
00:47:09: Würde die tote anerkennen dass sie nur drei junge menschen waren die mit all dem nichts zu tun hatten, und könnten sie irgendwann doch in Frieden in diesem Haus leben?
00:47:22: Doch Sie ahnten bereits, dass eine glückliche Wendung Ihrer Situation nicht mehr zu erwarten war.
00:47:28: Und als Lindsay und Adam an diesem Abend zur Bett ging, sollte der Dämon Ihnen ein für alle mal zeigen, wie viel Macht er über Sie hatte!
00:47:37: Nachdem Lindsay sich die Zähne im Bad geputzt hatte, schaltete sie das Licht aus.
00:47:42: Doch ein letzter Blick in den dunklen Spiegel offenbarte, daß jemand die ganze Zeit hinter ihr gestanden hatte.
00:47:48: Im Spiegebild erkannte sie hinter sich die schreckliche Fratze mit den Spitzenziehen, die sie schon aus ihren Träumen kannte.
00:47:57: Lindsay ließ einen gelenden Schrei los und rannte die Treppen hinauf zu ihrem Zimmer – doch der Spuk war noch nicht zu Ende!
00:48:04: Auf halber Treppe spürte sie plötzlich wie etwas ihre Knöchel umklammerte und versuchte, sie mit extrem viel Kraft nach unten zu ziehen.
00:48:12: Verzweifelt rief Lindsay nach Adam, der schließlich auf den Flur gehastet kam.
00:48:17: Beherzt packte er Linze bei den Hennen und zerrte sie hinauf, die ganze Zeit im Kampf gegen die übermenschlichen Kräfte der Bestie.
00:48:24: Es dauerte eine halbe Ewigkeit – und Adam konnte den Dämon sogar Knurren-und Brüllen hören, während dieser sich einen erbitterten Kampf mit dem Paar lieferte!
00:48:34: Doch schließlich gewann Adam die Oberhand und konnte Linze aus den Klauen der Toten befreien.
00:48:39: Schnell verschwannen Sie in Linze's Zimmer und legten die beiden Türriegel um.
00:48:44: Auf der anderen Seite der Tür hörten sie noch lange wie jemand schwer atmete und keuchte, und wie Messer scharfe Krallen manisch an dem Morschen Holz kratzten.
00:48:54: Bis es irgendwann endlich still wurde – in dieser Nacht schlief niemand mehr!
00:49:02: Im Morgengrauen packten Lindsay, Amber und Adam die sich so viel von diesem wunderschönen Haus als ihr neues Zuhause versprochen hatten, resigniert ihre Sachen.
00:49:12: Sie wussten dass sie keinen Tag länger an diesem Ort verbringen wollten.
00:49:16: Es war eindeutig das sie dort nicht willkommen waren.
00:49:21: Doch nicht nur das, die ganze Erfahrung hatte sie alle auch im tiefsten Kern erschüttert.
00:49:26: Die vormals noch so rationale Ember hatte massive Schwierigkeiten damit, die paranormalen Erlebnisse emotional zu den Akten zu legen und auch Lindsay & Adam taten sich schwer damit dass ein Teil ihrer noch so jungen Beziehung für immer mit den schrecklichen Ereignissen in dem Haus verbunden wäre.
00:49:44: Es sollte Jahre dauern bis Sie endlich darüber sprechen und mit der Vergangenheit reinen Tisch machen konnten.
00:49:51: Nachdem die WG ausgezogen war, wurde das Haus nicht mehr weiter vermietet.
00:49:56: Die Eigentümer und auch die Magler hatten endgültig die Nase voll davon, dass nie jemand länger als ein paar Monate blieb.
00:50:04: Also steht es bis heute leer und verfällt!
00:50:07: Im Ort ist es über die Jahre zu einer Art Spukhaus geworden – doch nicht mal die Kinder-und Jugendlichen wagen es, ihre üblichen Mutproben auf dem Anwesen durchzuführen.
00:50:17: Die Aura, die das Gebäude aussendet, ist einfach zu bedrohlich
00:50:22: Und manchmal, wenn
00:50:23: man nachts im Mondschein daran vorbeispaziert und an der Fassade hinaufblickt kann man sie sogar sehen.
00:50:31: Die Frau im Fenster!
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